Lautsprecherkabel richtig anschließen

Mit Lautsprecherkabeln ist das ja immer so: man ist froh, wenn sie dran sind. Besonders bei Systemen mit fünf und mehr Lautsprechern kann das Anschließen ein wahres Geduldsspiel werden. Die Schraubklemmen am AV-Receiver liegen oft so eng beieinander, dass Stunden vergehen können, bis alle Kabel richtig verschraubt sind. Ein schwieriger Zugang zur Rückseite des Receivers macht die Sache nicht einfacher.

Lautsprecherkabel wollen richtig angeschlossen sein

Es liegt nahe, sich die Sache irgendwie zu erleichtern, auch wenn es keine alltägliche Arbeit ist. Zudem spricht auch nichts gegen eine optische Aufwertung des „Maschinenraums“. Dabei sollte man aber unbedingt darauf achten, nicht zu den falschen Mitteln zu greifen, weil sonst der Klang hörbar beeinflusst werden kann.

Je nach Anschlussklemmen für die Kabel an Lautsprechern und Receiver könnt Ihr den einen oder anderen Weg gehen. Ich erläutere im Folgenden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten und gehe zuletzt auf die wohl beste Variante näher ein.

Kupfer pur

Lautsprecherkabel bestehen aus zwei Litzen, die wiederum aus vielen dünnen Kupferadern zusammengesetzt sind. Jedenfalls sollte das bei hochwertigen Lautsprecherkabeln so sein. Je länger der Weg zum Lautsprecher ist, desto stärker sollte das Kabel sein. Die Stärke wird in der Fläche des Kabelquerschnitts angegeben. Kabel mit 2,5 mm² Stärke sind ein guter Anfang und erfüllen meistens ihren Zweck. Alles was darunter ist, sollte man nur für sehr kurze Strecken verwenden. Je stärker die Kabel, desto weniger geht auf dem Weg zu den Lautsprechern verloren. 4 mm² sind ab einer Strecke von ca. 7 Metern keine schlechte Idee, aber nicht unbedingt erforderlich. Ein noch größerer Querschnitt bringt in den allermeisten Fällen keine hörbare Klangverbesserung mehr mit sich. (In diesem Zusammenhang stellt sich auch oft die Frage, ob alle Lautsprecherkabel gleich lang sein müssen.)

Mit dickeren Kabeln wird auch der Anschluss an den Schraubklemmen eines Receivers schwieriger. An den Kabelenden werden ca. 15 mm der Isolierung entfernt und die Kupferadern mit sauberen (!) Fingern verdrillt. Dadurch bleiben sie einigermaßen beisammen und lassen sich in die Schlitze der Schraubklemmen einführen. Dann muss das Kabel so gehalten werden, bis die Klemme festgezogen ist.

Das klappt meistens nicht beim ersten Versuch: einzelne Adern verabschieden sich vom Rest und hängen irgendwo in der Gegend herum – wo sie keinen großen Nutzen mehr haben. Lautsprecherkabel an Schraubklemmen angeschlossenSchlimmer noch: sie können in Kontakt mit anderen Klemmen kommen und so einen Kurzschluss verursachen (was die meisten modernen Receiver beim Einschalten im Display anzeigen).

Ungeachtet dieser Umstände ist der direkte Anschluss der Kupferadern ein guter Weg, Lautsprecherkabel mit Receiver und Lautsprechern zu verbinden. Zwischen dem Anschluss und der Übertragungsleitung gibt es keine weiteren Hindernisse, die es zu überbrücken gilt. Jeder Übergang von einem Metall zu einem anderen birgt Potenzial für eine Klangverschlechterung. Das ist hier minimiert.

Weil es aber sehr wahrscheinlich ist, dass einzelne Adern abknicken oder durch das Verschrauben der Klemmen nicht richtig anliegen, kann auch hier ein unnötiger Verlust entstehen. Zusammen mit den eben erwähnten Nachteilen macht das diese Anschlussart meiner Meinung nach nicht zur besten, aber immer noch zur zweitbesten. Ich verwende sie nur am Ende des Lautsprechers, weil man es hier nur mit einem Kabel zu tun hat und so genug Platz bleibt, alles sauber zu verschrauben.

