Der optimale Sitzabstand zur Leinwand

Häufig wird nach dem richtigen Sitzabstand zur Leinwand oder dem Bildschirm gefragt. Und so oft, wie das gefragt wird, so viele verschiedene Antworten gibt es auch. Weder kann man das pauschal beantworten, noch sind Empfehlungen wirklich hilfreich. Der Sitzabstand hängt vor allem von den persönlichen Vorlieben und räumlichen Möglichkeiten ab.

Kino-Front aus Sicht der Sitzposition

Häufig hört man Empfehlungen wie „der Sitzabstand sollte das 1,7-fache der Bilddiagonale sein“. Wenn es danach geht, müssten Besitzer eines Fernsehers wohl höchstens 2 Meter vor selbigem sitzen. Wer Beamer und Leinwand sein eigen nennt, kann sich gleich an die Rückwand verfrachten. Ihr seht, das führt zu nichts.

Zu berücksichtigen ist auch das Sichtfeld eventuell vorhandener 3D-Brillen. Das ist ein gutes Stichwort für den Einstieg: Das gewünschte Sichtfeld bestimmt, wie groß der Sitzabstand sein sollte.

Den Sitzabstand berechnen

Das Sichtfeld hat hier nichts mit dem tatsächlichen Sichtfeld des menschlichen Auges zu tun. Das beträgt je nach Alter und anderen Einflüssen um die 170° (horizontal), auf die man sich jedoch nie vollständig konzentrieren kann. Das Sichtfeld in unserem Sinne ergibt sich aus dem Winkel, in dem sich der Kopf drehen müsste, um gerade vom linken bis zum rechten Bildrand zu schauen. Natürlich dreht man den Kopf nicht die ganze Zeit, sondern nur die Augen, aber andererseits sitzt man ja auch nicht zwei Stunden lang regungslos in seinem Kinosessel.

Eine häufig anzutreffende Empfehlung lautet, das Sichtfeld auf das Bild solle um die 30° betragen. Das sei eine angenehme Bildgröße um dem Geschehen zu folgen, die wenig anstrengend ist und auf Dauer nicht ermüdet. Nehmen wir diesen Wert einfach mal als Beispiel für eine kleine Berechnung.

Wir verwenden hier stets die Bildbreite als Kenngröße, nicht die Diagonale. Die Diagonale bringt uns nichts (man braucht sie nur, um damit anzugeben), weil sie sich je nach Bildformat verändert. Die Breite bleibt (21:9-Cinemascope-Leinwände ausgenommen) immer gleich. Zudem ist sie rechnerisch das richtige Maß.

Berechnungsgrundlage für den Sitzabstand

Hier zunächst die Formel zur Berechnung des Sitzabstandes basierend auf einer Bildbreite und einem gewünschten Sichtfeld (Winkel). Den Tangens werden wir hier noch öfter brauchen.

½ Bildbreite ÷ Tangens(½ Sichtfeld) = Sitzabstand

Anmerkung zur Formel: Da man hier mit einem rechtwinkligen Dreieck rechnet, wird immer nur eine Hälfte des Sichtfelds berechnet. Somit müssen Bildbreite und Winkel immer halbiert werden (bzw. später bei anderen Formeln verdoppelt). Ich kennzeichne das in den Formeln hier durch „½ Bildbreite“ bzw. „½ Sichtfeld“. Rechnet das jeweils lieber im Kopf aus, geht einfacher.

Nehmen wir eine Leinwand mit 250 cm Breite (125 cm bis zur Bildmitte). Um ein Sichtfeld von 30° zu erhalten (15° in jede Richtung) können wir mit der Formel ausrechnen, dass wir einen Sitzabstand von rund 467 cm benötigen würden:

125 cm ÷ Tangens(15°) = 467 cm

Anmerkung zur Berechnung: Den Windows-Taschenrechner stellt Ihr auf die Ansicht „Wissenschaftlich“ um. Mit der tan-Taste könnt Ihr dann den Tangens berechnen:
125 ÷ 15 tan = Oder Ihr nehmt den alten Taschenrechner aus Eurer Schulzeit.

Sitzabstand heißt natürlich eigentlich Augenabstand. Welchen Sitzabstand man tatsächlich braucht, hängt ja auch noch davon ab, wie der Kinosessel geformt ist, ob er sich beim Hineinsetzen nach hinten neigt, ob man die Lehne verstellt, wie er gepolstert ist und was Ihr für einen Dickschädel habt. Wir vernachlässigen das hier aus gutem Grund, aber behaltet es für Eure Planung im Hinterkopf.

