Schlagwort-Archive: Netzwerksteuerung

Eine Abhandlung über den Wahnsinn der Netzwerksteuerung

Heimkino-Automatisierung im Großformat

Ich gehöre zu den Leuten, die sich etwas in den Kopf setzen und das dann durchziehen müssen. Seit ich das Heimkino zu meinen Hobbies zähle — das sind nun bald 20 Jahre — hege ich den Wunsch nach einer vollständigen Heimkino-Automatisierung, also dem automatischen Ablauf einer Filmvorführung. Jeder Filmvorführung. Es trägt einfach erheblich zur Kino-Atmosphäre bei, kein DVD-Menü zu sehen und nicht fünf Knöpfe drücken zu müssen um den Film zu starten.

Einstellungen für Lautstärke und Sound-Decoder am AV-ReceiverDie inzwischen in den meisten Geräten verfügbaren Netzwerkschnittstellen bieten diese Möglichkeit zum ersten Mal tatsächlich. Ich habe zuvor einige Versuche mit individuell konfigurierbaren Universalfernbedienungen unternommen — zuerst mit einer Philips Pronto, später mit einer Logitech Harmony. Das Ergebnis war immer das selbe: Zwar lassen sich mit Makros gewisse Ereignisse automatisieren — in erster Linie das Einschalten der Geräte, der Filmstart und das Ende — aber trotzdem muss immer noch der richtige Knopf zum richtigen Zeitpunkt gedrückt werden. Auf Besonderheiten einzelner Filme kann man damit nicht eingehen, zum Beispiel auf Filme, die eine Pause erzwingen, weil sie auf zwei Discs verteilt sind. Wenn Publikum zu Besuch ist und man eine saubere Vorführung haben möchte, ist das schon etwas unentspannt.

Wie cool wäre es denn, einfach gar nichts mehr machen zu müssen? Zugegeben, den Film einzulegen, sich durch das Menü zu quälen und den Film bei 00:00:00 zu pausieren wird als Vorbereitung nicht ausbleiben. Zumindest nicht, solange man Filme in hoher Qualität von der Original-Scheibe sehen will. Alles weitere kann aber vollständig automatisiert ablaufen. Wie ich dieses Ziel erreicht habe, will ich hier beschreiben.
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Netzwerk-Steuerung von Mitsubishi-Projektoren

In einem weiteren Teil der Reihe über Netzwerksteuerung von Heimkino-Komponenten fasse ich mich mal vergleichsweise kurz. Heute geht es um Befehle, die man einem Mitsubishi-Projektor senden kann. Speziell geht es um das Modell HC7800D, einen der letzten 3D-DLP-Projektoren, die Mitsubishi hergestellt hat.

Mitsubishi HC7800DWie sich mittlerweile herumgesprochen haben dürfte, ist Mitsubishi aus der Entwicklung von Projektoren ausgestiegen. Trotzdem bin ich froh, mich damals noch für das oben genannte Modell entschieden zu haben, weil Bildqualität, Helligkeit und Lüftergeräusch wirklich hervorragend sind. Gerade deshalb bedauere ich die Entscheidung von Mitsubishi, sich aus dem Projektor-Geschäft zurückzuziehen, wirklich sehr. Leider sollte dieser Artikel deshalb auch nur noch für wenige Mitsubishi-Besitzer interessant sein.

Zuletzt ging es um die Schnittstelle PJLink, die der Mitsubishi ebenfalls unterstützt. Damit lässt sich fast alles machen, was für eine Heim(kino)-Automatisierung notwendig ist. Was PJLink aber fehlt sind konkrete Funktionen, die sich auf das Projektor-Modell beziehen — denn was theoretisch bei jedem Gerät völlig anders funktionieren kann, lässt sich kaum in einer über Hersteller und Gerätetypen hinweg standardisierten Schnittstelle abbilden.

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PJLink zur Netzwerksteuerung von Projektoren

In diesem Teil der Artikelserie über die Netzwerk-Steuerung eines Heimkinos geht es um die Bedienung eines Projektors über die standardisierte Schnittstelle PJLink. Es gibt einige Parallelen zur Steuerung eines AV-Receivers von Yamaha, die wir uns letztes Mal näher angesehen haben (wer es nachmachen will, sollte den Artikel vorher lesen). Die Schnittstelle ist jedoch eine völlig andere, sowohl in ihrer Funktionsweise als auch was die Befehle angeht.

