Alle Beiträge von Bert Kößler

Über Bert Kößler

Ein Kino in den eigenen vier Wänden fand ich schon immer spannend. Meine Leidenschaft gilt vor allem der Einrichtung, Steuerung und Automatisierung. Hier teile ich meine Erfahrungen mit Anfängern und Fortgeschrittenen, die mehr aus Ihrem Heimkino machen wollen.

Warum HDMI die schlechteste Schnittstelle aller Zeiten ist

HDMI ist seit über 10 Jahren der Standard unter den Schnittstellen für Unterhaltungselektronik. Bild und Ton mit nur einem Kabel — das war doch mal ein Fortschritt. Blödsinn, sage ich! Hier kommt meine ganz persönliche Abrechnung mit dem vielleicht größten Fehler der Kabelgeschichte.

Zwei HDMI-Stecker

Bevor es HDMI gab, wurde der Ton via TOSLINK übertragen — also auch schon digital, aber per Lichtleiter. S/PDIF nennt sich die Signalart, die damit übertragen wird und genauso gut in einem herkömmlichen Cinch-Kabel fließen kann. Das Bild hingegen wurde bis zur Einführung von HDMI noch per SCART und damit im Idealfall als RGB-Signal übertragen. In manchen Fällen kamen S-Video oder Component-Video zum Einsatz.

Warum HDMI die schlechteste Schnittstelle aller Zeiten ist weiterlesen

Serie Die Entstehung des Code Red (Teil 1 2 3 4 5)

Die Erweiterung zum Code Red 6.2.2

Erwähnte ich schon, dass man mit einem Heimkino nie fertig ist? Ich bin da keine Ausnahme. Kaum läuft alles rund, kommen schon neue Ideen, was noch verändert werden muss. Würde da nicht immer das aufgebrauchte Budget bremsen, wäre das Heimkino wahrscheinlich eine Dauerbaustelle.

Foto: Tobias Dambacher

Auch das Code Red hat 2017 ein kleines Update erfahren. Das betraf in erster Linie die Lautsprecher, weitete sich am Ende aber auf alles rund um den Klang aus. Das Ergebnis war weniger eine Zunahme an Klangqualität (obwohl es die auch gab), sondern eher die Möglichkeit, höhere Lautstärken zu fahren. Aber der Reihe nach.

Die Erweiterung zum Code Red 6.2.2 weiterlesen

Smartphone oder Tablet als Vorschaumonitor nutzen

HDMI-Vorschaubild als Videostream bereitstellen

Über die Vorzüge eines Vorschaumonitors habe ich kürzlich ausführlich berichtet. Wer Platz für einen separaten Bildschirm hat, ist damit gut beraten. Doch in der heutigen Zeit fragt man sich, warum man nicht andere Bildausgabegeräte als Vorschaumonitor nutzen sollte. Die Rede ist natürlich vom Smartphone oder Tablet. Das liegt sowieso im Wohnzimmer herum oder befindet sich in der Hosentasche.

Die Frage ist nur: Wie bekommt man das Bild vom HDMI-Ausgang des AV-Receivers auf ein Mobilgerät?

Ansicht einer App zur Heimkino-Steuerung mit einem Videostream der aktuellen HDMI-Ausgabe im Vordergrund.

Aus verschiedenen Gründen ist das gar nicht so einfach. Für Smartphones und Tablets gibt es zwar HDMI-Adapter, aber die dienen nur als Ausgang zur Übertragung des Displays auf ein anderes Gerät. Außerdem will man ja das Smartphone nicht erst per Kabel anschließen müssen.

HDMI-Vorschaubild als Videostream bereitstellen weiterlesen

Serie Die Entstehung des Code Red (Teil 1 2 3 4 5)

Steuerung & Automatisierung im Code Red

Das größte Manko in der Anfangszeit meines Heimkinos war die Steuerung. Die alte Philips Pronto Universalfernbedienung war nicht mehr zu gebrauchen. Der Touchscreen reagierte weitaus schlechter, als ich es in Erinnerung hatte. Das Display war unheimlich langsam und kontrastarm geworden. Vielleicht war die Pronto wirklich gealtert, oder ich war zu dieser Zeit bereits zu sehr von Smartphones und Tablets verwöhnt.

Logitech Harmony Universalfernbedienung mit aktivem Display.

Jedenfalls war eine der ersten Anschaffungen nach dem Bau des Code Red eine Logitech Harmony 900. Die war schnell konfiguriert und ließ sich ganz gut an die Abläufe im Heimkino anpassen. Zwar waren die Möglichkeiten im Vergleich zur Pronto eher eingeschränkt, aber das genügte für’s erste.

Steuerung & Automatisierung im Code Red weiterlesen