Die Entstehung des Code Red

Serie Die Entstehung des Code Red (Teil 1 2 3 4 5 6 7)

Wie ich das Heimkino als Hobby entdeckte

Wie sollte ich hier über den Bau von Heimkinos schreiben, wenn ich nicht selbst eines umgesetzt hätte? Das Code Red ist mein kleines Kellerkino. Eine detaillierte Beschreibung der Entstehung im Sommer 2012 ist schon lange überfällig. Ein kleiner Artikel über die Hintergrundgeschichte und Umsetzung würde sicher nicht reichen. Deshalb starte ich mit diesem Artikel eine längere Serie über die Entstehung des Code Red.

Foto: Tobias Dambacher

Natürlich bin ich nicht eines Morgens aufgestanden und habe mir gesagt: „So, jetzt baue ich ein Heimkino!“ Der Wunsch nach einem eigenen Kinoraum ist über viele Jahre gewachsen. Deshalb beginne ich hier mit einem kleinen Rückblick, wie ich überhaupt dazu gekommen bin, mich mit Heimkinos auseinander zu setzen.

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Die Planung des Code Red

Mit der Planung eines Einfamilienhauses kam mein etwas eingeschlafenes Interesse für das Hobby Heimkino wieder auf. Mitte 2012 stand das Haus schon längst, und die familiäre Vereinbarung, alles am Haus und im Garten müsse fertig sein, bevor ich mich in den Keller zurückziehe, war eingehalten. Eines schönen Sommertages bekam ich auf der Terrasse einen Rappel, schnappte mir das Tablet und begann mit der Planung des Code Red.

Lautsprecher und Fernseher in einem unverputzten Raum mit kahlen Betonwänden
Das Code Red im Rohbau: Testaufbau der Lautsprecher im leeren Raum

Bei der Hausplanung war der Deal, dass meine Frau einen begehbaren Kleiderschrank bekommt und ich dafür ein Heimkino. Daher war das Kino schon mit dieser Bezeichnung im Bauplan vorgesehen und hat kein Fenster bekommen. Die Schriftart im Plan des Architekten ließ das Wort aber wie „Kind“ aussehen. Es dauerte nicht lange, bis wir gefragt wurden, ob wir allen Ernstes ein Kinderzimmer in diesem dunklen Kellerraum einrichten wollten.

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Der Ausbau zum Code Red 6.1

Nachdem die ausführliche Planung des Code Red abgeschlossen war, musste ich nur noch auf meinen Urlaub warten, um die zeitaufwändigen Arbeiten erledigen zu können. Zuvor mussten aber noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden.

Der Ausbau des Code Red: Vorhänge, Kantenabsorber und jede Menge Kabel
Die Rückwand des Code Red mit teilweise offenem Vorhang

Wie nicht anders zu erwarten war, passierten auch bei der Umsetzung einige mehr oder weniger witzige Sachen. Wie das alles abgelaufen ist, warum ich beinahe für immer eine Bohrmaschine im Bild hängen hatte und wie ich doch noch fertig geworden bin, will ich hier mal berichten.

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Stillstand ist Rückschritt: Erweiterungen des Code Red

Man ist nie fertig, heißt es immer so schön. Nachdem das Code Red etwa 100 Filme hinter sich hatte, kamen die ersten Verbesserungen auf. Ob die Planung funktioniert hat und ob alles bedacht wurde, merkt man meistens erst nach einer Weile im regelmäßigen Betrieb. Über die folgenden Jahre gab es also immer wieder ein paar Updates, die ich hier zusammenfassen möchte.

Die Front des Code Red

Das meiste davon waren technische Ergänzungen oder kleine Verbesserungen an der Einrichtung. An manches denkt man eben erst hinterher. Einige Dinge waren ohne Probleme nachzurüsten. Bei anderen wünsche ich mir aber, ich hätte sie von Anfang an bedacht.

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Steuerung & Automatisierung im Code Red

Das größte Manko in der Anfangszeit meines Heimkinos war die Steuerung. Die alte Philips Pronto Universalfernbedienung war nicht mehr zu gebrauchen. Der Touchscreen reagierte weitaus schlechter, als ich es in Erinnerung hatte. Das Display war unheimlich langsam und kontrastarm geworden. Vielleicht war die Pronto wirklich gealtert, oder ich war zu dieser Zeit bereits zu sehr von Smartphones und Tablets verwöhnt.

Logitech Harmony Universalfernbedienung mit aktivem Display.

Jedenfalls war eine der ersten Anschaffungen nach dem Bau des Code Red eine Logitech Harmony 900. Die war schnell konfiguriert und ließ sich ganz gut an die Abläufe im Heimkino anpassen. Zwar waren die Möglichkeiten im Vergleich zur Pronto eher eingeschränkt, aber das genügte für’s erste.

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