3D-Fotografie: Eigene Fotos zum Greifen nah

Normalerweise geht es hier ja um Heimkinos, und nicht um Fotografie. Da Fotografieren aber auch noch so ein beiläufiges Hobby von mir ist, will ich hier mal eine Verbindung herstellen: Es geht um 3D-Fotografie. Ganz so unpassend ist das also nicht. Schließlich werden viele Heimkino-Besitzer ihren Projektor auch für den einen oder anderen Dia-Abend nutzen. Wo könnte man Urlaubsfotos schließlich besser genießen?

Nahaufnahmen von Objekten eignen sich besonders gut für die 3D-Fotografie

Mit dem 3D-fähigen Projektor im Heimkino kam mir eine schon etwas ältere Idee wieder in den Sinn, für die ich jetzt endlich mal etwas Zeit gefunden habe. Wie wäre es, wenn man seine eigenen Fotos in die dritte Dimension bringen würde?

Kurz gesagt geht es ja nur darum, dem linken Auge ein geringfügig anderes Bild zu zeigen, als dem rechten. So wie es eben im echten Leben auch ist. Das Quellmaterial kann dem Projektor oder Fernseher dabei theoretisch auf unterschiedliche Weise geliefert werden.

  • Blu-rays haben ihren eigenen Standard für 3D-Bilder, das sogenannte Frame Packing. Dabei werden zwei vollwertige Bilder in der Auflösung 1920 x 1080 übereinander mit etwas Abstand codiert.
  • Bei anderem 3D-Material werden sonst üblicherweise beide Bilder nebeneinander verzerrt in ein Bild gepackt. Das nennt sich dann Side-by-Side (SBS). Das Anzeigegerät nimmt das wieder auseinander, entzerrt es und macht daraus zwei getrennte Bilder, die es dann nach seiner 3D-Technik entsprechend anzeigt.
  • Letzteres gibt es auch noch in der Variante Top/Bottom (TB), bei der die Bilder übereinander statt nebeneinander stehen. Das bringt aber eine deutlich sichtbare Qualitätsverschlechterung mit sich und wird deshalb kaum eingesetzt.

3D Blumenwiese – die Tiefenwirkung in diesem Bild ist enorm

Man muss also nur herausfinden, was der Projektor oder Fernseher anzeigen kann, und ihm genau das liefern. Da es nicht so einfach ist, mal eben eine 3D-Blu-ray selbst zu basteln und die Top/Bottom-Technik aus Qualitätsgründen ausscheidet, bleibt nur Side-by-Side übrig. Wenn man sich bei YouTube mal ein wenig umschaut, findet man da auch eine ganze Menge Material.

3D-Bilder ohne technische Hilfsmittel

Zunächst einmal geht es aber auch ohne Projektor oder 3D-Bildschirm. Die in diesem Artikel gezeigten Bilder können alle in 3D betrachtet werden, wenn man in der Lage ist, zu schielen. Das rechte und das linke Bild stehen jeweils nebeneinander. Die Augen betrachten gekreuzt das jeweils andere Bild. Man schielt die beiden Bilder einfach übereinander, als würde man etwas betrachten, was sich zwischen den Augen und dem Bildschirm befindet. Es hilft ungemein, die kleine Version des Bilds anzusehen — die große Ansicht macht es schwerer. Das kann leider nicht jeder, aber diejenigen, die es können, bekommen hier schon ein kleines 3D-Erlebnis.

3D Weihnachtsbaum – Bei den Sternen am Fenster sieht man einen leichten Bildfehler, der durch die zeitversetzte Aufnahme entstanden ist

Bildmaterial sammeln

Um Fotos in 3D anzeigen zu können, benötigt man natürlich erstmal entsprechendes Bildmaterial. Was man genau braucht, ist leicht gesagt: Man muss einfach nur zwei Fotos im Abstand von wenigen Zentimetern nebeneinander aufnehmen. Für Makro-Aufnahmen kann der Abstand geringer ausfallen, bei Landschaftsaufnahmen können es auch mehrere Meter sein, um den Effekt zu verstärken.

