Projektion

So mancher definiert ein Heimkino erst durch die Projektion mittels Beamer und Leinwand. So strikt wollen wir das hier aber gar nicht abgrenzen. Trotzdem gewinnt ein Heimkino dadurch erheblich an Atmosphäre. Zudem ist Projektion ab einer gewissen angestrebten Bildgröße auch erheblich günstiger als ein Fernseher.

Für ein großes Bild ist natürlich ein Beamer unverzichtbar. Wir sehen uns hier an, welche Merkmale eines Beamers im Heimkino besonders wichtig sind. Schnell fällt dabei auf, dass viel gepriesene Funktionen, wie etwa die Keystone-Korrektur, gar nicht von Bedeutung sind.

Zur Projektion gehören neben einer Leinwand aber auch Maßnahmen gegen Streulicht oder die Berücksichtigung des optimalen Sitzabstands. Wir gehen auch der Frage nach, wie man aus dem Nebenraum projiziert oder eine echte Breitbild-Leinwand im Cinemascope-Format einsetzt.

Auch wenn es immer wieder für tot erklärt wird, widmen wir uns auch dem Thema 3D im Heimkino. Nicht zuletzt gibt es Tipps für unser teuerstes Verschleißteil, die Beamer-Lampe.

Der optimale Sitzabstand zur Leinwand oder zum TV-Bildschirm

Häufig wird nach dem richtigen Sitzabstand zur Leinwand oder dem TV-Bildschirm gefragt. Die üblichen pauschalen Aussagen wie “der Sitzabstand sollte das 1,7-fache der Bilddiagonale sein” sind dabei nicht besonders hilfreich. Denn der Sitzabstand hat nicht nur Auswirkungen auf die Bildgröße.

Kino-Front aus Sicht der Sitzposition

Ich gebe hier zunächst eine einfache Antwort, die in den allermeisten Fällen mehr als ausreichend ist. Erfahrungsgemäß zerbrechen sich gerade Anfänger viel zu lange den Kopf wegen dem Sitzabstand, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wenn dir das zu ungenau ist, kannst du dich immer noch auf den mathematischen Ansatz stützen.

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Streulicht auf der Leinwand verhindern

Bei der Projektion kommt es sehr darauf an, dass ausschließlich das Licht des Projektors auf die Leinwand fällt. Alles andere ist Streulicht und damit unerwünscht — denn Streulicht sorgt dafür, dass Bildstellen, die eigentlich schwarz sein sollten, tatsächlich eher dunkelgrau sind. Wir sehen uns hier einmal an, was man dagegen tun kann.

Leinwand in einem Wohnzimmer bei eingeschaltetem Licht. Schwarze Stellen im Bild sind bestenfalls hellgrau.
Eingeschaltetes Licht oder offene Rollläden: absolut tabu bei Projektion 
Foto: Daniel Homolka

Zusammenfassung für schnelle Leser

Im Zusammenhang mit der Bildqualität spricht man häufig vom Kontrast. Kontrast ist der Helligkeitsunterschied zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle im Bild. Die hellste Stelle kann weiß sein, aber wie hell das wirklich ist, wird von der Helligkeit der Beamer-Lampe bestimmt. Ich gehe hier nur auf die dunkelste Stelle im Bild ein — und darauf, wie man diese möglichst dunkel bekommt.

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Echt scharf! DarbeeVision DVP-5000S Bildverbesserer

Fast jeder Projektor, jeder Fernseher und jeder AV-Receiver hat heute Einstellungen an Bord, die eine zusätzliche Verbesserung der Bildqualität bewirken können. Aber wie das im Leben so ist, gibt es immer jemanden, der es noch besser kann. Der DarbeeVision DVP-5000S ist dieser Jemand, wenn es um Auflösungen bis FullHD (1080p) geht.

DarbeeVision DVP-5000S

Darbee ist ein Algorithmus, dessen einziger Zweck es ist, Bildmaterial nachträglich zu schärfen. “Na und? Kann mein Beamer auch!” wirst du jetzt vielleicht denken. Nein, nicht so – versprochen! In diesem Artikel erfährst du, was Darbee so besonders macht.

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Bauanleitung

Manuelle Leinwand-Maskierung mit magnetischer Halterung bauen

Eine Leinwand-Maskierung ist die günstigste Möglichkeit, die wahrgenommene Bildqualität erheblich zu verbessern. Mit günstig ist das natürlich so eine Sache, da die meisten Arten von Maskierungen eigentlich ziemlich teuer sind. Das liegt aber hauptsächlich an der komplexen Mechanik. Deshalb zeige ich Euch heute, wie Ihr eine manuelle Maskierung selbst bauen könnt.

Heimkino-Front mit Maskierung an der Leinwand

Vorgesehen ist diese für Rahmenleinwände aller Art, ob fertiges Produkt oder Eigenbau. Mit kleinen Abwandlungen bei der Befestigung solltet Ihr in der Lage sein, das Konzept auch auf eine Rollo- oder Motorleinwand zu übertragen. Die Materialkosten liegen bei ungefähr 70 €, können aber je nach bevorzugtem Material und Beschaffungsmöglichkeiten variieren.

Lest Euch vorher unbedingt die Einleitung zu Maskierungen durch, damit Ihr sicher seid, dass eine solche Maskierung die richtige für Euch ist.

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Leinwand-Maskierung: Die günstigste Bildverbesserung überhaupt

Eine Leinwand-Maskierung ist eine wertvolle Ergänzung für das Heimkino. Hat man sich einmal an eine maskierte Leinwand gewöhnt, will man sie nicht mehr hergeben. Die schwarzen Balken verschwinden endgültig, der wahrgenommene Kontrast im Bild verbessert sich um Welten. Und das ohne eine größere Investition in einen neuen Projektor.

Heimkino-Front mit Maskierung an der Leinwand
Foto: Tobias Dambacher

Zusammenfassung für schnelle Leser

Mit diesem Beitrag möchte ich zunächst die theoretischen Grundlagen zum Thema Maskierung schaffen. Wir sehen uns die Vor- und Nachteile sowie verschiedene Arten von Maskierungen an. Außerdem betrachten wir, worauf es dabei ankommt. An anderer Stelle will ich noch auf den Selbstbau einer Maskierung eingehen.

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