Kabelenden (niemals!) verlöten

Die meisten unschönen Eigenschaften der verdrillten Kabelenden ließen sich umgehen, wenn man sie einfach verlöten würde. Das ist jedoch keine gute Idee. Zunächst einmal leitet normales Lötzinn nicht so gut – man müsste wenigstens etwas hochwertigeres Silberlot verwenden. Weiterhin entstehen durch das Verlöten aber halbleiterähnliche Effekte, die sich durch Verzerrungen und Klirren äußern können. Und das bewegt sich durchaus im hörbaren Bereich.

Letztendlich ist es grundsätzlich keine gute Idee, Verbindungen, die später gequetscht werden, vorher zu verlöten. Das ist alles eine sehr unsaubere Geschichte, weshalb meistens davon abgeraten wird.

Aderendhülsen

Eine weitaus bessere Lösung sind Aderendhülsen, die um die Kabelenden gelegt und zusammengepresst werden. Der Effekt ist im Wesentlichen der selbe, nur ohne die Nachteile. Ich würde ausschließlich zu vergoldeten Aderendhülsen raten, damit diese nicht Anfällig für Korrosion sind. So wird eine gute Verbindung auch über Jahre sichergestellt.

Die Kabelenden werden auch hierbei am Receiver verschraubt. Sie lassen sich zwar leichter einführen, der Halt muss aber hin und wieder geprüft werden. Die Schrauben lockern sich teilweise mit der Zeit (auch ohne Bewegung der Kabel) und sollten deshalb ab und zu nachgezogen werden. Wenn man alle Kabel von der gleichen Seite in die Schrauben einführt (ohne Aderendhülsen fast unmöglich zu bewerkstelligen), sieht das auch schon ganz annehmbar aus.

Die Lösung ist einfach und auch für Nicht-Elektriker sauber durchführbar. Passend zu Euren Kabeln benötigt Ihr Aderendhülsen für 2,5 mm² oder 4 mm² Querschnitte und dazu eine brauchbare Crimpzange, um das ganze sauber zu verpressen. Sollte sowieso jeder Haushalt haben.

Bananenstecker

Bananenstecker sind das Mittel der Wahl, wenn es nicht nur gut klingen, sondern auch ordentlich aussehen soll. Und dabei sind die nicht mal teuer.

Die Stecker werden auf die abisolierten und leicht verdrillten Adernenden aufgesteckt und festgeschraubt. Löten ist nicht erforderlich. Wer möchte, kann die Enden zusätzlich mit Schrumpfschlauch isolieren und farbig markieren. Zuletzt wird die Hülle über den Stecker geschraubt.

Und nun die Preisfrage: Warum nicht gleich so?

Die Möglichkeit, Bananenstecker zu verwenden, ist nicht jedem bekannt. Die Hersteller von Verstärkern dürfen ihre europäischen Modelle standardmäßig nicht mit der Unterstützung für Bananenstecker ausstatten bzw. müssen deren Nutzung zumindest erschweren. Der Grund ist eine Sicherheitsrichtlinie: Bananenstecker von NakamichiBananenstecker passen nämlich hervorragend in die Löcher der in Europa üblichen Steckdosen. Und weil wir ja alle blöd sind, muss man das gleich verbieten.

Bananenstecker an sich sind aber nicht verboten, sondern nur, ihren Einsatz — sagen wir mal — zu fördern. Aus diesem Grund werden bei Geräten für den europäischen Markt die Lautsprecheranschlüsse mit einem kleinen Zusatz ausgestattet. Die Bananenstecker müssen, im Gegensatz zum verschraubten Kabel, gerade in das mittlere Loch eingesteckt werden. Dieses Loch ist mit einem Kunststoffstöpsel verschlossen bzw. verkleinert, so dass das nicht möglich ist.

Was für ein lächerlicher Versuch das ist, die Geräte konform mit irgendwelchen Richtlinien zu machen, merkt man spätestens, wenn man die Kunststoffstöpsel entfernen will. Eine einfache Holzschraube genügt: Bananensteckerdie dreht man einfach ein Stück hinein, bis sie greift, und zieht den „Schutz“ damit raus. Und schon kann man seine Bananenstecker anschließen.

Bei Klemmanschlüssen bringen Bananenstecker natürlich nichts, aber die wenigsten modernen Receiver verfügen noch über Klemmen. Somit sollten Bananenstecker fast immer das Mittel der Wahl sein, zumindest am Ende des Receivers. Dabei sind sie nicht mal teuer, ja geradezu unverschämt günstig. Ich verwende Stecker der Marke Nakamichi, die, wenn man sie in den Händen hält, sich als weitaus hochwertiger erweisen, als ihr niedriger Preis vermuten lässt.