Haben wir stattdessen einen Fernsehbildschirm mit 90 cm Breite, wird ein Sitzabstand von nur 168 cm benötigt, um das selbe Sichtfeld von 30° zu bekommen:

45 cm ÷ Tangens(15°) = 168 cm

Das erste Beispiel, 250 cm Bildbreite bei 467 cm Sitzabstand, entspricht nicht wirklich meinen Vorstellungen von einem großen Kinobild. Das Bild ist dann nur so groß, als würde man im Kino weit hinter der letzten Reihe sitzen. Das zweite Beispiel, ein 90 cm breites Fernsehbild bei 168 cm Sitzabstand, dürfte wohl nur sehr selten anzutreffen sein. Tatsächlich sitzt man in einem Wohnzimmer leicht mehr als 4 Meter vom Fernseher entfernt, während man in einem kleinen Heimkino eher einen Abstand von unter 4 Metern haben dürfte.

Das Sichtfeld berechnen

Jetzt drehen wir die Formel einmal um, und berechnen das Sichtfeld anhand von Bildbreite und Sitzabstand.

Arkustangens(½ Bildbreite ÷ Sitzabstand) = ½ Sichtfeld

Nehmen wir die fiktiven Werte eines durchschnittlichen Kinosaals, zum Beispiel 8 Meter Leinwandbreite bei 10 Metern Sitzabstand, ergibt sich ein Sichtfeld von etwa 44°.

Arkustangens(400 cm ÷ 1000 cm) = 21,8° (43,6° Sichtfeld)

Anmerkung zur Berechnung: Der Arkustangens wird hier zur Umkehrung benötigt. Er ist auf Taschenrechnern meistens mit TAN-1 angegeben. Auf dem Windows Taschenrechner erreicht man ihn durch drücken der Inv-Taste: 400 ÷ 1000 = Inv tan-1

Das ist schon eher meine Kragenweite. Die Gegenrechnung dieser rund 44° mit der ersten Formel führt zu dem Ergebnis, dass eine 250 cm breite Leinwand einen Sitzabstand von nur 309 cm erfordern würde, um das selbe Sichtfeld zu erzeugen, das man in einer der mittleren Reihen eines Kinos hat. Das sind über 1,5 Meter weniger Abstand, als bei einem 30°-Sichtfeld. Bei einem Fernseher mit 90 cm Bildbreite wären es nur 111 cm Sitzabstand.

Musstet Ihr im Kino – ordentliche Sitzplätze vorausgesetzt – schon mal den Kopf drehen? Wohl kaum. Daraus schließen wir:

  • Die Empfehlung von 30° ist sehr vorsichtig gewählt, das Sichtfeld kann gerne auch 40° oder noch etwas größer sein.
  • Mit einem Fernseher wird man selten ein Sichtfeld von mehr als 30° erreichen können, man sitzt fast immer zu weit weg. Außer der Fernseher ist wirklich riesig und der Raum sehr klein.
  • Zu nah geht höchstens mit einer Leinwand.

Meine Leinwand ist 203 cm breit und der Sitzabstand beträgt ca. 280 cm – das ist ein Sichtfeld von knapp 40°. Ich empfinde das Bild als angenehm groß. Es dürfte noch ein klein wenig größer sein, aber das wäre dann schon grenzwertig. Durch das enge Sichtfeld meiner 3D-Brillen kommt das gar nicht in Frage. Durch die sieht man gerade so das gesamte Bild.

Nur Ihr selbst könnt entscheiden, was für Euch der optimale Sitzabstand ist. Die Geschmäcker sind verschieden. Was zählt ist ausschließlich das Sichtfeld – sprich: der Winkel. Und wie findet Ihr den für Euch heraus?

  1. Ladet Euch bei jemandem ein, der ein großes Bild hat oder nutzt den Vorführraum bei einem Händler.
  2. Wenn Euch die Bildgröße gefällt, messt die Breite und den Sitzabstand genau aus.
  3. Verwendet die zweite Formel, um den Winkel zu ermitteln – also das Sichtfeld. Das ist die Konstante eurer persönlichen Vorliebe.
  4. Verwendet dann die erste Formel, um mit dem Winkel den zu Eurer Bildschirmbreite passenden Sitzabstand auszurechnen.

Ein wenig Vorsicht ist dabei aber geboten: Nur weil das Sichtfeld gleich ist, bedeutet das nicht, dass unterschiedlich große Bildbreiten bei entsprechenden Sitzabständen auch gleich groß wirken. Ein Kinobild wird immer riesig wirken, auch wenn Ihr in der letzten Reihe sitzt. Sonst könnte man sich ja auch einfach ein Tablet 30 cm vor die Nase halten und das dann Heimkino nennen.

