Archiv der Kategorie: Kinowelt

Allgemeine Informationen zum Blog und zum Thema Heimkino.

Kino-Vorprogramm mit CinemaVision (Teil 1 2)

Werbung und Trailer für das Vorprogramm

Im ersten Teil dieser Serie haben wir das Kodi-Addon CinemaVision installiert und einen Ablauf für ein Vorprogramm eingerichtet. Aber was nützt uns ein Vorprogramm, wenn wir nichts zu zeigen haben? Darum will ich Euch heute ein paar Tipps geben, woher Ihr Werbung, Trailer, Audio-Formate und einen Kinogong bekommt.

Für viele ein Klassiker: Langnese-Eiswerbung aus den 80ern
Bild: Langnese

Der Sinn von Werbung im Heimkino wird sehr kontrovers diskutiert. Immer und überall wird man von Werbung belagert. Ist es nicht gerade das Schöne am Heimkino, dass man eben keine Werbung ertragen muss?

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Ein Blick auf das Heimkino der Zukunft

Wie wird Virtual Reality das Heimkino verändern?

Wir stehen am Durchbruch einer neuen Technik — mal wieder. Als wären wir mit unseren Heimkinos nicht ständig mit neuen Techniken konfrontiert. Virtuelle Realität heißt dieses Mal der Begriff, der für Aufsehen sorgt. Seit Anfang 2016 scheinen VR-Brillen nun endlich ihren Durchbruch zu feiern. Wir gehen heute der Frage nach: Wie wird Virtual Reality unser Heimkino-Erlebnis in Zukunft beeinflussen?

Bringt Virtual Reality ins Heimkino: Oculus Rift
Foto: © 2016 Oculus VR, LLC

Wir setzen uns gemütlich in den Sessel und setzen unsere Virtual-Reality-Brille auf. Wir starten die Software und wechseln in die Heimkino-App. Unsere Freunde, mit denen wir uns für heute Abend verabredet haben, sind schon da — virtuell natürlich. Wir sehen nur ihre Avatare mit Nicknamen. Bis der letzte da ist, reden wir noch kurz miteinander und tauschen Meinungen zum letzten Film aus. Der Kinosaal ist uns zu altbacken, wir verpassen ihm noch schnell ein moderneres Aussehen. Dann geht es los.

Vor unseren Augen erscheint die virtuelle Leinwand. Die ist uns heute zu klein — wir setzen uns virtuell ein paar Reihen nach vorne. So müssen wir zwar den Kopf mehr drehen, sind aber noch viel tiefer im Geschehen. Einer unserer Freunde quatscht dauernd rein — wir schalten die Nervensäge mal eben stumm.

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Der Phoenix unter den Heimkinos

Das Odeon: Wiedergeburt eines Klassikers

„Über die Kellertreppe gelangt man zur Kinokasse. Die Vorhänge sind bereits zugezogen, die Dame an der Kasse ist schon zuhause. Heute gibt es eine Privatvorstellung. Der Kartenvorverkauf fällt daher aus.“ So beschreibt Dustin Orlowski den Zugang zu seinem Heimkino. In unglaublicher Detailarbeit hat er von März bis Juli 2016 ein geschlossenes Kleinstadt-Kino in seinem Keller wieder errichtet und mit viel Liebe neu aufleben lassen.

Die Front des Odeon
Fotos: Dustin Orlowski

„Odeon“ war der Name des größten von drei Kinosälen, aus dem Dustin Leinwand und Lautsprecher hat. Nun heißt sein Heimkino so. Schon als Kind mochte er kleine, gemütliche „Dorfkinos“ viel lieber als große Multiplex-Kinos. Die hohen Räume, das riesige Bild und der Duft nach leckerem Popcorn haben für den 21-jährigen schon immer die wahre Kino-Atmosphäre ausgemacht.

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Amazon's Filmverleih im Briefkasten

LoveFilm: Online-Videothek per Postversand

Seit einigen Jahren kaufe ich nur noch sehr wenige Filme. Man muss einen Film mindestens 5 Mal ansehen, damit sich der Kauf gegenüber dem Ausleihen lohnt. Deshalb werden nur noch diejenigen Scheiben angeschafft, die ich garantiert so oft ansehen werde — in den nächsten, sagen wir mal, 15 Jahren — oder die einfach aus Sicht eines Sammlers ein Muss sind. Stattdessen leihe ich mir die meisten Filme aus. Mangels einer brauchbaren Videothek vor Ort nutze ich dafür LoveFilm, den Blu-ray- und DVD-Verleih per Post, der seit 2014 in Amazon integriert ist.

LoveFilm Umschlag mit Blu-ray und Hülle

In den letzten 15 Jahren war ich Mitglied in zwei Videotheken, die beide zur selben Kette gehörten. Da es mit denen aber aus verschiedenen Gründen ziemlich bergab ging und die Filialen in meiner Nähe geschlossen wurden, hat sich das für mich inzwischen erledigt. Preise und Auswahl waren immer in Ordnung, hatten aber durchaus Luft nach oben. Für einen Filme gingen meistens um die 2,40 € drauf, wenn man ihn von heute auf morgen ausgeliehen hatte.

Das störte mich damals immer ein wenig, dass man für zwei Tage bezahlt – obwohl man den Film meistens für ziemlich genau 24 Stunden behielt, wenn man wie ich täglich ungefähr zur selben Zeit an der Videothek vorbei kam. Ein 25-Stunden-Modell wäre da besser gewesen (25 deshalb, damit man nicht wegen ein paar Minuten Verspätung gleich doppelt so viel bezahlt).

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Wie man im Heimkino nicht ganz so schnell fett wird

Den Snack-Konsum unter Kontrolle halten

Wenn es Euch auch nur ein bisschen so geht wie mir, dann ist ein Film im Heimkino gleich doppelt so schön, wenn man was zu knabbern dabei hat. Das Problem dabei ist nur, dass das ziemlich schnell auf die Hüften geht. Wer nicht das Glück hat, essen zu können, so viel er will, ohne dabei zuzunehmen, muss ein bisschen auf die Bremse treten.

Nachos mit Käsesoße

Ohne gleich zum Ernährungsberater werden zu wollen, habe ich ein paar Tipps gesammelt, wie man seinen Konsum von Popcorn, Chips, Nüssen und Schokolade in Grenzen hält. Das Beste wäre zwar immer noch, ganz darauf zu verzichten, aber … nun ja, das ist ja auch nicht Sinn der Sache, oder?

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