Archiv der Kategorie: Automatisierung

Serie Kino-Vorprogramm mit CinemaVision (Teil 1 2 3)

Kodi-Automatisierung mit CinemaVision-Actions

Das mächtigste Werkzeug beim Erstellen eines Kino-Vorprogramms mit CinemaVision sind Actions. An beliebigen Punkten im Programmablauf könnt Ihr damit Steuerbefehle an andere Geräte senden, die sich im selben Netzwerk wie Kodi befinden. Licht, Leinwand, Maskierung — das alles lässt sich damit steuern, sofern die Geräte über eine Netzwerkschnittstelle verfügen.

CinemaVision Actions

Grundvoraussetzung sind immer Komponenten, die ohnehin schon eine Form der Netzwerk-Steuerung bieten. Eine Verbindung per Netzwerkkabel oder WLAN ist also unumgänglich. Als grobe Daumenregel kann man sagen: Wenn es für ein Gerät eine Smartphone-App gibt, kann man es auch in CinemaVision einbinden.

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Serie Kino-Vorprogramm mit CinemaVision (Teil 1 2 3)

CinemaVision: Werbung und Trailer mit Kodi abspielen

Einer der vielen Vorteile von Kodi ist es, dass viele Medien in direktem Zugriff sind. Sie lassen sich nahtlos nacheinander wiedergeben, ohne eine Disc wechseln zu müssen. Dadurch wird es zuhause möglich, das perfekte Vorprogramm für Euer Heimkino zusammenzustellen: Werbung, Trailer, Audio-Formate oder ein eigenes Heimkino-Intro sorgen für die perfekte Einstimmung auf den Hauptfilm. Für Euch und Eure Gäste entsteht eine unglaublich realistische Kino-Atmosphäre.

Module von CinemaVision: Werbung, Trailer, Gong, Tonformat und Hauptfilm

Natürlich könnt Ihr die Kodi-Playlist verwenden, um ein Vorprogramm ablaufen zu lassen. Die Möglichkeiten sind jedoch sehr begrenzt und die Bedienung ist äußerst umständlich. Wie wäre es, wenn wir Kodi diese Arbeit für uns machen lassen? Mit dem Addon CinemaVision könnt Ihr Euer persönliches Vorprogramm automatisch zusammenstellen lassen und dabei einige zufällige Parameter ins Spiel bringen.

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Eine Abhandlung über den Wahnsinn der Netzwerksteuerung

Heimkino-Automatisierung im Großformat

Ich gehöre zu den Leuten, die sich etwas in den Kopf setzen und das dann durchziehen müssen. Seit ich das Heimkino zu meinen Hobbies zähle — das sind nun bald 20 Jahre — hege ich den Wunsch nach einer vollständigen Heimkino-Automatisierung, also dem automatischen Ablauf einer Filmvorführung. Jeder Filmvorführung. Es trägt einfach erheblich zur Kino-Atmosphäre bei, kein DVD-Menü zu sehen und nicht fünf Knöpfe drücken zu müssen um den Film zu starten.

Einstellungen für Lautstärke und Sound-Decoder am AV-ReceiverDie inzwischen in den meisten Geräten verfügbaren Netzwerkschnittstellen bieten diese Möglichkeit zum ersten Mal tatsächlich. Ich habe zuvor einige Versuche mit individuell konfigurierbaren Universalfernbedienungen unternommen — zuerst mit einer Philips Pronto, später mit einer Logitech Harmony. Das Ergebnis war immer das selbe: Zwar lassen sich mit Makros gewisse Ereignisse automatisieren — in erster Linie das Einschalten der Geräte, der Filmstart und das Ende — aber trotzdem muss immer noch der richtige Knopf zum richtigen Zeitpunkt gedrückt werden. Auf Besonderheiten einzelner Filme kann man damit nicht eingehen, zum Beispiel auf Filme, die eine Pause erzwingen, weil sie auf zwei Discs verteilt sind. Wenn Publikum zu Besuch ist und man eine saubere Vorführung haben möchte, ist das schon etwas unentspannt.