Wichtig ist nur, dass der Bildausschnitt genau passt – die Bilder also bis auf ihre perspektivischen Unterschiede genau übereinander liegen. Dafür sollte man sich schon bei der Aufnahme einen entsprechenden Bezugspunkt suchen, auf den man die Kamera genau ausrichtet. Dadurch muss man später im Bildbearbeitungsprogramm weniger korrigieren. Es empfiehlt sich auch, etwas mehr Luft um den gewünschten Bildausschnitt zu lassen (also etwas weiter weg zu zoomen), um später mehr Spielraum zu haben.

Dieses Baum-Chaos wird in der 3D-Ansicht deutlich klarer

Um zwei passende Aufnahmen zu machen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle gewisse Vor- und Nachteile haben:

  • Spezielle Objektive lassen sich vor die Kamera schrauben und quetschen automatisch zwei Bilder auf eines. Beide Bilder werden gleichzeitig aufgenommen, womit sich diese Lösung auch für bewegte Motive eignet. Dummerweise sind diese Objektive teuer und können nur auf professionelle Kameras geschraubt werden.
  • Man arbeitet mit zwei baugleichen Kameras, die nebeneinander auf einem speziellen Stativ montiert werden. Beide Kameras müssen die selben Belichtungseinstellungen haben und synchron ausgelöst werden. Das ist die teuerste Variante und kommt nur im professionellen Bereich in Frage.
  • Beide Bilder werden mit der selben Kamera nacheinander aufgenommen. Im Idealfall verwendet man ein Stativ, wodurch sich der Bildausschnitt in Ruhe exakt einstellen lässt. Das funktioniert mit jeder beliebigen Kamera und kostet somit gar nichts. Da zwischen den beiden Aufnahmen aber relativ viel Zeit vergeht, eignet sich das Verfahren nur für Motive ohne Bewegung.

Für ein spontanes Experiment und den kleinen Geldbeutel kommt also eigentlich nur die letzte Möglichkeit in Frage, weshalb ich auch nur darauf weiter eingehen werde. Der Nachteil dieses Verfahrens ist, dass man keine bewegten Motive fotografieren kann. Ein Blick in die Fußgängerzone ist damit also nicht möglich, weil sich Personen zwischen den beiden Bildern weiter bewegt haben. Selbst wenn Personen versuchen, still zu halten, gibt es immer kleine Unterschiede im Detail, die den 3D-Effekt an manchen Stellen seltsam wirken lassen. Es gibt aber noch eine Möglichkeit, wie man dieses Problem zumindest stark reduzieren kann:

  • Mittels der Serienbildaufnahme lässt man die Kamera in kurzen Abständen drei Aufnahmen nacheinander machen. Während den Aufnahmen bewegt man die Kamera freihändig einige Zentimeter von links nach rechts. Durch die direkt aufeinander folgenden Aufnahmen lassen sich so wenigstens noch langsam bewegte Motive einfangen. Benötigt wird natürlich eine Kamera, die Serienaufnahmen unterstützt.

Je nachdem, wie stark der 3D-Effekt sein soll, kann man sich später zwischen dem ersten und zweiten, oder ersten und dritten Bild entscheiden. Die Technik erfordert ein wenig Übung, bis sie immer gelingt, und es wird etwas mehr Nachbearbeitung erforderlich sein, um die Bildausschnitte genau aufeinander abzustimmen.

Lego-Modelle wie dieser Wall·E eignen sich hervorragend für die 3D-Fotografie

Einstellungen für Profis

Bis hierhin kann man das alles mit jeder kleinen Kompaktkamera ausprobieren und wird schon ganz brauchbare Ergebnisse bekommen. Für richtig gute 3D-Aufnahmen gibt es aber noch deutlich mehr zu beachten. Ein paar Ideen möchte ich hier vorstellen.

Motivauswahl

Ob mit oder ohne 3D – beim Fotografieren geht es immer auch um die räumliche Tiefenwirkung. Während das Erzeugen von Tiefe in der normalen Fotografie in gewissem Sinne als künstlerischer Aspekt gesehen werden kann, muss man sich bei 3D-Fotos nicht wirklich anstrengen. Der Betrachter sieht im Idealfall später alles so, als wäre er wirklich am Ort der Aufnahme. Nahe Dinge erscheinen nah, ferne Dinge fern. Ganz einfach.

