Technik

Wer sich ein Heimkino baut, kommt unweigerlich mit einer Menge Technik in Verbindung. Das Herzstück ist dabei der AV-Receiver, in dem alle Quellen zusammen laufen. Von dort erfolgt die Ausgabe von Bild und Ton. Während aber Lautsprecher und Projektion reichlich komplexe Themen sind, die deshalb ihre eigenen Bereiche bekommen haben, beschäftigen wir uns hier mit dem AV-Receiver und der übrigen Technik.

Yamaha-Receiver mit USB-Stick

Gerade als Einsteiger ist es nicht leicht, sich zwischen all den technischen Begriffen zurecht zu finden. Da gibt es schon alleine ein Duzend Tonformate, von denen Ihr zumindest mal gehört haben solltet, bevor Ihr Euch voreilig auf Dolby Atmos und anderen 3D-Sound stürzt.

Doch abseits der Theorie wollt Ihr sicher loslegen und Eure neue Technik schnell ausprobieren. Dafür ist es wichtig, zumindest mal das Einmesssystem des AV-Receivers zu verstehen. Für detaillierte Einstellungen habt Ihr dann noch genug Zeit. Da wären so simple Dinge wie die Lautstärke – aber spätestens die Trennfrequenz oder die Sprachverständlichkeit bei Dialogen werfen oft Fragen auf.

Natürlich wird hier auch über Kabel diskutiert, zum Beispiel die immer wieder problematischen HDMI-Kabel. Schließlich widmen wir uns hier dem Thema Media Center, vorrangig natürlich dem beliebten und verbreiteten Kodi (XBMC). Das bekommt Ihr selbst auf einem Raspberry Pi zum Laufen. Die Daten bezieht Ihr vorzugsweise von einem NAS.

Ist THX im Heimkino sinnvoll?

Nein. — Puh, was für eine pauschale Antwort. Lass mich das genauer erklären.

Tex, das Maskottchen von THX
Zeichnung: Bert Kößler – Tex & THX Logo © THX Ltd.

Zunächst einmal ist THX kein Tonformat wie Dolby Digital oder DTS. THX ist eine Sammlung verschiedener Normen. Ursprünglich von George Lucas ersonnen, soll es sicherstellen, dass ein Kinofilm von der Produktion bis zum Zuschauer einen einheitlichen, hohen Qualitätsstandard hat. Anders formuliert: THX sorgt dafür, dass der Zuschauer genau das hört, was der Tontechniker im Studio abgemischt hat.

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Serie Pausenmusik im Heimkino (Teil 1 2 3)

Sanfter Wechsel: zwischen Pausenmusik und Film umschalten

Meistens schreibe ich ja hier über Themen, die von allgemeinem Interesse sind. Aber ab und zu muss ich von etwas berichten, das mir besonders am Herzen liegt. Und so greife ich heute einmal mehr das Thema Pausenmusik auf, auch bekannt als Hintergrundmusik oder Warm-up-Musik vor und nach dem Film.

Cinch-Brücke vom Zone-Ausgang in den Analog-Eingang des selben AV-Receivers.
In diesem Artikel erfährst du den Sinn dieser kuriosen Verkabelung.

Wer schon bei mir im Code Red zu Besuch war, der weiß, dass er hier eine vollwertige Kinovorstellung geboten bekommt. Werbung und Trailer gibt es nur auf Wunsch – aber ganz sicher gibt es kein DVD-Menü zu sehen. Die Musik stoppt, das Licht geht aus und der Film startet – ohne Kompromisse. Über Schwierigkeiten und Strategien bei diesem Unterfangen berichte ich heute.

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Dialoge im Film verständlicher wiedergeben

Wer von einem einfachen Fernseher auf eine Heimkino-Anlage umsteigt, erlebt meistens eine kleine Offenbarung. Der Ton ist um ein Vielfaches klarer, kraftvoller, mitreißender — kurz gesagt: besser. Besonders die Dialoge profitieren davon, erst recht, wenn man den Center-Lautsprecher richtig aufgestellt hat. Die Verständlichkeit der Dialoge ist eine oft unterschätzte Verbesserung, denn meistens verbindet man mit einem 5.1-System zuerst mehr Bass und lautere Explosionen.

Während eines Films immer wieder die Lautstärke zu korrigieren, weil die Dialoge nicht verständlich sind, kann den Spaß ganz schön trüben.

Eine ganz andere Erfahrung macht so mancher Neueinsteiger mit seinem ersten Surround-System: Die Dialoge sind viel schlechter verständlich als zuvor mit dem billigen Fernsehton. Stellt man eine Lautstärke ein, bei der alles gut zu verstehen ist, fliegt einem bei Action-Szenen die Bude um die Ohren. Hat man dagegen eine vernünftige Lautstärke für Action gefunden, versteht man einfache Gespräche nicht mehr.

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Wenn Dolby Atmos zur Enttäuschung wird

Die Höhenlautsprecher sind installiert, die ersten Filme sind gelaufen – aber deine Begeisterung hält sich in Grenzen. Ein richtiger Aha-Effekt will sich nicht einstellen. Irgendwie ist Dolby Atmos wohl doch nicht so der Hammer. Kann es das wirklich sein? So viel Aufwand für fast nichts? Was für eine Enttäuschung!

Eine Frau steht im Regen und wird nass!
Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

Willkommen in der schönen neuen Welt der 3D-Tonformate! Du bist nicht der einzige, der diese Erfahrung macht. Wir werfen hier einen Blick auf die Ursachen, weshalb Dolby Atmos und DTS:X oft nicht so richtig überzeugen können.

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Serie Pausenmusik im Heimkino (Teil 1 2 3)

Pausenmusik vom USB-Stick und anderen Quellen wiedergeben

Bei Pausenmusik kommt es nicht nur darauf an, welche Musik du laufen lässt, sondern auch wie. Die Wiedergabe muss einfach und effizient funktionieren, sie darf die sonstige Nutzung des Heimkinos nicht stören. Auf Tonqualität kommt es hingegen nicht so sehr an.

Yamaha-Receiver mit USB-Stick

Das erlaubt es dir, nahezu jeden Player oder jede andere Quelle für Musik anzuzapfen – am besten eine, die du sonst nicht benötigst. Ich vergleiche hier verschiedene Quellen für Pausenmusik und gehe auf USB als brauchbare und moderne Alternative näher ein.

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