Projektion

Serie Leinwand-Maskierung zur Bildverbesserung (Teil 1 2 3 4 5 6)

Antriebsmechaniken für automatische Leinwand-Maskierungen

Auf der Basis unserer selbst gebauten mechanischen Maskierung an einer Rahmenleinwand wollen wir hier im nächsten Schritt überlegen, wie die Maskierung per Motor gezogen werden kann. Dieser Teil wird ziemlich theoretisch, aber ich finde es wichtig, dass du dir Gedanken über mehrere möglichen Lösungen gemacht hast. Nur so findest du den besten Weg für deinen speziellen Fall.

Die Animation zeigt Maskierungsbretter, die sich am oberen und unteren Rand der Leinwand nach innen und außen bewegen. Als Befestigung sind dreiteilige Schubladenschienen angedeutet.
Schubladenschienen als Lösung für die Bewegung der Maskierung. Daran probieren wir in der Theorie diverse Antriebsmechaniken aus.

Eine Antriebsmechanik – und sei sie auch nur mit einer Kurbel ausgestattet – bringt weitere Vorteile für die mechanische Maskierung mit sich. Die Positionierung erfolgt genauer und gleichmäßiger. Du musst die empfindliche, lichtschluckende Oberfläche nicht immer anfassen, um sie zu verstellen. Vor allem aber stellt die Mechanik einen zentralen Ausgangspunkt für jedes Verstellen dar, der eine spätere Motorisierung überhaupt erst möglich macht.

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Serie Leinwand-Maskierung zur Bildverbesserung (Teil 1 2 3 4 5 6)

Mechanische Leinwand-Maskierung: Anforderungen und Eigenbau

Nachdem ich mir nun für länger Zeit mit einer manuellen, magnetischen Leinwand-Maskierung beholfen hatte, wurde mir das deutlich zu unbequem. Generell würde ich eine Maskierung nicht mehr hergeben wollen, aber die Rüstzeiten sind mir bei der magnetischen Lösung einfach zu hoch. Höchste Zeit, auf eine fest verbaute, mechanische Maskierung umzurüsten.

Die obere Maskierung an einer Leinwand.

Die Maskierungsmechanik ist stets eine sehr individuelle Angelegenheit. Du musst sie auf die Gegebenheiten deiner Leinwand anpassen. Ein allgemein gültiges Rezept kann es dafür nicht geben. Ich denke aber, dass ich mir die Anforderungen ziemlich hoch gesteckt habe, so dass du mit der hier vorgestellten Lösung auf fast jede Frage eine Antwort finden dürftest.

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Der optimale Sitzabstand zur Leinwand oder zum TV-Bildschirm

Häufig wird nach dem richtigen Sitzabstand zur Leinwand oder dem TV-Bildschirm gefragt. Die üblichen pauschalen Aussagen wie „der Sitzabstand sollte das 1,7-fache der Bilddiagonale sein“ sind dabei nicht besonders hilfreich. Denn der Sitzabstand hat nicht nur Auswirkungen auf die Bildgröße.

Kino-Front aus Sicht der Sitzposition

Ich gebe hier zunächst eine einfache Antwort, die in den allermeisten Fällen mehr als ausreichend ist. Erfahrungsgemäß zerbrechen sich gerade Anfänger viel zu lange den Kopf wegen dem Sitzabstand, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wenn dir das zu ungenau ist, kannst du dich immer noch auf den mathematischen Ansatz stützen.

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Streulicht auf der Leinwand verhindern

Bei der Projektion kommt es sehr darauf an, dass ausschließlich das Licht des Projektors auf die Leinwand fällt. Alles andere ist Streulicht und damit unerwünscht — denn Streulicht sorgt dafür, dass Bildstellen, die eigentlich schwarz sein sollten, tatsächlich eher dunkelgrau sind. Wir sehen uns hier einmal an, was man dagegen tun kann.

Leinwand in einem Wohnzimmer bei eingeschaltetem Licht. Schwarze Stellen im Bild sind bestenfalls hellgrau.
Eingeschaltetes Licht oder offene Rollläden: absolut tabu bei Projektion 
Foto: Daniel Homolka

Zusammenfassung für schnelle Leser

Im Zusammenhang mit der Bildqualität spricht man häufig vom Kontrast. Kontrast ist der Helligkeitsunterschied zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle im Bild. Die hellste Stelle kann weiß sein, aber wie hell das wirklich ist, wird von der Helligkeit der Beamer-Lampe bestimmt. Ich gehe hier nur auf die dunkelste Stelle im Bild ein — und darauf, wie man diese möglichst dunkel bekommt.

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Echt scharf! DarbeeVision DVP-5000S Bildverbesserer

Fast jeder Projektor, jeder Fernseher und jeder AV-Receiver hat heute Einstellungen an Bord, die eine zusätzliche Verbesserung der Bildqualität bewirken können. Aber wie das im Leben so ist, gibt es immer jemanden, der es noch besser kann. Der DarbeeVision DVP-5000S ist dieser Jemand, wenn es um Auflösungen bis FullHD (1080p) geht.

DarbeeVision DVP-5000S

Darbee ist ein Algorithmus, dessen einziger Zweck es ist, Bildmaterial nachträglich zu schärfen. „Na und? Kann mein Beamer auch!“ wirst du jetzt vielleicht denken. Nein, nicht so – versprochen! In diesem Artikel erfährst du, was Darbee so besonders macht.

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