Trotzdem wird das Ergebnis beeindruckender, wenn man darauf achtet, Vorder- und Hintergrundelemente im Bild zu haben. Eine Landschaftsaufnahme wird interessanter, wenn ein Baum im Vordergrund zu sehen ist. Besonders Elemente, die sich nah beim Betrachter befinden, sorgen für den typischen 3D-Effekt. Empfehlenswert ist auch der Blick in einen Raum mit Fenster und aus diesem heraus, am besten mit Regentropfen an der Scheibe. Das ist vor allem eine Herausforderung, was die Belichtung und Schärfe angeht.

Noch mehr Bäume, hier mit einem nicht ganz so starken 3D-Effekt

Tiefenschärfe

In der klassischen Fotografie wird Schärfe – oder besser Unschärfe – dazu eingesetzt, die nötige Tiefenwirkung zu erzeugen. Bei dreidimensionalen Bildern ist das nicht nötig und kann sogar komisch wirken. Wahrscheinlich ist es Geschmackssache. Ich persönlich finde, dass unscharfe Elemente im 3D-Bild den Gesamteindruck stören. Wenn man versucht, seinen Blick vom Hauptmotiv auf den Hintergrund zu richten, geht das nur vom Fokus her (die Augen und das Gehirn legen die beiden Bilder des Hintergrunds übereinander). Trotzdem bleibt der Hintergrund unscharf, was nicht zu dem passt, was wir normalerweise sehen.

Deshalb empfehle ich, mit einer möglichst kleinen Blende (hoher f-Wert) zu fotografieren, um die größtmögliche Tiefenschärfe zu erzielen. Im Idealfall werden alle wesentlichen Bildelemente scharf aufgenommen und der Betrachter kann sich aussuchen, worauf er sich konzentrieren will.

Natürlich geht das auf Kosten der Belichtungszeit – kleinere Blendenöffnung, größere Belichtungsdauer. Das beißt sich etwas mit der Vorgehensweise, mehrere Bilder aus der Bewegung heraus aufzunehmen. Somit sind gute Lichtverhältnisse und ein hoher ISO-Wert gefragt. Wann immer es möglich ist, sollte ein Stativ herhalten.

Um beim Thema zu bleiben: eine 3D-Aufnahme aus meinem Heimkino

Belichtungzeit

Wie schon erwähnt sollte die Belichtungszeit möglichst kurz ausfallen, wenn es sich einrichten lässt. Grundsätzlich sollten alle Parameter – Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert, Schärfe usw. – von Hand eingestellt werden. Ganz einfach deshalb, damit sie sich zwischen den zwei Aufnahmen nicht verändern. Bei einer Serienaufnahme sollte das nicht von Bedeutung sein, aber bei einzelnen Aufnahmen mit Stativ ist es eigentlich Pflicht.

Aufbereitung der Bilder

Sobald die Aufnahmen im Kasten sind, müssen sie für die Darstellung am Projektor oder Fernseher aufbereitet werden. Das ist möglicherweise der schwierigste Teil, insbesondere, wenn man die oben erwähnte Schiel-Technik zur schnellen Kontrolle nicht beherrscht. Auch zeigt sich bei der Bildbearbeitung schnell, ob die Aufnahmen wirklich geeignet sind, oder ob sich Fehler eingeschlichen haben.

Ich empfehle, für die Bildbearbeitung eine halbwegs professionelle Software zu verwenden: Adobe Photoshop im Idealfall, ansonsten Paint.NET oder Gimp. Mit Windows-Paint geht es definitiv nicht. Ihr solltet damit vertraut sein, wie man mit der Software Bilder in der Größe anpasst, den Bildausschnitt verändert und mit Ebenen und Transparenz arbeitet.

Zunächst erstellt man eine leere Datei in der Größe 1920 x 1080. Dort hinein kopiert man sich das linke und rechte Foto als Ebenen. Die obere der beiden Ebenen wird auf ca. 50% Transparenz gestellt, damit das untere Bild durchscheint. Man sieht dann in etwa das, was man auch sehen kann, wenn man im Kino mal die 3D-Brille abnimmt: ein teilweise unscharfes Doppelbild.

Ein herausragender 3D-Effekt ergibt sich fast immer bei Aufnahmen nah über flachen Ebenen, die eine Struktur aufweisen

Jetzt ist es an der Zeit, die beiden Bilder gleichmäßig zu skalieren, bis der gewünschte Bildausschnitt gefunden ist. Gleichzeitig werden sie so aneinander ausgerichtet, dass ein möglichst großer Teil davon exakt übereinander liegt. Das sollte vor allem in der Mitte bzw. beim Hauptobjekt der Fall sein — zum Rand hin laufen die beiden Bilder immer weiter auseinander.

