Akustikelemente demystifiziert

Lochplatten: Warum herkömmliche Akustikdecken nicht optimal für das Heimkino sind

Wenn es an die Deckenverkleidung in einem Heimkino geht, kommen häufig Lochplatten ins Gespräch. Diese Lösung für abgehängte Decken ist sehr beliebt, wenn es darum geht, die Raumakustik zu verbessern. Dabei gibt es nur ein kleines Problem: Lochplatten sind überhaupt nicht geeignet, um die Raumakustik in Heimkinos zu verbessern.

Grafische Darstellung einer typischen abgehängten Decke mit Lochplatten-Verkleidung.

In diesem Beitrag erfährst du, wie Lochplatten-Akustikdecken funktionieren und was das Problem mit dieser Lösung ist. Hierbei handelt es sich also nicht um eine Bauanleitung für abgehängte Decken, sondern eher um eine Art „Anti-Anleitung“, warum du Lochplatten nicht in Erwägung ziehen solltest.

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Serie Der Lautsprecher-Leitfaden (Teil 1 2 3 4)

Technische Daten von Lautsprechern im Detail erklärt

Es ist so weit: Du bist beim Vergleich der technischen Daten zwischen verschiedenen Lautsprechern angekommen. Für die grundlegende Auswahl möglicher Lautsprecher ist das nicht erforderlich. Da gibt es greifbarere Kriterien, die mehr Spaß machen, etwa die Bauart. Aber wenn es darum geht, sich zwischen ein paar wenigen Produkten zu entscheiden, wird ein Blick auf die technischen Daten interessant.

Eine Reihe Lautsprecher und Subwoofer an der Front eines Heimkinos.

Hier werden die weniger emotionalen Entscheidungen getroffen. Wenn du anhand Design und Klang oder unter praktischen Gesichtspunkten keinen klaren Favoriten findest, müssen harte Zahlen dafür herhalten. In diesem Beitrag gehe ich die typischen technischen Daten von Lautsprechern durch, wie sie auf jeder Hersteller-Website zu finden sind, und erkläre ihre Bedeutung und Relevanz für dein Heimkino.

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Lautsprecher-Bauarten: Für jede Anforderung die richtige Lösung

Wenn die Auswahl der richtigen Lautsprecher ansteht, ist eine der wichtigsten Fragen, welche Bauart in deinen Raum passt. Genau genommen musst du dir diese Frage für jedes Lautsprecherpaar in einem Mehrkanalsystem stellen. Während an der Front oft noch große Standlautsprecher Platz haben, benötigst du im Surround-Bereich vielleicht Dipole und an der Decke Einbaulautsprecher. In diesem Teil der Serie gehe ich deshalb näher auf die verschiedenen Bauarten und ihre Vor- und Nachteile ein.

Lautsprecher

Bevor ich aber näher auf das greifbare und für den Einsteiger leicht erkennbare Kriterium der äußerlichen Lautsprecher-Bauart eingehe, möchte ich einige weitere Unterscheidungen ansprechen, von denen du zumindest mal gehört haben solltest. In die Kaufentscheidung fließen dieser Kriterien aber in der Regel erst dann ein, wenn du bereits Erfahrungen mit deinem ersten Lautsprechersystem gesammelt hast und der Blick über den Tellerrand zur Normalität wird.

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Zu Besuch beim Heimkino-Fachhändler

Neues Heimkino-Equipment kaufst du entweder bei einem Fachhändler vor Ort oder im Internet. Je nach Produktkategorie hat der eine oder andere Weg größere Vor- oder Nachteile. Insbesondere wenn du Lautsprecher kaufen willst, ist die Entscheidung nicht leicht, weil es wirklich gute Argumente für beide Wege gibt.

Auch eine Art von Fachhändler: Ein klassischer alter Gemischtwarenladen mit rustikaler Theke und Regalen im Hintergrund.
Auch ein Fachhändler (Fächer im Hintergrund).
Foto: Pixabay

Mit diesem Beitrag will ich einmal näher beleuchten, was einen Heimkino-Fachhändler überhaupt auszeichnet. Ich gehe darauf ein, unter welchen Umständen du einen Fachhändler aufsuchen solltest und wann ein Kauf genauso gut online getätigt werden kann.

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Warum HFR die Zukunft des Kinos ist

HFR bedeutet High Frame Rate, zu Deutsch „hohe Bildwiederholrate“. Damit sind Kinofilme gemeint, die mit mehr als den üblichen 24 Bildern pro Sekunde gedreht wurden. Außerhalb des Kinos ist das keine Seltenheit. Im Kino wiederum gab es bisher nur die Hobbit-Trilogie in HFR (3D, 48p), sowie Ang Lees Billy Lynn und sein neuestes Werk Gemini Man (beide 3D, 4K, 120p, in den Kinos meist 24p, selten 60p). Im folgenden geht es um die UHD, die 2D 60p bietet. Auf BD sind nur normale 24p in 2D und 3D erhältlich. Einmal mehr lohnt sich ein UHD-Player auch bei einem Full HD Beamer.

Eines vorweg: Ich liebe Filme, alte Filme, Filmlooks, filmische Stilmittel. Alte Stummfilme mit 18fps, Humphrey-Bogart-Filme schwarz-weiß in 4:3, Spaghetti-Western in Cinemascope, Filme die ganz offensichtlich die Erfindung des Zoom-Objektives nutzen, brutal körnigen 16-mm-Look wie in „The Wrestler“, übertriebene Technicolor-Farben, 80er-Jahre Horrortrash auf VHS und vieles mehr. Oft wurden filmische Stilmittel fragwürdig oder absichtlich gegen die Erwartungen eingesetzt. Musste Woody Allens „Matchpoint“ aus dem Jahre 2006 tatsächlich noch Mono sein? War der moderne Fernsehlook durch die Verwendung von TV-Kameras für den Mafiafilm „Public Enemies“ wirklich ein Gewinn? (Zumindest besser als bei Episode 1.)

Nicht alle Stilentscheidungen der Regisseure und Kameraleute kann ich nachvollziehen, würde aber nie den Filmemachern absprechen, das selbst entscheiden zu dürfen. Ich freue mich aber, dass es die Vielfalt gibt. So kam es auch, dass Ang Lees erster UHD-HFR-Film Billy Lynn tatsächlich meine erste UHD-Scheibe war, die ich mir sogar extra-früh aus den USA mitbringen ließ. Das musste ich einfach gesehen haben.

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