Technik

Wer sich ein Heimkino baut, kommt unweigerlich mit einer Menge Technik in Verbindung. Das Herzstück ist dabei der AV-Receiver, in dem alle Quellen zusammen laufen. Von dort erfolgt die Ausgabe von Bild und Ton. Während aber Lautsprecher und Projektion reichlich komplexe Themen sind, die deshalb ihre eigenen Bereiche bekommen haben, beschäftigen wir uns hier mit dem AV-Receiver und der übrigen Technik.

Yamaha-Receiver mit USB-Stick

Gerade als Einsteiger ist es nicht leicht, sich zwischen all den technischen Begriffen zurecht zu finden. Da gibt es schon alleine ein Duzend Tonformate, von denen Ihr zumindest mal gehört haben solltet, bevor Ihr Euch voreilig auf Dolby Atmos und anderen 3D-Sound stürzt.

Doch abseits der Theorie wollt Ihr sicher loslegen und Eure neue Technik schnell ausprobieren. Dafür ist es wichtig, zumindest mal das Einmesssystem des AV-Receivers zu verstehen. Für detaillierte Einstellungen habt Ihr dann noch genug Zeit. Da wären so simple Dinge wie die Lautstärke – aber spätestens die Trennfrequenz oder die Sprachverständlichkeit bei Dialogen werfen oft Fragen auf.

Natürlich wird hier auch über Kabel diskutiert, zum Beispiel die immer wieder problematischen HDMI-Kabel. Schließlich widmen wir uns hier dem Thema Media Center, vorrangig natürlich dem beliebten und verbreiteten Kodi (XBMC). Das bekommt Ihr selbst auf einem Raspberry Pi zum Laufen. Die Daten bezieht Ihr vorzugsweise von einem NAS.

Wenn Dolby Atmos zur Enttäuschung wird

Die Höhenlautsprecher sind installiert, die ersten Filme sind gelaufen – aber deine Begeisterung hält sich in Grenzen. Ein richtiger Aha-Effekt will sich nicht einstellen. Irgendwie ist Dolby Atmos wohl doch nicht so der Hammer. Kann es das wirklich sein? So viel Aufwand für fast nichts? Was für eine Enttäuschung!

Eine Frau steht im Regen und wird nass!
Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

Willkommen in der schönen neuen Welt der 3D-Tonformate! Du bist nicht der einzige, der diese Erfahrung macht. Wir werfen hier einen Blick auf die Ursachen, weshalb Dolby Atmos und DTS:X oft nicht so richtig überzeugen können.

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Serie Pausenmusik im Heimkino (Teil 1 2)

Pausenmusik vom USB-Stick und anderen Quellen wiedergeben

Bei Pausenmusik kommt es nicht nur darauf an, welche Musik du laufen lässt, sondern auch wie. Die Wiedergabe muss einfach und effizient funktionieren, sie darf die sonstige Nutzung des Heimkinos nicht stören. Auf Tonqualität kommt es hingegen nicht so sehr an.

Yamaha-Receiver mit USB-Stick

Das erlaubt es dir, nahezu jeden Player oder jede andere Quelle für Musik anzuzapfen – am besten eine, die du sonst nicht benötigst. Ich vergleiche hier verschiedene Quellen für Pausenmusik und gehe auf USB als brauchbare und moderne Alternative näher ein.

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Serie Bass Shaker im Heimkino (Teil 1 2 3 4 5)

Mehrere Bass Shaker an einen Verstärker anschließen – mögliche Anschlussvarianten

Häufig werden Bass Shaker in Gruppen betrieben. Für ein größeres Sofa reicht ein einzelner nicht immer aus, besonders wenn es aus mehreren Teilen besteht. Zudem entlastet es den einzelnen Körperschallwandler, wenn er sich die Arbeit mit anderen teilen kann. Wir sehen uns hier genauer an, mit welchen Anschlussvarianten du mehrere Bass Shaker an einem Verstärker betreiben kannst.

Bass Shaker angeschlossen mit Bananensteckern

Im letzten Beitrag dieser Serie haben wir uns die verschiedenen Verstärker-Lösungen angesehen. Für mehrere Bass Shaker solltest du auf jeden Fall ein entsprechend leistungsfähiges Gerät einsetzen, damit es Spaß macht. Richtig angeschlossen teilt sich die Leistung gleichmäßig zwischen allen Bass Shakern auf.

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Serie Bass Shaker im Heimkino (Teil 1 2 3 4 5)
Gut durchgeschüttelt

Der richtige Verstärker für deine Bass Shaker

Um Bass Shaker zu betreiben, benötigst du einen ausreichend dimensionierten Verstärker. Im Gegensatz zu Subwoofern, die meistens ihren eigenen Verstärker an Bord haben (aktive Subwoofer), sind Körperschallwandler passiv, wie die meisten Lautsprecher.

Rückseite eines Reckhorn A-409 Subwoofer-Verstärkers
Foto: Reckhorn Ltd.

Häufig wird am Verstärker gespart. Was dabei zustande kommt, ist teilweise abenteuerlich und funktioniert längst nicht so gut, wie es könnte. Wie ich im vorherigen Teil dieser Serie erklärt habe, ist gerade eine tiefe Trennung des zugeführten Signals enorm wichtig und lässt sich mit „Hilfsverstärkern“ kaum bewerkstelligen. Zudem kommt es vor allem auch auf ausreichend Leistung an.

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Vorerst keine schwere Entscheidung

Auro-3D oder Dolby Atmos?

Bevor du dein Heimkino mit 3D-Sound ausstattest, musst du dir die alles entscheidende Frage stellen: Willst du Dolby Atmos oder Auro-3D? Die Frage ist deshalb so wichtig, weil beide Systeme ein völlig anderes Lautsprecher-Setup verwenden. Die Anordnung der Lautsprecher ist nicht kompatibel.

Silhouette eines Kopfes, ein roter Kopfhörer am linken Ohr, ein blauer am rechten.

In diesem Artikel erfährst du, was die Unterschiede zwischen Dolby Atmos und Auro-3D sind, und worauf du dich jeweils einlässt. Neben den technischen Aspekten werde ich hier aber auch ganz deutlich meine Meinung kundtun und mich auf eine Seite schlagen. Bitte bedenke das beim Lesen und bilde dir anschließend selbst eine Meinung. Gegendarstellungen sind sehr gerne in den Kommentaren gesehen.

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