Wie cool wäre es denn, einfach gar nichts mehr machen zu müssen? Zugegeben, den Film einzulegen, sich durch das Menü zu quälen und den Film bei 00:00:00 zu pausieren wird als Vorbereitung nicht ausbleiben. Zumindest nicht, solange man Filme in hoher Qualität von der Original-Scheibe sehen will. Alles weitere kann aber vollständig automatisiert ablaufen. Wie ich dieses Ziel erreicht habe, will ich hier beschreiben.
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Netzwerk-Steuerung von Mitsubishi-Projektoren

In einem weiteren Teil der Reihe über Netzwerksteuerung von Heimkino-Komponenten fasse ich mich mal vergleichsweise kurz. Heute geht es um Befehle, die man einem Mitsubishi-Projektor senden kann. Speziell geht es um das Modell HC7800D, einen der letzten 3D-DLP-Projektoren, die Mitsubishi hergestellt hat.

Mitsubishi HC7800DWie sich mittlerweile herumgesprochen haben dürfte, ist Mitsubishi aus der Entwicklung von Projektoren ausgestiegen. Trotzdem bin ich froh, mich damals noch für das oben genannte Modell entschieden zu haben, weil Bildqualität, Helligkeit und Lüftergeräusch wirklich hervorragend sind. Gerade deshalb bedauere ich die Entscheidung von Mitsubishi, sich aus dem Projektor-Geschäft zurückzuziehen, wirklich sehr. Leider sollte dieser Artikel deshalb auch nur noch für wenige Mitsubishi-Besitzer interessant sein.

Zuletzt ging es um die Schnittstelle PJLink, die der Mitsubishi ebenfalls unterstützt. Damit lässt sich fast alles machen, was für eine Heim(kino)-Automatisierung notwendig ist. Was PJLink aber fehlt sind konkrete Funktionen, die sich auf das Projektor-Modell beziehen — denn was theoretisch bei jedem Gerät völlig anders funktionieren kann, lässt sich kaum in einer über Hersteller und Gerätetypen hinweg standardisierten Schnittstelle abbilden.

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PJLink zur Netzwerksteuerung von Projektoren

In diesem Teil der Artikelserie über die Netzwerk-Steuerung eines Heimkinos geht es um die Bedienung eines Projektors über die standardisierte Schnittstelle PJLink. Es gibt einige Parallelen zur Steuerung eines AV-Receivers von Yamaha, die wir uns letztes Mal näher angesehen haben (wer es nachmachen will, sollte den Artikel vorher lesen). Die Schnittstelle ist jedoch eine völlig andere, sowohl in ihrer Funktionsweise als auch was die Befehle angeht.

Der Mitsubishi HC7800D unterstützt das Protokoll PJLink

PJLink ist ein Standard, der von den meisten modernen Projektoren und anderen Displays unterstützt wird. Die Idee dahinter ist, dass in großen Firmen und Organisationen, wo mehrere Beamer installiert sind, diese zentral verwaltet und gesteuert werden können. So könnten zum Beispiel in einem Museum Informationen von Beamern an die Wände projiziert werden. Zu den Öffnungszeiten müssen alle Beamer eingeschaltet und am Abend wieder ausgeschaltet werden. Dazu will ja keiner mit 10 Fernbedienungen rumlaufen und überall an die Decke zielen müssen. Über einen zentralen PC, der im selben Netzwerk wie die Projektoren hängt, lassen sich alle Geräte verwalten. Neben der eigentlichen Steuerung lassen sich so auch Statusinformationen abfragen, wie etwa die Lampenlaufzeit oder aufgetretene Fehler.

Das ist ja alles sehr schön, aber wir nutzen das im Heimkino einfach nur, um unseren Beamer per Netzwerk fernzusteuern. So können wir ihn in unsere App integrieren und benötigen keine zusätzliche Fernbedienung mehr. Über ein paar Vorteile, die das nebenbei mit sich bringt, habe ich im einleitenden Artikel schon mehr geschrieben.

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