Es dürfte klar geworden sein, dass Bananenstecker die erste Wahl sind, wenn es darum geht, Lautsprecherkabel anzuschließen. Als einzigen Nachteil könnte man aufführen, dass es damit zwei Übergänge vom Gerät ins Kabel gibt — aber das kann man getrost vernachlässigen. Wenn alles sauber verarbeitet ist, hört man keinen Unterschied.

Wer entsprechende Anschlüsse an seinen Lautsprechern hat, kann auch dort Bananenstecker verwenden. Besonders, wenn man ohne weiteres hinter die Lautsprecher sehen kann, dürfte das die Rückseite optisch erheblich aufwerten.

Über Bert Kößler

Seit gut 20 Jahren fasziniert mich das Thema Heimkino. Neben den Filmen selbst gilt meine Leidenschaft besonders der Einrichtung, Steuerung und Automatisierung. Bei Heimkino Praxis teile ich meine vielseitigen Erfahrungen mit Anfängern und fortgeschrittenen Heimkino-Enthusiasten.

30 Gedanken zu „Lautsprecherkabel richtig anschließen

  1. Ich hab 4x 20 W 4 ohm lautsprecher von lynco und ein subworfer 50W 4 ohm und aber stereo verstärker is kaputt // dieser verstärker hatte 5 x ausgänge für meine lautsprechern und das je extra …
    Ich hab nach so einen verstärker gesucht aber finde keins bzw die haben nur 2 ausgänge für 2 lautsprecher mit 80 W .!
    Köntte ich das nehmen und einfach meine lautsprecher zusamenschliesen oder in reihenschaltung schalten ?

    1. Es ist grundsätzlich keine gute Idee, Lautsprecher in Reihe zu schalten oder mehrere Lautsprecher an einen Ausgang zu hängen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Verstärker oder Lautsprecher frühzeitig den Löffel abgeben.

      Verstärker, die zwei Lautsprecherpaare bedienen können, sind eigentlich nicht so selten. Gerade gebraucht sollte da einiges zu finden sein. Die sind auch meistens aus einer Generation, als es noch einen „Tape Monitor“ Ein- und Ausgang gab. Darüber kann man dann den Subwoofer anschließen oder das Signal sogar durch diesen durchschleifen.

      1. Bisschen spät, aber:
        Wichtig ist die Beachtung der Impedanz.
        Bei 4Ohm – LS müsstest du sie ZWINGEND in Reihe schalten, da Parallelschaltung eine Halbierung (bei gleichen LS) zur Folge hätte.
        Damit würdest du fast jeden Amp überfordern.
        Bei 4OHM – LS in Reihe kämst du auf 8Ohm Impedanz, womit jeder Amp klar kommen müsste.
        Wichtig ist aber zu wissen, dass sich dann zwei LS die gesamte Ausgangsleistung des Kanals teilen.
        Folglich wirst du damit vermutlich keine zufriedenstellenden Resultate erzielen.

  2. Hallo Bert

    Besten Dank für den tollen, informativen Artikel über Lautsprecheranschlüsse.

    Wollt mit grad meine uralten Litzenkabel auswechseln und nach dem Lesen deines Artikels wären natürlich Bananenstecker erste Wahl.

    Nun weiss ich aber nicht, ob solche Stecker überhaupt in meinen Sony str-de345 AV-Receiver passen.
    Boxen hab ich ältere, Sonofer sf-2, da siehst so aus als könnte es passen. Sind so runde Anschlüsse.

    Kannst du etwas dazu sagen oder genauere Kriterien angeben, wann es sicher nicht passt?

    Vielen Dank für deine Hilfe.
    Beste Grüsse
    Stefan

    1. Hallo Stefan,

      wenn ich mir Bilder vom Sony STR-DE345 ansehe, scheint der als Anschlüsse so Klemmen zu haben — also so kleine Schnappverschlüsse. An die kannst Du leider keine Bananenstecker anschließen. Das geht im Allgemeinen nur bei den runden Schraubklemmen. Bei den Sonofer SF-2 kann ich kein verlässliches Bildmaterial finden. Wenn man aber nicht gerade jeden Tag dahinter gucken kann, würde ich da den direkten Anschluss wählen — bei den Lautsprechern geht das ja einfach anzuschließen.