Ich würde so weit gehen, folgendes zu behaupten: Je größer ein Bild ist, desto näher kann man im Verhältnis dazu sitzen – je kleiner das Bild ist, desto größer sollte der verhältnismäßige Sitzabstand sein. Oder anders: kleineres Bild, kleineres Sichtfeld – größeres Bild, größeres Sichtfeld.

Die Leinwandgröße berechnen

Auch wenn diese ganzen Berechnungen die Sache relativ einfach machen, kann ich mich nicht damit anfreunden, den Sitzabstand anhand der Bildgröße zu berechnen. Der Ansatz ist meiner Meinung nach verkehrt. Deshalb möchte ich hier noch eine Alternative vorschlagen.

Völlig außer Acht gelassen haben wir bisher den Ton. Da wir es hier nicht nur mit einem Bildschirm, sondern 5 oder mehr Lautsprechern zu tun haben, ist die Aufstellung ungleich schwerer. Eine akustische Betrachtungsweise macht die Sache noch komplizierter.

Front-Lautsprecher und Bild sollten ungefähr den selben Abstand zum Zuschauer haben. Nur weil ich einen kleinen Fernseher habe, kann ich den nicht einen Meter vor meine Nase stellen, um ein größeres Bild zu bekommen, während die Lautsprecher drei Meter dahinter stehen. Nach den oben gezeigten Rechnungen würde das zwar theoretisch funktionieren, wäre aber wohl ziemlich unpraktisch und würde optisch und akustisch seltsam anmuten.

Während der Planung der optimalen Lautsprecheraufstellung erfolgt auch die Wahl der Sitzposition. Diese sollte wenn irgendwie möglich nicht an der Rückwand sein, sondern eher in dem Bereich zwischen Raummitte und dem hinteren Drittel. Ist dieser Zustand erreicht, haben wir die Konstanten für unsere Berechnung.

Das Bild wird – je nach Art der Aufstellung oder Aufhängung – zwangsläufig ungefähr den selben Abstand haben, wie die Front-Lautsprecher. Den Winkel unseres bevorzugten Sichtfelds kennen wir inzwischen. Damit haben wir alle Informationen, um die optimale Bildbreite berechnen zu können:

Sitzabstand × Tangens(½ Sichtfeld) = ½ Bildbreite

Nehmen wir an, die akustisch optimale Sitzposition ist 320 cm von der späteren Leinwand entfernt. Unser bevorzugtes Sichtfeld beträgt 40°. Dann muss das Bild eine Breite von ungefähr 232 cm haben.

320 cm × Tangens(20°) = 116 cm (232 cm Bildbreite)

Anmerkung zur Berechnung: Hier wird wieder der normale Tangens benötigt: 320 × 20 tan =

Windows-RechnerKann ich das nicht an meiner Wand unterbringen, weiß ich, dass ich mich von meinem gewünschten Sichtfeld gedanklich verabschieden kann – die Leinwand kann so groß wie möglich gekauft werden. Hätte ich aber mehr Platz an der Wand, weiß ich jetzt genug, um mir nicht aus Versehen eine viel zu große Leinwand zu kaufen.

Diese Vorgehensweise finde ich für den Fall besser, wenn der Wunsch nach einem großen Bild nicht über der akustisch optimalen Sitzposition steht. Für meinen Geschmack ist es bedeutend wichtiger, die Sitzposition im Hinblick auf den Klang zu optimieren, als im Hinblick auf die Bildgröße.


Anstatt die Planung in der Reihenfolge

Bildgröße → Sitzposition → Lautsprecheraufstellung

zu betreiben, plant man also anders herum:

Lautsprecheraufstellung → Sitzposition → Bildgröße

Je nachdem, was Euch wichtiger ist – Bild oder Ton – könnt Ihr also den einen oder anderen hier vorgestellten Weg wählen. Das setzt natürlich voraus, dass man entsprechend variabel in der Beschaffung der Komponenten ist, insbesondere der Leinwand. Muss man vorhandene Komponenten weiter verwenden, ist ein Kompromiss oder eine Annäherung notwendig.

