Schlagwort-Archive: Meinung

Zum ersten kleinen Jubiläum

Ein Blick hinter die Kulissen

Heute plaudere ich ein wenig aus dem Nähkästchen. Das ist der 100. Artikel bei Heimkino Praxis. Puh! Eine ganze Menge. Klingt erstmal nicht viel, aber wenn man bedenkt, dass es sich dabei größtenteils um sehr umfangreiche Fachartikel handelt, ist das schon eine Menge Lesestoff. Ich nehme das zum Anlass, ein kleines Resümee zu ziehen.

Wo ich bin, wenn ich meinem Hobby nachgehe

Mit diesem Beitrag nehme ich zugleich an der Blogparade bei Selbständig im Netz teil, einer Seite, die mir schon sehr viel geholfen hat, dieses Projekt hier am Laufen zu halten. Ich will meine Arbeit hier einmal Revue passieren lassen und ein paar kleine Einblicke in mein Schaffen geben. Heute also mal keine Heimkino-Tipps.

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Willkommen in der Zukunft

Freunde, es ist so weit: wir sind in der Zukunft angekommen! Genau in diesem Moment sollte Marty McFly im Hill Valley des Jahres 2015 angekommen sein. Vermutlich werdet Ihr schon von diversen Marty-McFly-Welcome-Parties in diesen Tagen gehört haben. Zu diesem Anlass fiel mir erstmal auf, wie komplex die verschiedenen Timelines der Trilogie Zurück in die Zukunft doch wirklich sind.

Zurück in die Zukunft II
Foto: themoviedb.org

Ich kenne diesen Filmklassiker erst seit grob geschätzt 15 Jahren, also die Hälfte der Zeit, die Marty in der Trilogie jeweils zurücklegt. Aber obwohl ich so ein Späteinsteiger bin, kommt es mir wie eine Ewigkeit vor, die diese Filme schon existieren. Irgendwie sind 30 Jahre ja auch eine kleine Ewigkeit für einen Film.

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Beamer oder Projektor: Wo ist denn der Unterschied?

Strahl mich hoch, Scotty!

Ich störe mich immer wieder an dem Wort Beamer. Das dürfte es nämlich eigentlich gar nicht geben. Das Wort ist eine dieser deutschen Erfindungen, auf die wir nicht besonders stolz sein dürfen. Würde man in einem Gespräch mit jemandem aus der englischsprachigen Welt von seinem Beamer erzählen, hätte derjenige wohl nur fragende Blicke übrig. Für Amerikaner ist ein Beamer am ehesten noch ein BMW, ein Auto.

Wie ist das Wort wohl entstanden? Offensichtlich ist, dass es hier eine Anleihe bei dem englischen Wort beam (Strahl) bzw. dem Verb to beam (strahlen) gab. Tatsächlich hatte einer der ersten CRT-Videoprojektoren, nämlich der Advent VideoBeam 1000, das Wort in Beschlag genommen. So etwas verselbstständigt sich schnell mal, und schon hatte sich der Beamer im allgemeinen Sprachgebrauch festgesetzt.

Ein Beamer ist also ein Strahler. Aha. Es trifft sich gut, dass wir Filmfans das Wort am häufigsten verwenden. Schließlich wird bei Star Trek ja auch fleißig gebeamt.

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist der Beamer mittlerweile verbreiteter als der Projektor. Das finde ich ein wenig schade. Ich verwende es hier auch nur, damit Ihr eine Chance habt, diese Seite zu finden.


Damit Ihr noch etwas gehaltvolles zum Thema Projektion lesen könnt, hier eine kleiner Auswahl anderer Artikel:

Experten, bleibt mal locker

Dieser Beitrag bietet keine direkten Tipps zum Thema Heimkino, sondern ist eher als kleiner Denkanstoß für all jene zu sehen, die wie ich ab und an in Foren und Gruppen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ich stelle bei Diskussionen rund um das Thema Heimkino immer wieder fest, dass Experten aus einem bestimmten Gebiet schnell über das Ziel hinaus schießen. Eigentlich mag ich den Begriff Experte nicht. Das klingt so selbsternannt, so überheblich – und am Ende muss ich immer an jemanden denken, der auch nur seine Meinung vertritt, dabei aber gut zu argumentierten weiß.

Jedenfalls passiert es in Foren und anderen Ansammlungen begeisterter Heimkino-Fanatiker häufig, dass jemand eine Frage stellt, deren Beantwortung völlig über das Ziel hinaus schießt. Da fragt zum Beispiel jemand, welche Vorhänge man am besten nimmt und wie man diese günstig aufhängt. Das Thema wechselt innerhalb weniger Wortmeldungen auf Raumakustik und überdämpften Hochton. Der Grundton lautet, er solle lieber ein vollständig durchdachtes Raumakustik-Konzept entwickeln lassen.

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Filmkritiken und Filmkritiker

Erst neulich fiel mir auf, dass ich Filmkritiken meistens erst lese, nachdem ich den Film gesehen habe. Dabei Stelle ich oft fest, dass das wohl auch besser so ist. Ich traue Filmkritiken nicht mehr so richtig. So manchen unterhaltsamen Film hätte ich mir wohl nicht angesehen, wenn ich zuerst die Kritiken dazu gelesen hätte.

Tomate

Bevor ein Film überhaupt anläuft, schreiben bekannte Kritiker für ebenso bekannte Magazine darüber. Die Quintessenz davon kann man später oft bei Wikipedia nachlesen. Sobald der Film dann angelaufen ist, folgen tausende Bewertungen von ganz normalen Leuten bei diversen Filmportalen im Internet. Beiden vertraue ich nicht mehr blind, sondern habe meine eigene Strategie entwickelt, die Informationen zu verwerten.
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