Der Mitsubishi HC7800D unterstützt das Protokoll PJLink

PJLink ist ein Standard, der von den meisten modernen Projektoren und anderen Displays unterstützt wird. Die Idee dahinter ist, dass in großen Firmen und Organisationen, wo mehrere Beamer installiert sind, diese zentral verwaltet und gesteuert werden können. So könnten zum Beispiel in einem Museum Informationen von Beamern an die Wände projiziert werden. Zu den Öffnungszeiten müssen alle Beamer eingeschaltet und am Abend wieder ausgeschaltet werden. Dazu will ja keiner mit 10 Fernbedienungen rumlaufen und überall an die Decke zielen müssen. Über einen zentralen PC, der im selben Netzwerk wie die Projektoren hängt, lassen sich alle Geräte verwalten. Neben der eigentlichen Steuerung lassen sich so auch Statusinformationen abfragen, wie etwa die Lampenlaufzeit oder aufgetretene Fehler.

Das ist ja alles sehr schön, aber wir nutzen das im Heimkino einfach nur, um unseren Beamer per Netzwerk fernzusteuern. So können wir ihn in unsere App integrieren und benötigen keine zusätzliche Fernbedienung mehr. Über ein paar Vorteile, die das nebenbei mit sich bringt, habe ich im einleitenden Artikel schon mehr geschrieben.

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Yamaha Netzwerk-Steuerung

Im zweiten Artikel dieser Serie möchte ich näher auf die Netzwerksteuerung von Yamaha-Geräten eingehen. Zuletzt hatte ich einen Überblick gegeben, wie verschiedene Komponenten eines Heimkinos per Netzwerk gesteuert werden können und was das für Vorteile hat.

Yamaha RX-V775 und BD-A1010: beide lassen sich per Netzwerk steuern

Heute wird es noch ein Stück technischer. Die meisten von Euch werden das wahrscheinlich bestenfalls überfliegen und sich wundern, was ihre Geräte da noch so alles können. Für die Programmierer unter Euch werde ich ein wenig Quellcode veröffentlichen. Ich zeige Beispiele für PHP und Node.js, die ich in ähnlicher Form im Einsatz habe.

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Netzwerksteuerung eines Heimkinos

Weil die Steuerung meines Heimkinos auf dem herkömmlichen Weg per Infrarot über eine Universalfernbedienung auf Dauer nicht zufriedenstellend war, habe ich einen schon etwas älteren Gedanken wieder aufgegriffen: die Netzwerksteuerung. Moderne Heimkino-Geräte verfügen heute über einen Netzwerk-Anschluss. Darüber lassen sie sich per App auf die eine oder andere Art steuern.

Netzwerksteuerung eines Yamaha AV-Receivers durch die App

Der Grundgedanke der Hersteller ist hierbei, den Anwendern zusätzlichen Komfort zu bieten. So gibt es von Yamaha zum Beispiel eine App für Smartphones und Tablets, die als äußerst brauchbare Alternative zur Fernbedienung dient. Projektoren dagegen werden manchmal in größeren Mengen in bestimmten Einrichtungen installiert und sollten dort zentral gesteuert werden können: alle Geräte zu Beginn der Öffnungszeiten einschalten, am Ende des Tages ausschalten, Wartungsinformationen und Fehler kontrollieren. Die Anwendungsfälle sind grenzenlos und nicht nur für Heimkinos interessant.

Netzwerk-Switch: zur Netzwerksteuerung müssen alle Geräte miteinander verbunden sein Ich beginne mit diesem Artikel eine Serie, in der es auch etwas technischer zugehen wird. Wir sehen uns die Steuerung von Yamaha-Geräten per Netzwerk-Schnittstelle an, versuchen einen Projektor zu bedienen und widmen uns zuletzt der Lichtsteuerung. Im Laufe der Zeit entsteht dabei eine Web-App, die auf beliebigen Geräten ausgeführt werden kann, um das Heimkino rundum zu verwalten. Sozusagen eine Universal-Fernbedienung auf Netzwerk-Basis.

Das ganze geht natürlich schon sehr stark in Richtung Heim-Automatisierung und kann noch für alle möglichen anderen Zwecke genutzt werden. Wir konzentrieren uns darauf, ein Heimkino so weit zu automatisieren, dass wir uns um gar nichts mehr kümmern müssen. Ganz wie im echten Kino.

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