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3D-Produktionsverfahren unter der Lupe

3D-Konvertierung vs. reale 3D-Aufnahmen

Ungeachtet der pessimistischen Zwischenrufe, 3D für zuhause wäre abgekündigt, erfreuen sich 3D-Filme nach wie vor großer Beliebtheit. Immer vorausgesetzt, dass man mit den richtigen Erwartungen an 3D an die Sache herangeht. Besonders Filme, die durch 3D-Konvertierung entstanden sind, haben zu Unrecht den Ruf, uns mit mittelmäßiger Qualität nur das Geld aus der Tasche ziehen zu wollen. Deshalb möchte ich hier einmal die Unterschiede der wesentlichen 3D-Produktionsverfahren kurz vorstellen.

Der Hobbit – Fässer-Szene
Die Fässer-Szene in „Der Hobbit – Smaugs Einöde“: problematisch aufgrund der realen 3D-Aufnahmen mit zwei Kameras.
Bild: themoviedb.org

Die folgenden Absätze sollen helfen, gewisse Effekte bei der 3D-Darstellung besser zu verstehen und diese nicht gleich als Fehler der Blu-ray zu deklarieren. Wie werden 3D-Filme überhaupt produziert? Darum soll es heute gehen. Es gibt mehrere Verfahren, die sich grundlegend unterscheiden.

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Typische Fehlannahmen leicht gemildert

Die häufigsten 3D-Irrtümer

Wenn es um 3D geht, scheiden sich die Geister. Für den einen ist es das ultimative Erlebnis, für den anderen völlig überflüssig. Kino-Fans, die der zweiten Gruppe angehören, lehnen 3D häufig deshalb ab, weil sie völlig falsche Erwartungen an das haben, was sie da sehen werden. Andere stürzen sich in Unkosten, um 3D zuhause sehen zu können, und sind dann — aus dem selben Grund — ziemlich enttäuscht.

3D-Brille und Popcorn
Bild: Designed by Freepik

Das ist schade, wo massentaugliches 3D doch — trotz Brillen und Aufpreis — eine der besten Neuheiten der letzten Jahre ist. Selten hat das Bild in der Kino-Geschichte einen derart großen Sprung nach vorn gemacht.

Deshalb will ich heute mal mit ein paar Vorurteilen und Fehlannahmen aufräumen — die Liste meiner beliebtesten 3D-Irrtümer, die mir so unterkommen. Vielleicht animiert das den einen oder anderen Skeptiker dazu, seine Meinung nochmal zu überdenken und der Sache eine Chance zu geben.

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3D-Fotografie: Eigene Fotos zum Greifen nah

Normalerweise geht es hier ja um Heimkinos, und nicht um Fotografie. Da Fotografieren aber auch noch so ein beiläufiges Hobby von mir ist, will ich hier mal eine Verbindung herstellen: Es geht um 3D-Fotografie. Ganz so unpassend ist das also nicht. Schließlich werden viele Heimkino-Besitzer ihren Projektor auch für den einen oder anderen Dia-Abend nutzen. Wo könnte man Urlaubsfotos schließlich besser genießen?

Nahaufnahmen von Objekten eignen sich besonders gut für die 3D-Fotografie

Mit dem 3D-fähigen Projektor im Heimkino kam mir eine schon etwas ältere Idee wieder in den Sinn, für die ich jetzt endlich mal etwas Zeit gefunden habe. Wie wäre es, wenn man seine eigenen Fotos in die dritte Dimension bringen würde?

Kurz gesagt geht es ja nur darum, dem linken Auge ein geringfügig anderes Bild zu zeigen, als dem rechten. So wie es eben im echten Leben auch ist. Das Quellmaterial kann dem Projektor oder Fernseher dabei theoretisch auf unterschiedliche Weise geliefert werden.

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