Absolute Stille:

Beamer-Schalldämpfung mit einer Hushbox

Jeder kennt das Problem von seinem Beamer: Der Lüfter ist laut. Je nach Modell rauscht es mehr oder weniger, aber spätestens im hohen Lampenmodus ist es unüberhörbar. Der niedrige Lampenmodus ist ein schlechter Kompromiss, da mit ihm auch die Helligkeit und der Kontrast verloren gehen. Um den Beamer leiser zu machen, gibt es einen besseren Weg: Du kannst eine Hushbox bauen, die das Rauschen nahezu vollständig beseitigt.

Das Innere einer Hushbox mit Basotect-Schaumstoff verkleidet und mit Stoßdämpfern zum Schutz des Beamers versehen.

Den Beamer im niedrigen Lampenmodus, dem sogenannten „Eco-Modus“, zu betreiben, ist eigentlich etwas traurig. Hast du nicht ewig Projektoren verglichen, um ein möglichst helles Modell zu finden – mit ein paar Lumen mehr? Und dann fährst du das Prachtstück nur im Standgas, bei halber Helligkeit. Wäre es nicht perfekt, lautlos die volle Helligkeit, oder wie Fachleute sagen, ein Bild mit „Punch“ genießen zu können?

Wenn der Beamer unhörbar ist, bedeutet dies einen erheblichen Gewinn an Klangqualität. Das-Signal-Rausch-Verhältnis wird deutlich verbessert, d.h. die Dynamik wird nach unten erweitert, beklemmende, mucksmäuschenstille Filmszenen werden nicht mehr von einem „bwwwf“ gestört und Jumpscares – plötzliche Schockgeräusche, die einen aufspringen lassen – schocken noch stärker.

Schalldämpfer-Boxen wie z.B. für Beamer nennt man im Englischen „Hushbox“ (gesprochen „Haschbox“), vom lautmalerischen „hush“ , ähnlich dem deutschen „pssst“. Als einziger Nachteil einer Hushbox wäre zu nennen, dass die finale Kiste deutlich größer ist als der nackte Beamer In einem dunklen Heimkino hinten oben an der Decke sollte das aber meist nicht stören.

Was liegt also näher als selbst eine Hushbox zu bauen? Für einen durchschnittlichen Heimwerker ein überschaubares Wochenendprojekt. Die Materialkosten dafür belaufen sich für Glas, Elektrik, Holz, Farbe, Dämmung und Kleinteile auf rund 200 €.

Den Bau planen

Folgende Daten sind für die Planung der Hushbox unabdingbar:

  • Maße des Beamers, Position von Objektiv und Kabelanschlüssen
  • Richtung des Beamer-Luftstromes: wo wird kalt angesaugt, wo warm rausgepustet?
  • Spätere Positionierung der Hushbox: Welche Seiten bleiben zugänglich?

Effektive Schalldämmung

Grundaufbau einer Hushbox aus Holz.
Die Fotos zeigen eine 1,10 m breite Hushbox für Beamer der JVC-DLA-X-Reihe zur Deckenmontage, Lüftungskanäle von unten nach oben.

Um die Lüftergeräusche „aufzusaugen“ sollte die Box komplett innen verkleidet werden. Stark schallabsorbierende Materialien wie Basotect oder Aixfoam in ca. 3 cm Stärke bieten sich dafür an. Günstiger aber auch akustisch schwächer ist Noppenschaum aus dem Baumarkt, wobei die Noppenform keine akustischen Vorteile bietet.

Da Direktschall besonders laut ist, sollte keine Öffnung bestehen, durch die die Schallquellen, also Beamer und Zusatzlüfter, von außen sichtbar sind. Vor das Objektiv muss eine Glasscheibe und die Lüftungskanäle müssen abgewinkelt sein.

Die Wahl der Holzsorte ist weniger kritisch, Hauptsache stabil:

  • Multiplex
  • Siebdruckplatten
  • MDF (gibt es auch schwarz durchgefärbt)
  • Fichtenholz

oder andere Holzarten sind möglich. Jedoch lässt sich nicht jede Holzart gleich gut zu einer sauberen Kiste verarbeiten. MDF und Multiplex sind wesentlich einfacher zu verarbeiten. Damit die Hushbox am Ende möglichst unauffällig ist, kannst du sie lackieren, zum Beispiel mit Strukturlack.

