Absorber, Resonatoren und Diffusoren

Der einfachste Weg, im Heimkino für eine spürbare Klangverbesserung zu sorgen, ist es, den Nachhall zu reduzieren. Die teuersten Lautsprecher bringen nichts, wenn der Raum hallt wie eine Garage. Natürliche Einrichtungsgegenstände wie Sofas, Vorhänge und Teppiche tragen schon ordentlich dazu bei. Besser geht es mit Absorbern, Resonatoren oder Diffusoren.

Dekorative Plattenabsorber an den Wänden

Wenn du viele freie Wände oder große Fenster hast, kommst du um solche Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik eigentlich nicht herum. Sie wirken nicht nur gezielter und effizienter, sondern besonders auch über einen größeren Frequenzbereich hinweg. Im folgenden Artikel stelle ich dir diese drei grundlegenden Maßnahmen vor.

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Hybrid-Lautsprecher: Praktische Basswunder oder großes Problem?

Der Tiefbass macht im Heimkino die meisten Probleme. Bedingt durch die Eigenheiten von Schall im niedrigen Frequenzbereich – Stichwort: Raummoden – ist er schwer zu bändigen. Wenn ich dazu um Rat gefragt werde, fällt mir eine besonders ungünstige Konstellation immer wieder auf: Hybrid-Lautsprecher. Was das Problem mit Hybrid-Lautsprechern ist und warum sie in vielen Fällen eine ganz schlechte Idee sind, will ich hier einmal genauer erklären.

Eine Grafik zweier sich gegenüber stehender Hybrid-Lautsprecher, dazwischen ein gelber Blitz.

Hybrid-Lautsprecher sind große Standlautsprecher, die im unteren Teil einen Subwoofer fest integriert haben. Das Tiefton-Chassis ist dabei nicht selten an der Seitenwand des Lautsprechers verbaut – was aber egal ist, da sich der Tiefbass ohnehin kugelförmig ausbreitet. Wichtig dabei als Abgrenzung zu normalen, potenteren Standlautsprechern: bei Hybridboxen handelt es sich wirklich um meist passive Standboxen (Anschluss mit Lautsprecherkabel) und einen aktiven Subwoofer (Anschluss mit Cinch-Kabel und separate Stromversorgung) im selben Gehäuse.

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Wie man im Heimkino nicht ganz so schnell fett wird

Den Snack-Konsum unter Kontrolle halten

Wenn es dir auch nur ein bisschen so geht wie mir, dann ist ein Film im Heimkino gleich doppelt so schön, wenn man was zu knabbern dabei hat. Das Problem dabei ist nur, dass das ziemlich schnell auf die Hüften geht. Wer nicht das Glück hat, essen zu können, so viel er will, ohne dabei zuzunehmen, muss ein bisschen auf die Bremse treten.

Nachos mit Käsesoße

Ohne gleich zum Ernährungsberater werden zu wollen, habe ich ein paar Tipps gesammelt, wie man seinen Konsum von Popcorn, Chips, Nüssen und Schokolade in Grenzen hält. Das Beste wäre zwar immer noch, ganz darauf zu verzichten, aber … nun ja, das ist ja auch nicht Sinn der Sache, oder?

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Downscaling rockt!

UHD-Filme auf einem HD-Beamer abspielen → Bezahlbarer Booster für die Bildqualität

Eine vollständige, native 4K-UHD-Bildstrecke mit einem Beamer ist derzeit noch recht teuer. Von den niedrigen Einstiegspreisen von 4K-Fernsehern können Beamer-Freunde nur träumen. Für einen echten 4K-Beamer muss man einige tausend Euro investieren. Vielen ist das verständlicherweise zu teuer. Wie man für deutlich weniger Geld eine gewaltige Verbesserung in der Bildqualität erzielen kann beschreibe ich in diesem Artikel.

Ein Oppo UDP-203 Player mit einigen Filmen in einem Regal.

In meinem abgedunkelten Heimkino betreibe ich einen alten JVC DLA-X35 (Gebrauchtpreis deutlich unter 1000 €) mit neuer Lampe im hohen Lampenmodus (dabei aber nahezu geräuschlos) und projiziere damit auf eine 3,4 m breite Leinwand. Dazu gesellt sich seit einiger Zeit ein UHD-Player, der Oppo 203. Da UHD-Discs relativ teuer sind und ich ja nur einen HD-Beamer habe, nutzte ich den Player Anfangs nur für normale Blu-rays. UHD-Filme würden mir keinen Mehrwert bieten – dachte ich. Wie man sich doch irren kann!

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Serie Leinwand-Maskierung zur Bildverbesserung (Teil 1 2 3 4 5 6)

Schrittmotor-Steuerung mit TB6600-Treiber und Raspberry Pi

Um meine Leinwand-Maskierung elektrisch zu betreiben und damit automatisieren zu können, musste ein passender Motor her. Mit der richtigen Antriebsmechanik als Grundlage fiel mir die Entscheidung für einen Schrittmotor nicht schwer. Unter den denkbaren Motoren und Steuerungssystemen hatten Schrittmotoren die besten Features für mein Vorhaben zu bieten.

Unteres Ende der Gewindespindel mit angeschlossenem Schrittmotor und Gummipuffern als Dämpfer.

Das Problem bei der Ansteuerung von Schrittmotoren ist, dass einem niemand dabei helfen kann. Es gibt eine ganze Latte verschiedener Schrittmotoren am Markt, teils sehr ähnlicher Bauart, teils aber auch stark abweichend. Viel schlimmer ist die große Auswahl an Treiber-Platinen. Die Situation wird dadurch nicht besser, dass es viele Motoren und Treiber in sehr ähnlicher Bauweise noch von einem Dutzend verschiedener Hersteller gibt.

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