Sind beide Bildausschnitte festgelegt, ist es Zeit, das Ergebnis zu speichern. Speichert diesen Stand mit Ebenen und allem Drum und Dran. Wenn Ihr später etwas korrigieren müsst, macht Ihr das von dieser Datei aus.

Anschließend kopiert Ihr Euch jedes einzelne Bild in ein neues Dokument und skaliert bzw. verzerrt es auf die exakte Größe 960 x 1080 Pixel. 960 ist die Hälfte von 1920, also genau die Hälfte eines Full-HD-Bilds. Ihr erhaltet so zwei in der Breite stark gequetschte Bilder. Diese kopiert Ihr Euch wiederum nebeneinander in ein neues Dokument mit der Größe 1920 x 1080.

Ein ganz schönes Hin und Her. Am Ende habt Ihr zwei stark gequetschte Bilder nebeneinander in einem 16:9-Bild.

Genau das muss jetzt auf den Projektor oder Fernseher übertragen werden. Wie das passiert, ist ziemlich egal: per PC, Netzwerk, NAS, USB-Stick oder sonstwie — es spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass das Bild in seiner vollen Auflösung angezeigt wird und den Bildschirm vollständig ausfüllt. Es dürfen keine Bedienelemente oder sonstigen Einblendungen irgend eines Abspielgeräts angezeigt werden — die würden gleich erheblich stören.

Um die zwei verzerrten Bilder nun endlich in das ultimative 3D-Erlebnis zu verwandeln, wird am Projektor oder Fernseher der 3D-Modus aktiviert und dieser auf Side-by-Side eingestellt. Das sollte auch schon alles sein.

Wenn Ihr zwar irgendwie 3D sehen könnt, aber alles sehr komisch aussieht, müsst Ihr möglicherweise den Side-by-Side-Modus invertieren, das heißt umkehren. Das hängt davon ab, ob das linke und rechte Bild richtig herum oder vertauscht zusammengebaut wurde. Im Prinzip ist es egal, wie herum Ihr die Bilder zusammengesetzt habt, solange Ihr es bei allen Bildern gleich macht. Der allgemein übliche Weg ist es, das Bild für das linke Auge links zu platzieren.

Die Struktur der Eier in blau und lila unten rechts fällt durch leichte Bildfehler auf, die auf eine Bildkorrektur zurückzuführen sind

Video statt Foto

Möglicherweise werdet Ihr ein starkes Flackern im Bild feststellen. Das kommt daher, dass der Projektor oder Fernseher bei Fotos keine Zwischenbildberechnung macht. Diese ist aber bei 3D-Bildmaterial normalerweise bitter nötig, weil sonst alle 3D-Videos so flackern würden.

Da das Signal aber möglicherweise mit der Information „ist ja nur ein Bild“ übertragen wird, kann das Bild vielleicht nicht so flüssig dargestellt werden, dass das Betrachten Spaß macht. Je nach verwendeter Hardware ist das vielleicht auch ein wenig anders. Bei der Wiedergabe über meinen Blu-ray-Player zeigte sich das Problem deutlich. Über Kodi hingegen ließen sich Bilder genauso gut in 3D wiedergeben wie Videos, weil Kodi ein permanentes Videosignal liefert, egal was gerade dargestellt wird.

Die einzige brauchbare Lösung, die mir bisher eingefallen ist: man muss aus den Bildern ein Video machen. Es wird also irgend eine Videoschnitt-Software benötigt, in der man einen Film in Full HD schneiden und ausgeben kann. Dort hinein importiert man einfach seine Bilder und lässt jedes für zum Beispiel 10 Sekunden anzeigen.

Das Video muss in einem Format gespeichert werden, das die verwendete Hardware abspielen kann. MP4 oder MKV sollten heute in der Regel immer lesbar sein. Alles Weitere funktioniert genauso, wie mit den Bildern.

Natürlich darf die Auflösung an keiner Stelle verändert werden. Auch sonst sollte auf diesem Umweg keinerlei Bildmanipulation erfolgen. Denn sobald hier etwas um nur 1 Pixel verschoben wird, hat man später komische Effekte im Bild. Das gilt auch schon für die Bildbearbeitung.