Wärmemanagement

Egal wie ausgeklügelt belüftet wird, letztlich ist der Einsatz einer Hushbox immer entgegen der Herstellerangaben der Gebrauchsanweisung („frei aufstellen“), daher musst du letztlich selbst wissen, ob du eine Hushbox einsetzen willst. Richtig konstruiert ist eine ausreichende Belüftung ohne Hitzestau problemlos möglich. Durch aktives „Durchpusten“ kann die Entwärmung sogar noch besser sein als ohne Hushbox.

In jedem Fall ist von einer rein passiven Hushbox ohne Lüfter abzuraten!

Das Innere einer Hushbox mit Basotect-Schaumstoff ausgekleidet.

Stattdessen sollten Silent-Lüfter eingesetzt werden. Empfehlen kann ich BeQuiet Gehäuselüfter, aber auch andere Marken bieten hierfür passendes PC-Zubehör. Je größer, desto luftiger und leiser ist die Devise. 2 Stück 140 mm-Lüfter sind eine gute Wahl.

Ob die Lüfter kühle Zuluft hineinpusten oder warme Abluft nach draußen, ist für die Wärmeableitung egal. Akustisch etwas günstiger ist das Hineinpusten frischer Luft bzw. Lüfter auf der dem Sitzplatz abgewandten Seite.

Essentiell ist natürlich dass die Lüfter, sowie die Luftkanäle in die gleiche Richtung pusten wie der Beamer: also dort wo angesaugt wird dezent reinpusten, absaugen dort wo warme Luft rauskommt. Da Beamer auch an Sommertagen betrieben werden dürfen, sollte „lauwarm“ für die Geräte kein Problem sein. Wenn es deutlich darüber hinaus geht, sollte der Beamer besser nicht allzu teuer gewesen sein…

Zwei Hushbox-Layouts mit schlechter Wirkung: der Lüfter ist direkt in der Außenwand verbaut oder durch den Gang hinter der Öffnung sichtbar. Beides erzeugt mehr oder weniger Direktschall, der von außen hörbar ist.

Damit die Luft gut zirkulieren kann, müssen die Lüftungskanäle einen ordentlichen Querschnitt haben, auf jeden Fall größer als die Öffnungen am Gerät selbst. Zweimal so groß ist ein guter Ansatz.

Achtung: Den Platz für Dämmmaterial in der Box vorher berücksichtigen!

Deutlich besser sind diese beiden Hushbox-Layouts. Bei einem wird der Schall durch einen U-Kanal geleitet und dort vollständig absorbiert. Beim anderen ist der Lüfter etwas zurückgesetzt und kann so keinen Direktschall mehr zur Öffnung hin erzeugen.

Wer die Hushbox direkt an die Decke montieren will kann die Lüftungsöffnungen seitlich oder hinten positionieren. Bei Abstand zur Decke kann auch unten angesaugt und oben rausgepustet werden, was dann auch thermisch noch etwas besser ist. 

Zwei alternative Hushbox-Layouts: Zwei Lüfter sorgen für Zuluft, die Abluft wird automatisch durch den Ausgang gedrückt. Die Lüfter sind so zurückgesetzt, dass Schall auf dem Weg nach draußen absorbiert werden muss. Der passive Ausgang wird durch zusätzliche Ecken zu einem langen, absorbierenden Weg.

Lüftersteuerung

Prinzipiell müssen Arbeiten an Elektronik immer von Fachleuten durchgeführt werden. Solltest du dir dabei unsicher sein, frage lieber einen Elektriker aus dem Bekanntenkreis. Da die Lüfter mit niedriger Spannung von 12 V und weniger laufen, darfst du bei diesem Projekt auch als Laie Hand anlegen.

Wenn du willst, kannst du die Lüftung temperaturgesteuert bauen. Das ist aber nicht unbedingt nötig. Eine einfache Variante, die Lüfter einzustellen, ist es, ein variables Netzteil für verschiedene Spannungen zu verwenden. Bei einem 12 V-Lüfter heißt das: Ein Netzteil, das auf 12 V und weniger eingestellt werden kann. Beide Lüfter können parallel an ein Netzteil angeschlossen werden.

