Raumakustik

Die Raumakustik ist eines der wichtigsten und zugleich am meisten vernachlässigten Themen im Heimkino. Viel zu schnell kauft man sich neue Lautsprecher oder einen besseren AV-Receiver und bezahlt dafür vierstellige Beträge. Das kann grundsätzlich eine Verbesserung bewirken. Meistens ist es aber so, dass nur ein Bruchteil des Geldes notwendig ist, um mit Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik einen viel deutlicher hörbaren Effekt zu erzielen.

Zuerst solltet Ihr immer den störenden Nachhall beseitigen. Mit Teppich und Vorhängen erzielt Ihr zwar schon hörbare Ergebnisse, dämpft den Raum damit aber nur im Hochton und sorgt so für einen dumpfen Klang. Ein Überblick über die möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik sollte ein guter Einstieg sein. Eines vorweg: Eierkartons zählen nicht dazu.

Poröse Absorber sind eine weitaus bessere Lösung, um den Nachhall über ein größeres Frequenzspektrum zu reduzieren und so für ausgewogenen Klang zu sorgen. Um den Raum damit nicht versehentlich zu überdämpfen, sondern einen lebendigen Klang zu erhalten, könnt Ihr außerdem Diffusoren einsetzen. Die größten Schwierigkeiten bei der Raumakustik bereiten aber die Raummoden im Tiefbass – diesem Effekt ist nicht so leicht beizukommen.

Mit Schallisolierung nach außen, damit Familie und Nachbarn von Euren Bass-Orgien nichts mitbekommen, hat Raumakustik im übrigen fast nichts zu tun.

Wenn Dolby Atmos zur Enttäuschung wird

Die Höhenlautsprecher sind installiert, die ersten Filme sind gelaufen – aber deine Begeisterung hält sich in Grenzen. Ein richtiger Aha-Effekt will sich nicht einstellen. Irgendwie ist Dolby Atmos wohl doch nicht so der Hammer. Kann es das wirklich sein? So viel Aufwand für fast nichts? Was für eine Enttäuschung!

Eine Frau steht im Regen und wird nass!
Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

Willkommen in der schönen neuen Welt der 3D-Tonformate! Du bist nicht der einzige, der diese Erfahrung macht. Wir werfen hier einen Blick auf die Ursachen, weshalb Dolby Atmos und DTS:X oft nicht so richtig überzeugen können.

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Rahmen 3: Beleuchtung und Elektrik für das Deckensegel

Nach der aufwendigen Oberflächenbehandlung stellt Rahmen 3 nun den Abschluss Eures Deckensegels dar. Wir bauen hier die Deckenspots ein und schließen sie an. Innen an der Kante entlang bringen wir LED-Stripes für die indirekte Beleuchtung an.

Das fertige Deckensegel in einem hellen Wohnzimmer.

Für diesen letzten Schritt müsst Ihr Euren Haus- und Hof-Elektriker für einen halben Tag anwerben, der die Verkabelung fachmännisch für Euch erledigt.

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Rahmen 2: Absorber füllen und beziehen

Der Absorber-Rahmen im Inneren hat mit Abstand den größten Spaß-Faktor beim Bauen des Deckensegels. Sowas macht man auch nicht gerade jeden Tag. Außerdem kommt viel Material weg, das Euch schon seit Wochen im Weg steht.

Holzrahmen mit eingesetztem Absorber, der zuvor mit Stoff bespannt wurde.

Wir gehen von einem zusammengeschraubten, aber weitestgehend unbehandelten Holzrahmen aus, dessen Fächer im Inneren im Idealfall so groß sind, wie die Absorber-Platten, die hinein kommen. Auf Farben und Lack könnt Ihr verzichten, da man außer dem Stoff, mit dem er bespannt wird, nichts mehr von diesem Rahmen sehen wird.

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Rahmen 1: Deckenmontage und Stromzuleitung

Unser Deckensegel geht so langsam in die Endphase. Wir bauen die kleinen aber feinen Details der einzelnen Rahmen unserer modularen Konstruktion und hängen alles an die Decke.

Rahmen 1 des Deckensegels hängt an der Decke des Heimkinos.

Wenn Ihr ganz neu eingestiegen seid, solltet Ihr Euch unbedingt auch die Grundlagen zu Deckensegeln durchlesen.

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Oberflächenveredlung: Spachteln, Schleifen, Lackieren

Die groben Teile unseres Deckensegels sind zusammengeschraubt und lassen erstmals die Ausmaße der Konstruktion erkennen. Heute sorgen wir dafür, dass die sichtbaren Oberflächen möglichst schick aussehen. Dafür tun wir mal so, als wären wir Lackierer. Dieser Teil der Arbeit nimmt die meiste Zeit in Anspruch, weil nach jeder Schicht die Trockenzeit der Farbe abzuwarten ist.

Ein Ausschnitt des Rahmens des Deckensegels mit grundierter und teilweise frisch lackierter Oberfläche.

Diese Anleitung beinhaltet Lackieren als Oberflächenbehandlung. Andere Möglichkeiten, die Oberfläche Eures Deckensegels zu gestalten, findet Ihr unter den Vorüberlegungen für den Bau eines Deckensegels.

Da wir eine durchgehende Oberfläche ohne sichtbare Fugen möchten, werden Unregelmäßigkeiten im Holz zunächst ausgebessert. Bei Naturholz werdet Ihr dabei richtig Spaß haben, während Ihr mit MDF relativ schnell fertig seid. Außerdem wird das Holz nach Bedarf — jedoch mindestens einmal — abgeschliffen, um es für den Lack vorzubereiten.

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