Da man ohnehin meistens eine Art Diashow machen wird, finde ich den Umweg über ein Video nicht weiter schlimm. Man kann ja auch gleich Musik und Übergänge mit einbauen. Nur der zusätzliche Aufwand und die unnötig große Datei ist nicht so prickelnd. Aber Fotos sind eben nicht für die Ausgabe in 3D vorgesehen.

3D-Fotografie: Experiment geglückt

Ich würde das Experiment 3D-Fotografie mal als geglückt betrachten. Selbst aufgenommene Fotos werden in guter Qualität in 3D angezeigt. Der Aufwand ist zwar ziemlich hoch, da man jedes Bild separat aufwendig bearbeiten muss, aber wenn es Spaß macht, entschädigt das Ergebnis ganz ordentlich.

Leider geht das ohne größere Kosten auf Seite des Kamera-Equipments nicht mit jedem beliebigen Motiv. Das würde den Aufwand nebenbei auch erheblich reduzieren und das Ergebnis weiter verbessern.

Der 3D-Effekt in diesem Bild ist durch einen größeren Kamera-Abstand leicht übertrieben

Somit kann man auch nicht mal eben seinen kompletten Urlaub in 3D fotografieren (außer man ist so verrückt, das wirklich durchzuziehen). Für einige gezielte Aufnahmen in bestimmten Situationen ist es aber eine feine Sache, aus der man gezielt eine Diashow mit Aha-Effekt machen kann.

Ich hoffe, dieser kleine Erfahrungsbericht hat Euch geholfen und regt vielleicht den einen oder anderen an, das selbst mal auszuprobieren. Eure Erfahrungen und weiterführenden Ideen würde ich gerne in den Kommentaren lesen.

Über Bert Kößler

Leidenschaftlicher Filmvorführer, Popcorn-Koch, Kartenabreißer, Platzanweiser, Programmchef, Projektionist, Reinigungsfachkraft und Kabelmann in einer Person. Neigt zu ausgeprägtem Fanatismus, wenn es um die Steuerung und Automatisierung des Heimkinos geht. Konnte sich zwischen zwei Filmen dazu motivieren, Heimkino Praxis als Ventil für gelegentliche Schreibanfälle zu gründen.

8 Gedanken zu „3D-Fotografie: Eigene Fotos zum Greifen nah

  1. coole Idee, werde ich aufjedenfall mit meinem Kamera-Slider ausprobieren, dann würde die fummelige Arbeit nach dem exact gleichen Bildausschnitt entfallen. Einfach ein Foto machen ein paar cm. weiter schieben und nochmal das ganze. Werde ich heut Abend gleich mal versuchen =)

    VG Marvin

    1. Genau genommen muss die Kamera aber trotzdem wieder auf das selbe Ziel ausgerichtet werden. D. h. sie muss nicht nur verschoben sondern auch leicht gedreht werden. Unsere Augen gucken ja auch nicht parallel, sondern fixieren den selben Punkt.

  2. Interessanter Artikel zum Thema 3D-Fotografie. Leider sieht man bei den oben gezeigten 3D Bilder und im Video starke Scheinfensterkonflikte. Solche Montagefehler sollten nicht sein. Ansonsten sehr schöne Motive.

    Wer es lernen möchte, kann hier mal reinschauen. Super 3D Website und sehr informativ: http://www.alex-3d.de

    Stereoskopische Raumbilder in der fotocommunity:
    http://www.fotocommunity.de/photos/stereoskopische-raumbilder?sort=new

    Gruß, Sir Charles Wheatstone

    1. Danke für die Links! Da lass ich ein bisschen Werbung gerne mal zu. 😉

      Meine Bilder oben sind tatsächlich teilweise nicht ganz perfekt. Der Stern vorm Fenster hat sich zwischen den beiden Aufnahmen zum Beispiel leicht gedreht. Deshalb habe ich den von einem Bild ins andere kopiert.

  3. Kleiner Tip:
    Tolle 360Grad 3D-Fotos bekommt man mit der kostenfreien Google-App „Cardboard Camera“ und einer VR-Brille ( mittlerweile ab 10€ zu haben, in Pappe noch billiger).

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