Sobald Plus und Minus z.B. per Lüsterklemme richtig verbunden sind, dreht sich der Lüfter. Volle Lüftergeschwindigkeit ist meist nicht nötig und wäre nur unnötig laut. Am besten die ersten Male nach Warmlaufzeit die Temperatur mit einem Thermometer innen messen oder einfach mit der Hand fühlen. 

Wichtig: Bei der finalen Konstruktion sollte immer sichergestellt sein, dass die Lüfter im Filmbetrieb laufen. Im einfachsten Falle stecken dazu Lüfternetzteil und Beamer an einer gemeinsamen Schaltersteckdose. Die Lüfter sind nicht oder nur sehr schwach hörbar – es kann also vorkommen, dass du sie aus Versehen angeschaltet lässt.

Ganz wichtig ist natürlich auch, einen Deckel oder Klappe vorzusehen, durch die Beamer und Kabel problemlos zugänglich sind.

Optik

Vor dem Objektiv muss die Box mit einer Glasscheibe verschlossen werden. Hierfür solltest du aber kein normales Fensterglas verwenden. Das reflektiert stark, mindert den Kontrast und erzeugt Geisterbilder. Hochwertiges, entspiegeltes Museumsglas ist gut geeignet, z.B. die Marke „Schott Mirogard Plus“.

Schwarz lackierte Hushbox mit Lüftungsauslässen an der Unterseite.

Um die Beamer-Optik herum schadet es nicht, die Hushbox innen schwarz anzumalen, um Streulicht weiter zu minimieren.

Wie auch bei einem Wanddurchlass, wenn der Beamer im Technikraum steht, sollte die Scheibe Richtung Bild geneigt sein, d.h. bei Deckenmontage nach unten hin. Ob diese Maßnahme tatsächlich nötig ist, kannst du auch schon vor dem Bau nur mit Beamer und Glas testen. Dabei unbedingt den späteren Projektionswinkel berücksichtigen.

Durch das Glas sollte auch die IR-Schnittstelle zur Fernbedienung sichtbar sein. Anderenfalls musst du dir mit einer Infrarot-Verlängerung behelfen.

Aufhängung

Die Hushbox hängt an der Decke, befestigt mit Gewindestangen, um die Höhenverstellung zu ermöglichen.

Da die gefüllte Hushbox am Ende deutlich größer und schwerer als der Beamer allein sein wird, empfiehlt es sich vorher ein paar Minuten über die Möglichkeiten zur nachträgliche Justage nachzudenken. Für eine perfekte Bildausrichtung soll der Beamer schließlich waagerecht „im Wasser“ stehen, damit du keinesfalls die Keystone-Korrektur einsetzen musst.

Bei stehender Montage kannst du also verstellbare Füße verbauen. Bei Aufhängung empfiehlt es sich, zum Beispiel Gewindestangen an der Decke zu befestigen, diese durch das Gehäuse zu fädeln und von unten mit Rändelmuttern zur Höhenverstellung zu nutzen. Bei der finalen Aufstellung bzw. Aufhängung ist man am besten zu zweit, um Bandscheibenvorfälle und andere Dramen zu vermeiden.

Nun ist es soweit, ein strahlend helles Bild im hohen Lampenmodus erscheint – und das erstmals in himmlischer Ruhe. Und nun – hush hush – einen akustisch grandios-dynamischen Gruselklassiker wie A Quiet Place einlegen.

Über Florian Schäfer

Seit seiner Kindheit film- und technikbegeistert, später Fotograf, Kameramann, Musiker, Cineast und Audio-Video-Universaltechniker. Beruflicher Weg vom Mediengestalter Bild- und Ton über Medientechnik-Ingenieursstudium zu 3D-Filmkamera-Technik und medizinischen Kameras. Baut als DIY-Heimwerker u. A. Lautsprecher, Instrumente, Kamera-Spezialkonstruktionen, und natürlich ein eigenes Heimkino namens „Saal 3“.

