Projektion

Automatische Leinwand-Maskierung

Die Leinwand mit einer Universalfernbedienung steuern

Die Idee einer Universalfernbedienung ist, dass man nur noch eine Fernbedienung für alles hat. Aber Funkschalter, wie sie in einer Leinwand oder Steckdose zu finden sind, können mit den gängigen, auf Infrarot basierenden Fernbedienungen nicht gesteuert werden. Im folgenden Praxistipp erkläre ich Euch, wie Ihr eine Motorleinwand oder Leinwandmaskierung mit einer Logitech Harmony oder der dazugehörigen App vom Smartphone oder Tablet aus steuern könnt.

Die hier vorgestellte Lösung baut auf dem jbmedia Light-Manager auf, einem kleinen Kasten, der unter anderem Infrarot-Befehle entgegen nimmt und dafür Funksignale weiter sendet. Neben elektrischen Leinwänden funktioniert das auch mit Funksteckdosen und den meisten anderen Schaltern, die per Funk geschaltet werden.

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Die Qual der Wahl

Beamer-Lampe: Original oder kompatibler Nachbau?

Früher oder später ist sie fällig: eine neue Beamer-Lampe. Trotz aller Bemühungen, die Beamer-Lampe zu schonen, wird sie irgendwann das Zeitliche segnen. Die Preise für neue Lampen sind je nach Hersteller ziemlich heftig: zwischen 200 und 600 € legt man für eine Original-Lampe auf den Tisch. Da überlegt man sich zweimal, ob man nicht zu einem kompatiblen Nachbau greift.

Zwei Beamer-Lampen, ein Original-Produkt und ein kompatibler Nachbau
Nur im Detail voneinander zu unterscheiden: links die Original-Lampe, rechts der kompatible Nachbau (Mitsubishi VLT-HC7800LP)

Ich möchte heute einige Überlegungen anstellen, was Original-Lampen für Beamer eigentlich so viel besser macht, dass ein so hoher Preis gerechtfertigt ist. Ich gehe auch darauf ein, womit man rechnen muss, wenn man ein günstiges Beamerlampen-Plagiat kauft.

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Die Beamer-Lampe schonen – So lebt sie länger

Klassische Beamer haben eine Lampe. Bis Laser-Projektoren bezahlbar werden, wird das wohl auch noch eine Weile so bleiben. Das Problem mit der Lampe: sie ist ein Verschleißteil. Früher oder später muss sie ausgetauscht werden — da führt kein Weg dran vorbei. Wie kann man also seine Beamer-Lampe schonen, damit sie möglichst lange hält?

Front-Ansicht einer Beamer-Lampe mit Käfig
Die Lampe für einen Mitsubishi HC7800D

Eine neue Lampe kostet je nach Beamer-Modell schnell ein paar hundert Euro. Das kann schon mal unerwartet ein kleines Loch in die Haushaltskasse reißen. Im Interesse jedes Beamer-Besitzers dürfte es also sein, die Lampe möglichst lange zu nutzen.

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Mit dem Bild durch die Wand

Projektion von nebenan – Einen Wanddurchlass bauen

Wer absolute Stille in seinem Heimkino voraussetzt, aber auf einen Beamer nicht verzichten will, hat möglicherweise ein Problem: die Kisten rauschen. Die räumlichen Gegebenheiten vorausgesetzt, könnt Ihr den Beamer aber in den Nebenraum verfrachten. Dazu braucht Ihr einen Wanddurchlass, am besten mit Verglasung — ganz wie im echten Kino.

Rückwand eines Heimkinos mit Projektor hinter einem kleinen Fensterausschnitt.

Wenn Ihr durch die Wand projizieren wollt, gibt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Mit einem Loch in der Wand ist es nicht getan. Schließlich soll das ja auch noch nach etwas aussehen.

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Für fest installierte Beamer ungeeignet:

Finger weg von der Keystone-Korrektur!

Die Keystone-Korrektur ist ein Feature, das in so ziemlich jedem Beamer verbaut ist. Sie dient zur Entzerrung des Bilds, wenn dieses nicht ganz gerade auf die Leinwand projiziert werden kann und deshalb eine Trapezverzerrung entsteht. Warum das aber ganz großer Mist ist und Ihr um jeden Preis die Finger von der Keystone-Korrektur lassen solltet, will ich hier näher erklären.

Keystone-Korrektur

Der Name wurde vom sogenannten Schlussstein (engl. Keystone) geliehen, dem letzten Stein an der Spitze eines Torbogens — weil dieser oft auch trapezförmig ist. Ziemlich fantasievoll, möchte ich meinen. Als ob es keine anderen trapezförmigen Dinge auf der Welt gäbe.

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