      Ist schon blöd, dass die Schnappklemmen früher so verbreitet waren und es auch heute noch bei den günstigeren Modellen sind. Da bekommt man nicht mal ein anständig dickes Kabel rein. Bei 2,5 mm² ist spätestens Schluss.

      Ich würde Dir hier zu der Variante mit Aderendhülsen raten. So riskierst Du keine abstehenden Adern, kannst die Kabel leicht einfädeln und sie halten besser.

      Grüße
      Bert

  3. Hallo Bert,
    zuerst mal ein dickes Lob für Deine hilfreichen Tip’s.

    Zum Thema Lautsprecherkabel anschließen hätte ich auch ne Frage.

    Bei mir im Haus sind die Lautsprecherkabel größtenteils durch die Zimmerwände verlegt
    und als Schnittstelle zum Wohnraum wurden im Format von 220V-Steckdosen Steckersysteme verwendet. Das bedeutet in einem Feld einer Wandsteckdosenleiste ist dann eine Steckverbindung fürs Lautsprechersystem verbaut.
    Nun bin ich mit der „Kontakttreue“ dieser Stecksystems nicht sehr zufrieden.
    Der Hersteller ist GIRA.
    Gibt es vielleicht auch Systeme mit Bananenstecker die ich mit entsprechender Blende
    wieder in der Wandsteckdosenleiste verbauen kann ?

    Vorab vielen Dank

    Grüße – Harald

    1. Hallo Harald,

      das Problem sollte leicht zu lösen sein. Im Grunde brauchst Du ja nur das Gegenstück zu Bananensteckern in einer Wanddose verbaut, in etwa so wie das hier. Das würde ich aber nicht kaufen, weil es nicht zu Deinem Steckdosen-System passt.

      Stattdessen geht das ganz einfach im Eigenbau. Du kaufst passend zu Deinem Steckdosen- bzw. Lichtschaltersystem von GIRA (oder was auch immer) ein paar Blinddeckel. Das sind Deckel, die Du an Stelle einer Steckdose oder eines Schalters in den Rahmen einbauen kannst, die jedoch keine Funktion haben. Außerdem brauchst Du ein paar Bananenstecker-Buchsen wie diese hier, einzeln oder als Paar. Dann einfach mit dem Akkuschrauber ein paar Löcher an den passenden Stellen in den Blinddeckel bohren, die Buchsen rein schrauben und natürlich die Kabel aus der Wand mit den Buchsen verlöten. Eventuell gibt es bei Conrad auch Buchsen zum Verschrauben, einfach mal suchen, was Deinen Vorstellungen entspricht. Vergoldet sollten sie aber schon sein.

      Die einfachsten Lösungen sind manchmal die besten — und die günstigsten.

      Natürlich hast Du bei diesem Weg zusätzliche Verbindungen bzw. Übergänge, die sich irgendwie negativ auf den Klang auswirken. Ein direktes Kabel ist immer noch am besten. Ob das hörbar ist, hängt nur von Deinen Ohren und Ansprüchen ab. Manchmal geht es ja auch nicht anders.

      Grüße
      Bert

  4. Hallo Bert

    Hab Dank für die Antwort!
    Hast du mich vor einem Fehlkauf bewahrt.

    Dann mach ich mich auf die Suche nach 2.5mm² (wollt ja eigentlich auf Nummer sicher gehen mit 4mm² aber wenns dann gar nicht reingeht…).

    Kannst du mit einen Hersteller empfehlen, der was taugt und bezahlbar ist?
    Am liebsten 15m Rolle, da hab ich sicher genug.

    Beste Grüsse
    Stefan

    1. Hi Stefan,

      wenn du irgendwo noch einen Fetzen 2,5 mm² rumliegen hast, probier das aber vorher mal aus. Kommt ganz auf die Klemmen an, ob das wirklich passt.

      Mit dem Hersteller Oehlbach machst du normalerweise nichts falsch, also zum Beispiel mit diesem Kabel (20 Meter, 15 gibt’s wohl nicht fertig abgepackt). Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass Oehlbach nicht gerade den Ruf hat, günstig zu sein. Du kannst auch ein anderes, deutlich günstigeres Kabel kaufen und wirst höchstwahrscheinlich keinen Unterschied hören. Oehlbach-Kabel werden gewöhnlich von Anhängern des Kabel-Voodoo empfohlen. Achte einfach darauf, dass es vollständig aus Kupfer ist, und nicht noch irgendwas anderes reingemischt wurde.