12 Gedanken zu „Beamer-Schalldämpfung mit einer Hushbox

  1. Man muss aber auch ganz ehrlich sagen: wenn es möglich ist auf einen der JVC oder Sony Projektoren zu setzen, dann ist die hohe Lampenstufe 26 db leise… Das ist so unaufdringlich, dass es, selbst wenn man genau drunter sitzt, nicht wirklich weitere Maßnahmen braucht… Die 33 / 34 db in hoher Lampenstufer zB einiger Projektoren in den klassen bis 3000 Euro gehen allerdings wirklich auf den Geist…

    1. Hallo Holger, ich verwende einen „leisen“ JVC DLA-X35. Der ist definitiv leiser als sämtliche Business-Beamer etc. auch wenn die dB-Angaben immer nur für Neugeräte gelten. Lüfter werden bekanntermaßen über die Zeit nicht leiser… Obwohl ich recht laut Filme schaue war mir der Lüfter in den stillen Szenen immer noch zu laut. Der Unterschied zwischen vorher, leise hörbar, und jetzt, absolute Stille, ist für mich deutlich. Wer seinen Beamer nicht hört oder wen das Geräusch nicht stört, der braucht natürlich keine Hushbox.

        1. Hallo Andreas. Nach den Bildern zu urteilen ist der 7300 anders aufgebaut als JVC DLA. Hinten sehe ich keine Lüfter. Daher musst du dir selbst ein Design nach den genannten Kriterien erstellen. Dabei immer die vorhandene Lüftung unterstützen, d.h. nicht in entgegengesetzte Richtung oder am unbelüfteten Teil, sondern da, wo der 7300 schon selbst lüftet. Falls der 7300 vorne auf einer Seite reinzieht, auf der anderen Seite rauspustet könntest du von hinten belüftet und nahe dem warmen Auslass vorne diagonal dazu entlüften.

  2. Hi Florian

    Danke für die Beschreibung und die Mühe! Deine Tipps haben mir sehr weitergeholfen!

    Ich hätte 2 Fragen:

    1. Das mit der Luftzirkulation verstehe ich noch nicht ganz. In meinem Fall (Optoma UHL55) ist es so, dass der Projektor hinten rauspustet und vorne einsaugt. Desshalb möchte ich an einer Ecke des hinteren Endes einen Lüfter zum rauspusten einbauen und an einer Ecke des vorderen Endes einen Lüfter zum reinpusten. Ich bin etwas verwirrt da du schreibst „Ob die Lüfter kühle Zuluft hineinpusten oder warme Abluft nach draußen, ist für die Wärmeableitung egal.“ In meinem Fall wäre es ja so, dass ich sowohl rein- als auch rauspuste. In deinen Skizzen erkenne ich jeweils das gleiche Prinzip, also ein Lüfter für die Zufuhr und einer zum Raustragen der Luft. Sehe ich das richtig?

    2. Mein Beamer gibt ein hochfrequentiertes Pfeifen von sich, was mich extrem stört. Kennst du da ein speziell geeignetes Material oder empfiehlst du dafür auch Basotect?

    Danke im Voraus
    Robert

    1. Hi Robert,

      1. Das ist so gemeint, dass du Luft nicht unbedingt aktiv absaugen musst, sofern du welche aktiv zuführst. Wenn du 1 oder 2 Lüfter für Zuluft hast, geht die Abluft auch automatisch über den Ausgang raus. Irgendwo muss sie ja hin. Gleiches gilt umgekehrt, wenn du nur absaugst aber nicht aktiv zuführst.

      2. Basotect ist für alle hohen Frequenzen optimal geeignen.

      1. Korrekt Bernd.

        Ergänzung: Der „Lärm“ der leisen PC-Lüfter wird auch mit dem Luftstrom getragen. Im Zweifel also lieber Be- als Entlüften (oder vom Ohr angewandte Seite).

  3. Hi zusammen

    Danke für eure schnellen Antworten und die Hilfe! Ihr habt meine beiden Fragen perfekt beantwortet 🙂

    Ich habe mich nun grundsätzlich für einen Plan entschieden bin mir aber mit den Abmessungen unsicher. Insbesondere weiß ich nicht, wie breit die Luftkanäle sein müssen.

