Planung

Am Anfang eines jeden Projektes steht ein guter Plan. Einfach ins Blaue hinein etwas umsetzen ist keine gute Idee. Mit der Planung steht oder fällt jedes Heimkino. Das beginnt mit der grundlegenden Strategie und endet noch lange nicht bei den Grundvoraussetzungen für einen Kinoraum.

Zwischen Wohnzimmer und Kinoraum werdet Ihr wahrscheinlich gar keine Wahl haben. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Vielleicht gehört Euch das Wohnzimmer auch nicht alleine und Ihr müsst erstmal Überzeugungsarbeit leisten, um ein Heimkino überhaupt umsetzen zu dürfen.

Um sinnvoll planen zu können, muss Euch zuerst klar sein, was Ihr überhaupt haben wollt. Das beginnt mit so einfachen Fragen, wie viele Lautsprecher Ihr überhaupt benötigt und endet noch lange nicht mit der Entscheidung für TV oder Projektion.

Die Planung eines Heimkinos gelingt nur, wenn Ihr Euch die Mühe macht, einen maßstabsgetreuen Bauplan zu zeichnen. Wie Ihr das macht, ist gar nicht weiter wichtig. Zudem ist es ratsam, schon zu Beginn des Projektes, aber auch während der Umsetzung, die Kosten im Blick zu behalten.

Der optimale Sitzabstand zur Leinwand oder zum TV-Bildschirm

Häufig wird nach dem richtigen Sitzabstand zur Leinwand oder dem TV-Bildschirm gefragt. Die üblichen pauschalen Aussagen wie „der Sitzabstand sollte das 1,7-fache der Bilddiagonale sein“ sind dabei nicht besonders hilfreich. Denn der Sitzabstand hat nicht nur Auswirkungen auf die Bildgröße.

Kino-Front aus Sicht der Sitzposition

Ich gebe hier zunächst eine einfache Antwort, die in den allermeisten Fällen mehr als ausreichend ist. Erfahrungsgemäß zerbrechen sich gerade Anfänger viel zu lange den Kopf wegen dem Sitzabstand, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wenn dir das zu ungenau ist, kannst du dich immer noch auf den mathematischen Ansatz stützen.

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Serie Heimkino-Finanzierung (Teil 1 2 3 4)

Kosten eines Heimkinos planen und im Blick behalten

Dein Sparschwein ist hoffentlich darauf vorbereitet, geschlachtet zu werden. Dass ein richtiges Heimkino nicht billig wird, wusstest du bestimmt schon vorher. Aber gerade für Einsteiger ist es schwer, abzuschätzen, welche Investitionen sie tätigen müssen. Hier soll es darum gehen, wie du alle Kosten unter einen Hut bekommst und ein fertiges Heimkino hast, bevor dir finanziell die Puste ausgeht.

Die Kosten im Blick behalten – damit am Ende noch etwas im Sparschwein übrig bleibt

Das schöne am Hobby Heimkino ist ja, dass du praktisch jeden denkbaren Geldbetrag darin versenken kannst. Schließlich kaufst du nicht nur Technik, sondern oft auch neue Möbel. Du hast eine Renovierung anstehen und wirst Stammkunde im örtlichen Baumarkt.

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Der optimale Kinoraum – Von Anfang an richtig planen

Wer über einen eigenen Kinoraum für sein Heimkino verfügt, kann sich glücklich schätzen. Das sind optimale Voraussetzungen, das Kino so authentisch wie möglich einzurichten. Nichts spricht gegen ein gemütliches Wohnzimmer-Kino, aber wer will in einem normalen Wohnraum schon dunkle Wände, eine riesige Leinwand und massenweise Lautsprecher sehen?

Leerer Kellerraum mit grundierten Wänden und Folie auf dem Boden ausgelegt. In der Mitte steht eine Leiter mit Baustrahler.
Jedes Heimkino beginnt in einem leeren Raum.

Optimale Bedingungen hast du natürlich, wenn du im Begriff bist, ein Haus zu bauen. Aus bestehenden Wohn- oder Kellerräumen kannst du aber auch unheimlich viel machen. Hier und da hört man auch von umgebauten Garagen, Dachböden oder Gartenhäusern. Hier ein paar Tipps, was es in jedem Fall zu beachten gibt.

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Wer die Wahl hat, hat die Qual

Wohnzimmer oder Kinoraum?

Soll das Heimkino in einem eigenen Kinoraum eingerichtet werden, oder wird es ins Wohnzimmer integriert? Wenn Ihr vor dieser Frage steht, seid Ihr eigentlich fein raus. Beide Varianten haben große Vor- und Nachteile, auf die ich hier näher eingehen will. Wenn Ihr denn überhaupt die Wahl habt, soll Euch das dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Die Front eines stilvoll eingerichteten Wohnzimmer-Heimkinos.
Foto: Jens Goller

Vor- und Nachteile von Wohnzimmer und Kinoraum in Kürze

Der berüchtigte Woman Acceptance Factor spielt eine wesentliche Rolle bei dieser Entscheidung. Ist die Lebenspartnerin damit einverstanden, das Wohnzimmer derart zu verunstalten? Igitt, Lautsprecher! Oder umgekehrt — hat sie ein Problem damit, abends öfter mal alleine im Wohnzimmer zu bleiben, während Ihr ins Kino abtaucht? Bedenken, ob ein separater Kinoraum denn überhaupt häufig genutzt würde, sind also gar nicht so abwegig. Aber mal der Reihe nach.

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Weniger ist manchmal mehr

Wie viele Boxen brauche ich im Heimkino wirklich?

Heimkino-Systeme gibt es heute in vielen Größen und Kombinationen. Die häufigsten Vertreter sind 5.1-Systeme mit 5 Boxen und einem Subwoofer. Als Erweiterung ist 7.1 mit zwei zusätzlichen Surround-Boxen sehr beliebt. Seit ein paar Jahren setzen sich Dolby Atmos und andere Formate mit einer zusätzlichen Höhenebene immer mehr durch. Aber wie viele Boxen braucht man denn nun wirklich für ordentlichen Heimkino-Genuss?

Rückansicht eines Heimkinos mit 3 Surround-Boxen, wobei die mittlere als Back-Center dient
Selten geworden: 3 Surround-Boxen für ein 6.1-Setup

Zusammenfassung für schnelle Leser

Zwei Boxen machen noch kein Kino, obwohl Stereo-Ton durchaus legitim ist. Ein Verstärker und externe Boxen sind grundsätzlich ein deutlicher Fortschritt gegenüber plärrenden, internen Fernseher-Lautsprechern. Auf einige Möglichkeiten, was man bei einem Mehrkanal-System weglassen oder hinzufügen kann, möchte ich hier näher eingehen.

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