      Viele Grüße
      Bert

  5. Hallo Bert

    Dank dir für die Auskunft und den Tipp.
    Das liegt preislich drin, bzw. ist mir die Qualität wert.
    Werd das testen, gibt ja sonst von Oehlbach auch die 1,5mm Variante.
    Darauf Aderendhülsen.

    Sehr interessant überigens auch dein Artikel über die Klangqualität. Dank dir auch dafür! Ueber die Lautstärkenunterschiede in den Blue-Rays hab ich mich auch schon oft genervt (v.a. wenn mein Sohn nicht aufwachen sollte…).

    Auch hab ich als Musiker auch schon eigene Aufnahmen gemacht. Da kam die Diskussion auch auf, für wen nehmen wir eigentlich auf (für den MP3/Youtube Stream Höhrer, der Mehrheit der Musikkonsumenten oder für die Minderheit, die Audioqualität schätzt um die Musik zu Hause und/oder mit guten Kopfhörern zu geniessen ).

    so weit so gut…

    Was hälst du eigentlich vom Sony STR-DE345 Receiver? Ist ja eher ein modernerer eigentlich für Surround Sound. Die Boxen hab ich gebraucht gefunden und bin ziemlich angetan davon. Denkst du ein besserer Verstärker, aus der Zeit der Boxen würden die Qualität des Sounds noch verbessern?

    Vielen Dank und beste Grüsse
    Stefan

    1. Naja, der Sony STR-DE345 ist ja jetzt schon ein wenig betagt. Zudem scheint er ein Einsteigermodell zu sein. Ich weiß jetzt nicht, wann der raus gekommen ist, aber dürfte so in den späten 90ern gewesen sein — mal rein am Funktionsumfang geschätzt. Wenn Du ihn nur für Stereo verwendest, wird er seine Arbeit sicher gut machen.

      Einen anderen Verstärker „aus der Zeit der Boxen“ würde ich mir nicht aufhalsen. Das bringt keinen Klanggewinn, nur einen Komfortverlust. Es spricht ja aber nichts dagegen, ein paar ältere Lautsprecher mit einem neuen Verstärker zu betreiben. Kommt immer darauf an, was Dein Ziel ist.

  6. Hi Bert

    Dank dir für die rasche Antwort.
    Na dann wärs ja vorerst getan mit dem Austausch der alten Kabel.

    Sollte mir dann besser wieder mehr Zeit nehmen mal wirklich wieder auf dem Sofa mir meine alten Lieblingsplatten reinzuziehen 🙂

    Alles Gute dir und vielen Dank nochmals!
    Stefan

  7. Durch Zufall diese Seite entdeckt, die Informationen sind sehr wertvoll, Bezug LP Kabel und Stecker. Würde mich interessieren, wo die gewaltigen Preisunterschiede der Nakamichi Stecker herkommen. Ein deutscher Händler „Elektromogul“ weit unter Preis, und andere Händler die über 20 EUR verlangen, abgesehen davon es fast keine Direkt Händler in Deutschland gibt, abgesehen Amazon. Der Händler bietet normale Nakamichi Stecker an, zusätzlich die Ausführung BFA, und kann mir jemand im Audio Bereich die Vor und Nachteile der Stecker erklären, Kabel 4 mm², AVR -LP

    Ich meine die Vor und Nachteile der Nakamichi Ausführungen üblich normale und BFA

    1. BFA-Bananenstecker erfüllen lediglich die Norm der British Federation of Audio, die zur Erhöhung der Sicherheit dient, weil man normale Bananensteckern in mitteleuropäische Steckdosen stecken kann. Ansonsten machen sie es nur umständlicher, sie zu verwenden. Ich sehe darin nur einen Vorteil, wenn tatsächlich die Gefahr besteht, dass jemand versucht, die Stecker in eine Steckdose zu stecken (zum Beispiel ein Kind).

  8. Hab da jetzt auch mal eine Frage. Mein 5.1 System läuft über ein blueray Player, die boxen haben einen Stecker (zum Anschluss an den player) fest drauf. Allerdings 0.75er kabel, das werde ich verlängern müssen kann mein 2,5er nicht auf den Stecker tun. Würde das funktionieren direkt hinter dem Stecker das 0,75 er zu trennen und größer weiter zu gehen?