    Von den drei oberen technischen Skizzen habe ich mich für die linke Seite der mittleren Skizze entschieden (indirekter Schall sehr leise). Diese besitzt ja pro Seite zwei parallel verlaufende Luftkanäle. Mein Beamer ist quadratisch 22cm x 22cm – also recht kompakt und 13.5cm in der Höhe.

    Meint ihr, dass der Abstand vom Beamer zum ersten Luftkanal mit 3cm ausreichend ist? Die Höhe würde ich mit knapp 20cm bemessen. Auch die Luftkanäle selber würde ich mit 3cm in der Breite bemessen. Könnte man sogar drüber nachdenken, diese noch dünner zu gestalten bzw. welche Kriterien sind für die Masse ausschlaggebend?

    Danke im Voraus und viele Grüße
    Robert

  4. Hallo zusammen,
    vor 2 Jahren hatte ich mir einen gebrauchten BENQ W1050 gekauft und bin bis heute mit dem Bild für diesen Preis sehr zufrieden. Nur die Lüfter sind sehr laut und in ruhigen Szenen unerträglich. Außerdem hat er ein hochfrequentes Fiepen, das extrem stört.
    Im Internet gab es viele Foreneinträge zum Thema Hushbox aber nichts, was mich richtig überzeugt hatte, da entweder der Aufwand zu hoch war oder die Kosten.
    Da wir große Ikea-Fans sind, habe ich mich in deren Sortiment nach einer passenden „Kiste“ umgeschaut und siehe da, ich wurde fündig.
    Der METOD Wandschrank horizontal, weiß, Häggeby weiß, 80×40 cm hatte genau die Maße, die ich benötigte, um die Luft links und rechts vom Beamer in je einem separaten Raum ein- und auszuleiten und umzulenken und ist optisch ein Hingucker. Außerdem muss man sich keine Gedanken um eine Aufhängung an der Wand bzw. die Konstruktion des Korpus machen. Die Lösung mit der Schwingtür, die nach oben aufgeht, fand ich ebenfalls ideal. Außerdem versprechen 18 mm Wandstärke eine solide und für diesen Zweck taugliche Konstruktion.

    Kosten für den Schrank = faszinierende 49€

    Nun zum Innenleben:
    – nach 3D-Planung mittels kostenlosem online-Tool wurden je ein Loch für den Luftein- und austritt mit einer Lochsäge gesägt
    – 2 Spanplatten für die Zwischenwände im Baumarkt zugeschnitten gekauft, Löcher für die Lüfter mit der Stichsäge reingesägt, Platten außen rum gegen Vibration gedämmt
    – je einen silent Lüfter à 14mm in die Platten ebenfalls mit Vibrationsdämmung eingeschoben.
    – Noppenschaumstoff aus dem Baumarkt besorgt und auf alle Innenflächen geklebt
    – Kontaktflächen Tür zum Korpus ebenfalls mit einseitig klebendem Dämmstreifen aus dem Baumarkt beklebt, sodass keine Löcher für den Schall bleiben, wenn die Tür geschlossen ist.
    – günstige Lüftersteuerung mit USB-Netzteil verbunden
    – Beamer mit üblicher Beamerhalterung innen an den Korpus geschraubt (ok, hier müsste idealerweise noch eine vibrationsdämmende Schicht dazwischen, aber es ist auch so super)
    – in die Schwingtür, die nach oben aufgeht, wurde ein viereckiges Loch mit der Stichsäge gesägt und von innen Museumsglas mit Silikon aufgeklebt. Die Schnittkanten natürlich von außen mit eckigem Kantenschutz aus dem Baumarkt aufgehübscht.

    Das Ergebnis ist deutlich besser als ich erwartet habe. Der Beamer ist fast nicht mehr hörbar und die Hushbox bleibt selbst bei mittlerer Stufe der Lüftersteuerung immer bei 24°C.
    Der Aufwand lag bei 2 Abenden mit je 3 Stunden und die Kosten bei ca. 110€.

    1. Super, klingt nach einer richtig guten Lösung! Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. 🙂

      Wenn du Bildmaterial hast und es noch ausführlicher beschreiben willst, kannst du dich gerne bei mir bezüglich eines Artikels melden. 😉

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