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Für fest installierte Beamer ungeeignet:

Finger weg von der Keystone-Korrektur!

Die Keystone-Korrektur ist ein Feature, das in so ziemlich jedem Beamer verbaut ist. Sie dient zur Entzerrung des Bilds, wenn dieses nicht ganz gerade auf die Leinwand projiziert werden kann und deshalb eine Trapezverzerrung entsteht. Warum das aber ganz großer Mist ist und Ihr um jeden Preis die Finger von der Keystone-Korrektur lassen solltet, will ich hier näher erklären.

Keystone-Korrektur

Der Name wurde vom sogenannten Schlussstein (engl. Keystone) geliehen, dem letzten Stein an der Spitze eines Torbogens — weil dieser oft auch trapezförmig ist. Ziemlich fantasievoll, möchte ich meinen. Als ob es keine anderen trapezförmigen Dinge auf der Welt gäbe.

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Die wesentlichen Auswahlkriterien beim Beamer-Kauf

Heimkino-Beamer – wichtige Funktionen kurz erklärt

Wer sich für einen Beamer entscheidet, geht einen wichtigen Schritt hin zu einem echten Heimkino. Für viele ist ein Heimkino erst dann ein richtiges Heimkino, wenn ein Beamer für das Bild sorgt. Inzwischen ist das keine Kostenfrage mehr. Ein Fernseher mit richtig großem Bild ist deutlich teurer als ein Beamer, der ein noch größeres Bild an die Wand wirft.

Beamer Frontansicht Cover

Die eigentliche Schwierigkeit ist die etwas umständlichere Einrichtung, da ein Beamer nicht einfach irgendwo stehen kann. Aber es gibt noch viele andere Kriterien, die man bei einer Neuanschaffung beachten muss. Diese zu kennen und zu verstehen ist der Trick, die richtige Entscheidung zu treffen. Deshalb will ich Euch heute die wichtigsten Merkmale mit auf den Weg zum Beamer-Kauf geben.

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Echtes Breitbildformat mit voller Auflösung und Helligkeit

Cinemascope: Projektion auf eine 21:9-Leinwand

Seit Jahren hat sich das Seitenverhältnis 16:9 bei Fernsehern und Projektoren durchgesetzt. Man kann es mit Recht als den Standard seit etwa 15 Jahren bezeichnen. Schließlich ist es äußerst praktisch und ein guter Kompromiss für alle Anwendungsfälle. Alte Videos im Format 4:3 lassen sich darauf ebenso gut wiedergeben wie Kinofilme im 21:9 Cinemascope-Format.

Wollt Ihr Euch aber ein Heimkino einrichten, das hauptsächlich für die Wiedergabe von Filmen vorgesehen ist, solltet Ihr über eine Leinwand oder einen Bildschirm im Cinemascope-Format 21:9 (genauer 2,35:1) zumindest kurz nachdenken. Rund 80% aller Kinofilme werden seit Jahrzehnten in diesem Format gedreht. Auf einem 16:9-Bildschirm seht Ihr alle diese Filme mit schwarzen Balken oben und unten — bei Projektion fallen diese je nach Schwarzwert des Projektors sogar mehr oder weniger negativ auf und sollten mittels einer Maskierung beseitigt werden.

Cinemascope-Leinwand
Foto: Markus Greilinger

Ich will hier einmal die Vor- und Nachteile des Cinemascope-Formats gegenüberstellen und aufzeigen, welche Möglichkeiten Ihr habt, um Filme auf einer echten 21:9-Leinwand genießen zu können. Auf Fernseher gehe ich nicht weiter ein, da es die meisten der nachfolgend genannten Probleme damit nicht gibt und es schlicht und einfach nur ein paar wenige Fernsehgeräte im Format 21:9 auf dem Markt gibt.

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Der optimale Sitzabstand zur Leinwand

Häufig wird nach dem richtigen Sitzabstand zur Leinwand oder dem Bildschirm gefragt. Und so oft, wie das gefragt wird, so viele verschiedene Antworten gibt es auch. Weder kann man das pauschal beantworten, noch sind Empfehlungen wirklich hilfreich. Der Sitzabstand hängt vor allem von den persönlichen Vorlieben und räumlichen Möglichkeiten ab.

Kino-Front aus Sicht der Sitzposition

Häufig hört man Empfehlungen wie „der Sitzabstand sollte das 1,7-fache der Bilddiagonale sein“. Wenn es danach geht, müssten Besitzer eines Fernsehers wohl höchstens 2 Meter vor selbigem sitzen. Wer Beamer und Leinwand sein eigen nennt, kann sich gleich an die Rückwand verfrachten. Ihr seht, das führt zu nichts.

Zu berücksichtigen ist auch das Sichtfeld eventuell vorhandener 3D-Brillen. Das ist ein gutes Stichwort für den Einstieg: Das gewünschte Sichtfeld bestimmt, wie groß der Sitzabstand sein sollte.

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Streulicht auf der Leinwand verhindern

Beim Vergleich von Projektoren wird häufig der Schwarzwert erwähnt. Da ein Projektor mit einer Lampe Licht auf die Leinwand projiziert, wird diese zwangsläufig beleuchtet. Ein guter Schwarzwert bedeutet dabei, dass die dunklen Bildstellen möglichst schwarz bleiben. Das ist für den Projektor gar nicht so einfach, da er die Lampe nicht einfach für die betreffenden Bildstellen abschalten kann. Er muss sozusagen möglichst schwarzes Licht projizieren.

Rolladen runter: ein Muss, aber kein Mittel gegen Streulicht

Je nach Technik des Projektors muss dieser dafür sorgen, dass das Bildmodul (zum Beispiel das LCD-Panel) das Licht der Lampe vollständig zurückhält — es also nicht durchlässt. Nur dann wirken dunkle Bildstellen wirklich dunkel. Bei einem schlechten Schwarzwert wirkt das Schwarz eher grau.
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