Einführung in automatische Einmess-Systeme

AV-Receiver einmessen und Einstellungen optimieren

AV-Receiver sind in den letzten Jahren ziemlich intelligent geworden. Um Euch den bestmöglichen Klang zu bieten, analysieren sie die Aufstellung Eurer Lautsprecher und die Akustik Eures Raums. Dazu verwenden sie ein automatisches Einmesssystem. Ein Messmikrofon und ein wenig Mathematik genügen dem AV-Receiver, um den Klangeindruck nach dem Einmessen erheblich zu verbessern.

Grundvoraussetzung zum Einmessen der Lautsprecher: das Messmikrofon
Das Messmikrofon eines Yamaha-Receivers

Bei jeder Marke funktioniert das Einmessen etwas anders. Eine verlässliche, allgemeingültige Erklärung gibt es daher nicht. Vor dem Einmessen solltet Ihr deshalb immer die Bedienungsanleitung Eures Receivers lesen. Die nachfolgende Beschreibung dient Euch als Grundlagenwissen und als Gegenprüfung, ob Eure Vorgehensweise sinnvoll ist.

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Kodi als Media Center (Teil 1 2 3 4)

Ein NAS als Medien-Server für Kodi

Wer Kodi einsetzt, braucht auch einen großen Datenspeicher. Nicht nur im Heimkino, sondern auch für alle anderen Multimedia-Anwendungen im Haus ist ein NAS die beste Wahl. Ein Network Attached Storage stellt Musik, Fotos, Videos und beliebige andere Daten zentral für alle Geräte im Netzwerk zur Verfügung.

NAS

Es ist immer eine sehr gute Idee, das Media Center von den Medien selbst zu trennen — also die Wiedergabe-Einheit von der Speicher-Einheit. So sind beide Komponenten separat leichter austauschbar. Geht etwas kaputt, muss man nicht alles austauschen. Viel wichtiger aber: Ihr könnt mehrere Kodi-Installationen auf die selben Daten zugreifen lassen.

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Wirksame Maßnahmen gegen Raummoden

Den Bass in den Griff bekommen

Nachdem ich bereits das Thema Absorber aufgegriffen habe, möchte ich heute den Bass etwas mehr beleuchten. Ihr denkt vielleicht, das hätte sich zusammen mit den anderen Maßnahmen zur Reduktion des Nachhalls schon erledigt. Aber Schall ist nicht gleich Schall. Der Tiefbass benötigt besondere Aufmerksamkeit, weil er sich völlig anders verhält, als das übrige Klangspektrum.

Sorgt für unkontrollierten Bass: der Subwoofer

Wenn ich von Bass spreche, meine ich Frequenzen von 20 bis 200 Hz. Hier haben wir es mit Wellenlängen im Bereich von Metern zu tun. Vergesst alles, was Ihr über das Reduzieren des Nachhalls gelernt habt. Der Bass unterliegt seinen eigenen Gesetzen. Vorhänge, Teppichboden, Polstermöbel — durch all das geht der Bass mit einem müden Lächeln ungehindert hindurch. Das einzige, was ihn stoppen kann, sind massive Wände: Beton und schwere Ziegel. An solchen sogenannten schallharten Wänden wird der Bass wie auch der übrige Schall reflektiert. Und wie auch der Nachhall bei höheren Frequenzen, durchquert der Bass den Raum immer und immer wieder, bis er sich totgelaufen hat.

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Welche Lautstärke ist im Heimkino richtig?

Häufig stolpere ich über die Frage, wie weit andere in Ihrem Heimkino die Lautstärke aufdrehen. Das ist natürlich interessant zu wissen, wenn man selbst noch in so einer Art „Findungsphase“ ist. Übertreibt man schon, wenn es ein wenig rumpelt? Oder ist das noch gar nichts? Dummerweise kann man die Frage nicht mal eben so beantworten.

Einstellung der Lautstärke am AV-Receiver

Die Lautstärke-Einstellung am AV-Receiver hat keinerlei Aussagekraft darüber, wie Laut der Kinosound tatsächlich ist. Ihr lernt hier eine Reihe von Faktoren kennen, die die tatsächliche Lautstärke stark beeinflussen. Wir sehen uns außerdem an, was man tun könnte, um eine Aussage zu treffen, aber warum das auch nicht sonderlich hilfreich ist.

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Der Phoenix unter den Heimkinos

Das Odeon: Wiedergeburt eines Klassikers

„Über die Kellertreppe gelangt man zur Kinokasse. Die Vorhänge sind bereits zugezogen, die Dame an der Kasse ist schon zuhause. Heute gibt es eine Privatvorstellung. Der Kartenvorverkauf fällt daher aus.“ So beschreibt Dustin Orlowski den Zugang zu seinem Heimkino. In unglaublicher Detailarbeit hat er von März bis Juli 2016 ein geschlossenes Kleinstadt-Kino in seinem Keller wieder errichtet und mit viel Liebe neu aufleben lassen.

Die Front des Odeon
Fotos: Dustin Orlowski

„Odeon“ war der Name des größten von drei Kinosälen, aus dem Dustin Leinwand und Lautsprecher hat. Nun heißt sein Heimkino so. Schon als Kind mochte er kleine, gemütliche „Dorfkinos“ viel lieber als große Multiplex-Kinos. Die hohen Räume, das riesige Bild und der Duft nach leckerem Popcorn haben für den 21-jährigen schon immer die wahre Kino-Atmosphäre ausgemacht.

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