Aber Ihr habt hier so ziemlich alle Lösungswege für die eingangs gestellte Frage kennen gelernt. Passend zu Euren Möglichkeiten könnt Ihr nun die richtige wählen. Selbstverständlich kann man aus seinem bevorzugten Sichtfeld auch ganz leicht das Verhältnis zwischen Sitzabstand und Bildbreite, -höhe, -diagonale oder sonstwas errechnen und das dann als Konstante verwenden. Das überlasse ich Euch als Mathe-Hausaufgabe. Mir geht es hierbei aber darum, das Verständnis zu vermitteln, wie die Werte eigentlich zusammen hängen, und worauf man eigentlich achten sollte, anstatt blind auf eine nicht weiter belegte Empfehlung zu vertrauen. Und für irgendwas muss dieses Zeug aus dem Mathe-Unterricht ja gut gewesen sein.

Über Bert Kößler

Seit gut 20 Jahren fasziniert mich das Thema Heimkino. Neben den Filmen selbst gilt meine Leidenschaft besonders der Einrichtung, Steuerung und Automatisierung. Bei Heimkino Praxis teile ich meine vielseitigen Erfahrungen mit Anfängern und fortgeschrittenen Heimkino-Enthusiasten.

19 Gedanken zu „Der optimale Sitzabstand zur Leinwand

  1. Sehr geehrtes Heimkino Team

    Habe mich mit den Sitzabstand Projektions Abstand der Leinwand 2D & 3D mit dem Sony HW55ES beschäftigt.

    Sitze ca.1,40 Meter hinter der Linse des Beamers, wo Sofa aufgestellt ist, wegen der WiiU, zB. wegen Kegeln um nicht im Projektionslicht zu stehen. (Praxis=Leinwandbreite 250cm bei 16:9, Entfernung Linse zur Leinwand 360cm, 100 bis 150 hinter Linse ist Sitzplatz für Filme, Leinwand bis Sitzposition min.380cm bis 500cm)

    Leider sind alle Beamer Hinterrücks verbaut und und man sitzt immer zwischen dem Bild, ist nur diese Aufstellung Richtig oder kann man auch hinter der Linse sitzen ??? (normale Beamer, keine wandnahen projektor 50cm!)

    Diese Frage wurde von keinem Hersteller oder Heimkino Profi beantwortet.

    Mfg aus Kassel
    M.Horn

    1. Hallo Herr Horn,

      der Abstand des Projektors hat zum Glück rein gar nichts mit dem Sitzabstand zu tun. Natürlich können Sie hinter der Linse sitzen, wenn es Sie nicht stört, dass Sie dann bei einem Blick nach oben den Beamer sehen.

      Sobald Sie die Größe der Leinwand ermittelt haben, ergibt sich daraus der Abstand des Projektors — abhängig davon, wie groß der Zoom-Bereich des Geräts ist. Ich würde stets versuchen, ihn so weit wie möglich hinten zu platzieren (weil dann die Kabel kürzer ausfallen, die man ja üblicherweise nach hinten weg führt.

      Viel mehr deutet ein Sitzplatz deutlich hinter dem Projektor ja aber auf eine Position in Wandnähe hin — und diese Position ist aus Gründen der Akustik absolut nicht zu empfehlen. Wenn man Platz zum Zocken braucht, wäre doch ein Sofa auf Rollen keine schlechte Sache. 😉

      Viele Grüße
      Bert

  2. Moin!

    Wir planen gerade ein kleines „Heimkino“ im Wohnzimmer. Es soll ein Wohnzimmer bleiben, deshalb haben wir auch eine entsprechende (graue) Leinwand gewählt, die den Kontrast und Schwarzwert auch bei etwas Tageslicht erhöht.

    Der Abstand zwischen der Leinwand und den Sitzplätzen wird zwischen 400 – 470 cm betragen. Welches ist die optimale Leinwandbreite? Bisher haben wir eine 240er Leinwand (Bildbreite: 230 cm) ausgesucht.

    In punkto Beamer haben wir uns für den EPSON 9200W entschieden, der an der Decke befestigt werden soll. Ein Stromanschluss ist im Abstand von ca. 400 cm zur Leinwand vorhanden. Gibt es eigentlich auch einen „optimalen Abstand“ zwischen Leinwand und Beamer? Der Hersteller gibt „Leinwandbreite x 1,5“ als Mindeswert und „Leinwandbreite x 1,8“ als optimalen Wert an.

    Beste Grüße aus dem Norden.

    Frank

    1. Hi Frank,

      bei diesem Sitzabstand kann die Leinwand kaum zu groß sein. Du wirst vermutlich keine 4 Meter breite Leinwand unterbringen können. Etwas über 2 Meter ist eher wahrscheinlich.