  9. „Und weil wir ja alle blöd sind, muss man das gleich verbieten.“
    Ich kann mir schon vorstellen, dass Leute die sich nicht auskennen oder keine Ahnung in dem Gebiet haben, Bananenstecker in die Steckdose stecken. Weshalb ich es durchaus für angemessen halte, das zu verbieten.

    Grüße Tom 😉

  10. Vielen Dank für den Artikel

    Ich verkabel gerade alles neu und wollt wissen ob es Sinn macht die Nakamichi Stecker plus Aderenden zu verwenden oder wie im Artikel nur die Kabel auf die Stecker zu schrauben?

  11. Hallo Bert,

    ich habe vor mir zu Weihnachten ein günstiges Boxen Paar zu kaufen.
    Hierbei handelt es sich um die Auna Linie-300-WH, da diese mit 90€ für 2 Stück sehr günstig sind und mein Geldbeutel nicht der dickste ist. Da ich eh nur einen 20qm Raum habe wo diese Lautsprecher aufgestellt werden sollen reichen mir diese auch. Dazu wollte ich unbedingt Standlautsprecher.

    Nun meine Frage: Kann ich diese Lautsprecher ohne jede Sorge an meinen 26 Jahre alten Technics SU V460 anschließen?

    Derzeit sind dort zwei ELAC CL 82 i angeschlossen die langsam aber sicher optisch nicht mehr so schick sind, da sie einige Jahre im Keller standen.
    Ich habe z.B. keine Ahnung ob ich solche Boxen überhaupt an so etwas altes anschließen sollte. Dazu kenne ich mich nicht wirklich aus mit der Impendanz an HiFi Systemen.

    Kann ich einfach die Boxen so anschließen? Auf dem Verstärker stehen 4-8 Ohm. Wenn ich die Boxen nun so anschließe wie vorhergesehen, bleibt die Impendanz dann gleich, oder halbiert sich diese?

    Ich danke schonmal im Vorraus für eine Antwort! 😀

    Liebe Grüße, Jannik

    1. Hallo Jannik,

      weder die alten noch die neuen Lautsprecher werden wohl etwas anderes als 4 oder 8 Ohm haben. Von daher sind Probleme unwahrscheinlich. Die Impedanz wird meistens überbewertet. Wenn der Verstärker eine Einstellmöglichkeit dafür bietet, stellt man ihn passend zu den Boxen ein. Im schlimmsten Fall wird er schneller warm.

      Eine kleine Warnung noch: ein Paar Standlautsprecher für 90 € kann eigentlich nur Schrott sein. Vielleicht lieber etwas länger sparen?

      Viele Grüße
      Bert

  12. Hallo Bert,

    ich habe die Magnat Signature günstig bekommen.
    Als AV nutze ich den SC-1224, was meinst du – reicht dieser zunächst aus? (Möchte gerne weiterhin Spotify, meinen TV, USB-Stick, Radio und Internet-Radio hören)
    Würdest du mit diesem Bi-Amp betreiben?

    Würdest du später noch einen Verstärker zwischen bauen?
    Oder was wäre deine Empfehlung?

    VG
    Steffen

    1. Für den Anfang reicht das bestimmt. Wenn Du dann unzufrieden bist, kannst Du ja immer noch aufrüsten. Was sich bei Deiner Frage ein wenig beißt: Du denkst über Bi-Amping und einen separaten Verstärker nach, hörst Musik aber hauptsächlich über Streaming-Formate. Das muss nicht zwangsläufig schlechter sein, aber es sind doch irgendwie zwei verschiedene Denkweisen, was Klangqualität angeht.

      1. Danke dir.
        Was meinst du, macht es Sinn meinen SC-1224 gegen einen höherwertigen AVR zu tauschen?
        Spotify kann auch mit 320kbs gestreamt werden, während eine CD nur 256kbs hat?
        Habe die Signature am Wochenende angeschlossen und bin mit dem Klang zufrieden. Allerdings weiß ich nicht, was noch möglich wäre…

        VG
        Steffen

        1. Der Receiver ist ja noch nicht sooo alt. Wenn Du keine Features vermisst und mit dem Klang zufrieden bist, würde ich den nicht tauschen.

          Spotify bzw. MP3 allgemein kannst Du nicht mit einer CD vergleichen. Wenn’s für Dich passt, ist es doch ok. Hör Dir mal „Touch Yello“ an, dann weißt Du was geht. 🙂

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