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Die Beamer-Lampe schonen – So lebt sie länger

Klassische Beamer haben eine Lampe. Bis Laser-Projektoren bezahlbar werden, wird das wohl auch noch eine Weile so bleiben. Das Problem mit der Lampe: sie ist ein Verschleißteil. Früher oder später muss sie ausgetauscht werden — da führt kein Weg dran vorbei. Wie kann man also seine Beamer-Lampe schonen, damit sie möglichst lange hält?

Front-Ansicht einer Beamer-Lampe mit Käfig
Die Lampe für einen Mitsubishi HC7800D

Eine neue Lampe kostet je nach Beamer-Modell schnell ein paar hundert Euro. Das kann schon mal unerwartet ein kleines Loch in die Haushaltskasse reißen. Im Interesse jedes Beamer-Besitzers dürfte es also sein, die Lampe möglichst lange zu nutzen.

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Mit dem Bild durch die Wand

Projektion von nebenan – Einen Wanddurchlass bauen

Wer absolute Stille in seinem Heimkino voraussetzt, aber auf einen Beamer nicht verzichten will, hat möglicherweise ein Problem: die Kisten rauschen. Die räumlichen Gegebenheiten vorausgesetzt, könnt Ihr den Beamer aber in den Nebenraum verfrachten. Dazu braucht Ihr einen Wanddurchlass, am besten mit Verglasung — ganz wie im echten Kino.

Kinosaal mit Blick auf die Rückwand
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wenn Ihr durch die Wand projizieren wollt, gibt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Mit einem Loch in der Wand ist es nicht getan. Schließlich soll das ja auch noch nach etwas aussehen.

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Für fest installierte Beamer ungeeignet:

Finger weg von der Keystone-Korrektur!

Die Keystone-Korrektur ist ein Feature, das in so ziemlich jedem Beamer verbaut ist. Sie dient zur Entzerrung des Bilds, wenn dieses nicht ganz gerade auf die Leinwand projiziert werden kann und deshalb eine Trapezverzerrung entsteht. Warum das aber ganz großer Mist ist und Ihr um jeden Preis die Finger von der Keystone-Korrektur lassen solltet, will ich hier näher erklären.

Keystone-Korrektur

Der Name wurde vom sogenannten Schlussstein (engl. Keystone) geliehen, dem letzten Stein an der Spitze eines Torbogens — weil dieser oft auch trapezförmig ist. Ziemlich fantasievoll, möchte ich meinen. Als ob es keine anderen trapezförmigen Dinge auf der Welt gäbe.

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Die wesentlichen Auswahlkriterien beim Beamer-Kauf

Heimkino-Beamer – wichtige Funktionen kurz erklärt

Wer sich für einen Beamer entscheidet, geht einen wichtigen Schritt hin zu einem echten Heimkino. Für viele ist ein Heimkino erst dann ein richtiges Heimkino, wenn ein Beamer für das Bild sorgt. Inzwischen ist das keine Kostenfrage mehr. Ein Fernseher mit richtig großem Bild ist deutlich teurer als ein Beamer, der ein noch größeres Bild an die Wand wirft.

Beamer Frontansicht Cover

Die eigentliche Schwierigkeit ist die etwas umständlichere Einrichtung, da ein Beamer nicht einfach irgendwo stehen kann. Aber es gibt noch viele andere Kriterien, die man bei einer Neuanschaffung beachten muss. Diese zu kennen und zu verstehen ist der Trick, die richtige Entscheidung zu treffen. Deshalb will ich Euch heute die wichtigsten Merkmale mit auf den Weg zum Beamer-Kauf geben.

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Echtes Breitbildformat mit voller Auflösung und Helligkeit

Cinemascope: Projektion auf eine 21:9-Leinwand

Seit Jahren hat sich das Seitenverhältnis 16:9 bei Fernsehern und Projektoren durchgesetzt. Man kann es mit Recht als den Standard seit etwa 15 Jahren bezeichnen. Schließlich ist es äußerst praktisch und ein guter Kompromiss für alle Anwendungsfälle. Alte Videos im Format 4:3 lassen sich darauf ebenso gut wiedergeben wie Kinofilme im 21:9 Cinemascope-Format.

Wollt Ihr Euch aber ein Heimkino einrichten, das hauptsächlich für die Wiedergabe von Filmen vorgesehen ist, solltet Ihr über eine Leinwand oder einen Bildschirm im Cinemascope-Format 21:9 (genauer 2,35:1) zumindest kurz nachdenken. Rund 80% aller Kinofilme werden seit Jahrzehnten in diesem Format gedreht. Auf einem 16:9-Bildschirm seht Ihr alle diese Filme mit schwarzen Balken oben und unten — bei Projektion fallen diese je nach Schwarzwert des Projektors sogar mehr oder weniger negativ auf und sollten mittels einer Maskierung beseitigt werden.

Cinemascope-Leinwand
Foto: Markus Greilinger

Ich will hier einmal die Vor- und Nachteile des Cinemascope-Formats gegenüberstellen und aufzeigen, welche Möglichkeiten Ihr habt, um Filme auf einer echten 21:9-Leinwand genießen zu können. Auf Fernseher gehe ich nicht weiter ein, da es die meisten der nachfolgend genannten Probleme damit nicht gibt und es schlicht und einfach nur ein paar wenige Fernsehgeräte im Format 21:9 auf dem Markt gibt.

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