      Wie du schon erwähnst muss das natürlich auch zum Beamer passen. Den möglichen Abstand entnimmst du wie schon geschehen den Herstellerangaben. Bei einer Breite von beispielsweise 2,20 m wäre der optimale Abstand demnach knapp 4,00 m, mindestens jedoch 3,30 m. Es empfiehlt sich, das nicht völlig auszureizen.

      Eine gute Idee ist es immer, das vor Ort einfach auszuprobieren, bevor man die Deckenhalterung anschraubt. Dabei den Zoom in Mittelstellung bringen und Beamer passend positionieren. Der Zoom wird dann nur noch benötigt, wenn die gefundene Position ungünstig ist.

      Grüße, Bert

  3. Hallo Bert,
    vielen Dank für den schönen Beitrag.
    Zur Kontrolle oder auch zum Testen im Fachgeschäft ohne Taschenrechner kann man sich auch auf eine DIN A4 Blatt eine Schadblone zeichnen, auf der die Winkel z.b. von 30-45° im Ratser 5° aufgezeichnet sind. Der Schnittpunkt (Auge) sollte dabei auf der Blattkannte liegen. Mann kann dann über das Blatt/Schablone „peilen“ und sehen, welcher Bildschirm/Leinwand bei welchem Abstand in dieses „Raster“ passen.

    Gruß aus dem Taunus

    1. Vielen Dank für die Anregung zu dieser sehr schönen konventionellen Methode. So kann man sich tatsächlich eine Art Papp-Sextant basteln und auch im Kino messen, wie groß der Winkel in der Lieblings-Sitzreihe ist.

  4. Hallo,

    werde ca 270cm vo. Der Leinwand entfernt sitzen. Die passendst-kleinste hat 84 Zoll oder 186cm Bildbreite. Ist dieses Verhältnis kritisch oder könnte ich glücklich werden? Danke

    Gruß
    Tony

    1. Damit kann man doch durchaus glücklich werden. 🙂 Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen: Egal wie groß die Leinwand ist, irgendwann wünscht man sich etwas noch größeres.

  5. Leinwandgröße ist wichtig! Aber es muss natürlich schon auch immer im Verhältnis zur Raumgröße gesehen werden… Und die größte Leinwand bringt nix, wenn andere Dinge wie Gainfaktor, Material, etc. nicht gut sind…

    Aber mal wieder ein sehr guter Artikel! Weiter so!

  6. Hallo, Danke für den gut verfassten Artikel. Stehe vor dem selben Problem. Sitze ca 4m entfernt und überlege mir eine Leinwandbreite von 270cm. Habe mal ein Leintuch hingespannt um das abschätzen zu können. Ganz schwierige Entscheidung für mich. Bei manchen Szenen wirk es mir zu groß weil ich das Gefühl habe aktiver, und nicht so entspannt, sehen zu müssen. Bei anderen Szenen genieße ich die Größe. Woran gewöhnt man sich im Laufe der Zeit? Was meinst du? Möchte ein entspanntes aber doch tolles Heimkinoerlebnis…

  7. Hallo,
    ich bin ebenfalls unschlüssig was die Dimension
    der Leinwand betrifft.

    Short Throw Optoma 1080e (noch nicht montiert-Abstand flexibel)
    Sitzabstand ca. 3,40m
    Wandgröße B:3,90m x H:2,50m zur Verfügung

    Welche Größe kann man hier empfehlen?

  8. Hallo….
    Ich habe das selbe problem und stehe kurz vor einem kauf.

    Sitzabstand ca. 3m komm ich mit einer 215cm Leinwand klar, oder sollte ich eine Nummer kleiner wählen???

    AAAHHHH diese Entscheidungen…

    1. Größer bitte! 😀 (wenn der Raum es ansonsten hergibt)
      Kenne 3,40m Sitzabstand bei 2,75m Leinwand-Breite und es könnten durchaus mittlerweile auch mind. 3m Breite sein.
      …und hier sprechen wir von Full HD. Bei zukünftigem UHD würde in meinem Fallbeispiel eine kleinere Leinwand erst recht noch weniger Sinn machen. Go big! 🙂

  9. Hallo,

    Ich bräuchte bitte mal deinen Rat.

    Stehe grade vor dem Kauf von Beamer und Leinwand, wobei
    es ein Sony VPL-HW45 ( PS4/ Filme ) und eine Celexon Homecinema Frame Plus Rahmenleinwand werden soll.

    Bei ca 2,8m Sitzabstand und den berücksichtigten 40 grad bin ich mir nun nicht sicher ob 2,21m Bildbreite schon zuviel des guten sind und ich besser die 2,04m
    nehmen sollte.
    Was meinst Du?

    Gruß
    Marcel

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