Archiv der Kategorie: Automatisierung

Smartphone oder Tablet als Vorschaumonitor nutzen

HDMI-Vorschaubild als Videostream bereitstellen

Über die Vorzüge eines Vorschaumonitors habe ich kürzlich ausführlich berichtet. Wer Platz für einen separaten Bildschirm hat, ist damit gut beraten. Doch in der heutigen Zeit fragt man sich, warum man nicht andere Bildausgabegeräte als Vorschaumonitor nutzen sollte. Die Rede ist natürlich vom Smartphone oder Tablet. Das liegt sowieso im Wohnzimmer herum oder befindet sich in der Hosentasche.

Die Frage ist nur: Wie bekommt man das Bild vom HDMI-Ausgang des AV-Receivers auf ein Mobilgerät?

Ansicht einer App zur Heimkino-Steuerung mit einem Videostream der aktuellen HDMI-Ausgabe im Vordergrund.

Aus verschiedenen Gründen ist das gar nicht so einfach. Für Smartphones und Tablets gibt es zwar HDMI-Adapter, aber die dienen nur als Ausgang zur Übertragung des Displays auf ein anderes Gerät. Außerdem will man ja das Smartphone nicht erst per Kabel anschließen müssen.

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Serie Die Entstehung des Code Red (Teil 1 2 3 4 5)

Steuerung & Automatisierung im Code Red

Das größte Manko in der Anfangszeit meines Heimkinos war die Steuerung. Die alte Philips Pronto Universalfernbedienung war nicht mehr zu gebrauchen. Der Touchscreen reagierte weitaus schlechter, als ich es in Erinnerung hatte. Das Display war unheimlich langsam und kontrastarm geworden. Vielleicht war die Pronto wirklich gealtert, oder ich war zu dieser Zeit bereits zu sehr von Smartphones und Tablets verwöhnt.

Logitech Harmony Universalfernbedienung mit aktivem Display.

Jedenfalls war eine der ersten Anschaffungen nach dem Bau des Code Red eine Logitech Harmony 900. Die war schnell konfiguriert und ließ sich ganz gut an die Abläufe im Heimkino anpassen. Zwar waren die Möglichkeiten im Vergleich zur Pronto eher eingeschränkt, aber das genügte für’s erste.

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Serie Kino-Vorprogramm mit CinemaVision (Teil 1 2 3 4)

Kodi-Automatisierung mit CinemaVision-Actions

Das mächtigste Werkzeug beim Erstellen eines Kino-Vorprogramms mit CinemaVision sind Actions. An beliebigen Punkten im Programmablauf könnt Ihr damit Steuerbefehle an andere Geräte senden, die sich im selben Netzwerk wie Kodi befinden. Licht, Leinwand, Maskierung — das alles lässt sich damit steuern, sofern die Geräte über eine Netzwerkschnittstelle verfügen.

CinemaVision Actions

Grundvoraussetzung sind immer Komponenten, die ohnehin schon eine Form der Netzwerk-Steuerung bieten. Eine Verbindung per Netzwerkkabel oder WLAN ist also unumgänglich. Als grobe Daumenregel kann man sagen: Wenn es für ein Gerät eine Smartphone-App gibt, kann man es auch in CinemaVision einbinden.

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Serie Kino-Vorprogramm mit CinemaVision (Teil 1 2 3 4)

CinemaVision: Werbung und Trailer mit Kodi abspielen

Einer der vielen Vorteile von Kodi ist es, dass viele Medien in direktem Zugriff sind. Sie lassen sich nahtlos nacheinander wiedergeben, ohne eine Disc wechseln zu müssen. Dadurch wird es zuhause möglich, das perfekte Vorprogramm für Euer Heimkino zusammenzustellen: Werbung, Trailer, Audio-Formate oder ein eigenes Heimkino-Intro sorgen für die perfekte Einstimmung auf den Hauptfilm. Für Euch und Eure Gäste entsteht eine unglaublich realistische Kino-Atmosphäre.

Module von CinemaVision: Werbung, Trailer, Gong, Tonformat und Hauptfilm

Natürlich könnt Ihr die Kodi-Playlist verwenden, um ein Vorprogramm ablaufen zu lassen. Die Möglichkeiten sind jedoch sehr begrenzt und die Bedienung ist äußerst umständlich. Wie wäre es, wenn wir Kodi diese Arbeit für uns machen lassen? Mit dem Addon CinemaVision könnt Ihr Euer persönliches Vorprogramm automatisch zusammenstellen lassen und dabei einige zufällige Parameter ins Spiel bringen.

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Eine Abhandlung über den Wahnsinn der Netzwerksteuerung

Heimkino-Automatisierung im Großformat

Ich gehöre zu den Leuten, die sich etwas in den Kopf setzen und das dann durchziehen müssen. Seit ich das Heimkino zu meinen Hobbies zähle — das sind nun bald 20 Jahre — hege ich den Wunsch nach einer vollständigen Heimkino-Automatisierung, also dem automatischen Ablauf einer Filmvorführung. Jeder Filmvorführung. Es trägt einfach erheblich zur Kino-Atmosphäre bei, kein DVD-Menü zu sehen und nicht fünf Knöpfe drücken zu müssen um den Film zu starten.

Einstellungen für Lautstärke und Sound-Decoder am AV-ReceiverDie inzwischen in den meisten Geräten verfügbaren Netzwerkschnittstellen bieten diese Möglichkeit zum ersten Mal tatsächlich. Ich habe zuvor einige Versuche mit individuell konfigurierbaren Universalfernbedienungen unternommen — zuerst mit einer Philips Pronto, später mit einer Logitech Harmony. Das Ergebnis war immer das selbe: Zwar lassen sich mit Makros gewisse Ereignisse automatisieren — in erster Linie das Einschalten der Geräte, der Filmstart und das Ende — aber trotzdem muss immer noch der richtige Knopf zum richtigen Zeitpunkt gedrückt werden. Auf Besonderheiten einzelner Filme kann man damit nicht eingehen, zum Beispiel auf Filme, die eine Pause erzwingen, weil sie auf zwei Discs verteilt sind. Wenn Publikum zu Besuch ist und man eine saubere Vorführung haben möchte, ist das schon etwas unentspannt.

Wie cool wäre es denn, einfach gar nichts mehr machen zu müssen? Zugegeben, den Film einzulegen, sich durch das Menü zu quälen und den Film bei 00:00:00 zu pausieren wird als Vorbereitung nicht ausbleiben. Zumindest nicht, solange man Filme in hoher Qualität von der Original-Scheibe sehen will. Alles weitere kann aber vollständig automatisiert ablaufen. Wie ich dieses Ziel erreicht habe, will ich hier beschreiben.
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