Update auf Dolby Atmos – Was solltest du bedenken?

Alle Welt holt sich Dolby Atmos – jetzt willst du dein Heimkino auch endlich einem Update unterziehen. Zusätzliche Lautsprecher und eventuell ein neuer AV-Receiver werden fällig. Dazu die lästige Verkabelung und Löcher in die Decke der Mietwohnung bohren – ist es das wirklich wert?

4 Update-Icons über 5 Punkten

Die Unsicherheit ist berechtigt. Denn wenn schon Dolby Atmos, dann richtig! Wer halbe Sachen macht, bekommt auch nur halbe Ergebnisse. Hier gehe ich näher auf die wichtigsten Entscheidungen beim Update auf Dolby Atmos ein:

  • Solltest du 2 oder 4 Höhenlautsprecher anschaffen?
  • Müssen die Lautsprecher an die Decke oder reichen auch Aufsatz-Lautsprecher?

Update auf 2 oder 4 Höhenlautsprecher?

Vor dem Update auf Dolby Atmos musst du dich zuerst entscheiden, ob du 2 oder 4 Höhenlautsprecher betreiben willst. Die Entscheidungskriterien hierfür sind:

  • Größe des Raums
  • Möglichkeit zur optimalen Aufstellung
  • Kosten für die Lautsprecher
  • Fähigkeiten und ggf. Kosten des AV-Receivers

Zwar lautet der allgemeine Konsens, dass Dolby Atmos mit 4 Höhenlautsprechern erheblich besser ist, aber es ist ebenso eine Tatsache, dass viel nicht immer viel hilft.

Der Raum und seine Möglichkeiten

Wenn du 4 Höhenlautsprecher betreiben willst, musst du sie auch einigermaßen gut aufstellen bzw. aufhängen können. Ich habe hierfür eine einfache Daumenregel, die Enttäuschungen von vorneherein ausschließt:

Der Abstand zwischen 2 beliebigen Lautsprechern im System muss mindestens 1 Meter Luftlinie betragen.

Warum das? Ganz einfach: Wenn zwei Lautsprecher zu dicht beieinander stehen oder hängen, verschmelzen sie in der allgemeinen Surround-Kulisse. Du kannst kaum noch Unterschiede wahrnehmen, woher ein Geräusch tatsächlich kommt. Daher lohnt es sich mit geringerem Abstand der Lautsprecher untereinander immer weniger, ein zusätzliches Paar zu betreiben.

Das ist ein Fehler, den man sehr häufig im Surround-Bereich eines Setups sehen kann. Die Surround-Lautsprecher hängen hinten in den Ecken, etwas über Kopfhöhe – weil sonst kein direkter Sichtkontakt möglich wäre – vielleicht noch aus der Zeit vor Dolby Atmos. Nur knapp einen Meter darüber hängen nun die hinteren Höhenlautsprecher – an der Wand, statt an der Decke, damit der Winkel noch einigermaßen stimmt. Das kannst du dir eigentlich sparen.

Wie entsteht dieser typische Fehler? Weil der Raum zu klein ist! Ist ja eigentlich logisch: je kleiner der Raum ist, desto enger müssen die Lautsprecher aufeinander hängen, um im richtigen Winkel zum Hörplatz positioniert zu sein.

Deshalb ist eine gewisse Raumgröße für den Betrieb von 4 Höhenlautsprechern unerlässlich. Ist der Raum relativ klein, wodurch der Mindestabstand zwischen allen Lautsprechern erreicht oder gar unterschritten würde, genügen 2 Höhenlautsprecher.

Darüber hinaus ist es bei Verwendung von 4 Höhenlautsprechern um so wichtiger, die beiden Ebenen einzuhalten. Für die Front ist es ja auch im Grundsetup schon unerlässlich, diese auf Ohrhöhe zu platzieren. Die Surround- und ggf. Surround-Back-Lautsprecher dürfen hingegen etwas höher hängen, wenn sie ansonsten von einer Kopflehne oder anderen Hindernissen verdeckt würden. Das ist bei nur 2 Höhenlautsprechern nach der Dolby-Atmos-Aufrüstung noch in Ordnung bzw. sogar hilfreich. Spätestens bei 4 Höhenlautsprechern muss die untere Ebene aber komplett unten bleiben!

Kosten und Nutzen: ganz oder gar nicht!

Weiterhin musst du natürlich entscheiden, ob der Kauf von 4 zusätzlichen Lautsprechern überhaupt möglich ist. Nur weil die Höhenlautsprecher die zweite oder dritte Geige im System spielen, dürfen sie deshalb noch lange nicht billig sein.

Bevor du 4 minderwertige Lautsprecher kaufst, nimm lieber nur 2 Stück aber dafür bessere. Ein paar wenige schlechte Lautsprecher können den Gesamteindruck eines kompletten Systems in Mitleidenschaft ziehen.

Kannst du deine vorhandenen Front-High-Lautsprecher für Dolby Atmos verwenden?

Bevor Dolby Atmos für zuhause interessant wurde, haben viele AV-Receiver bereits den Anschluss zusätzlicher Höhenlautsprecher ermöglicht. In der Regel wurden diese mit „Front High“ betitelt, bei Yamaha konkret mit „Front Presence“. Diese zusätzlichen Kanäle werden genutzt, um mittels DSP-Programmen mehr Räumlichkeit zu erzeugen und spezielle Konzertsäle oder andere Umgebungen zu simulieren.

Für Dolby Atmos eignet sich die Platzierung dieser Lautsprecher nicht. „Front High“ sollte, wie der Name schon sagt, an der Front hängen, genauer gesagt über den Front-Lautsprechern in der Nähe der Decke. Dieser Platz ist für Dolby-Atmos-Höhenlautsprecher aber zu weit vorne. Der Winkel zum Hörplatz wird hier zu flach, man kann dann nicht mehr von Höheneffekten sprechen.

Nur in seltenen Fällen dürften die Winkel stimmen, damit die bisherigen Front-High-Lautsprecher als vordere Deckenlautsprecher für Dolby Atmos dienen können. Als mittlere Deckenlautsprecher für 5.1.2 sind sie völlig ausgeschlossen.

Die Front-High-Lautsprecher müssen also an der Decke entlang ein ganzes Stück nach hinten verschoben werden, damit die Winkel stimmen.

Der richtige AV-Receiver für Dolby Atmos

Doch zurück zu den Kosten. Interessant ist die Budget-Frage auch im Hinblick auf den AV-Receiver. Der muss Dolby Atmos in der geplanten Konstellation nämlich auch noch unterstützen. Die aktuellen Modelle aller Hersteller haben Unterstützung für Dolby Atmos und DTS:X an Bord.

Wichtiger sind jedoch zwei ganz andere technische Kennzahlen:

  • die Anzahl der unterstützten Kanäle
  • die Anzahl der Endstufen des Verstärkers

Die Kanäle werden meist im Titel oder sehr weit oben in der Beschreibung genannt:

  • ein 7.2-Receiver unterstützt 7.2 oder Dolby Atmos mit 5.2.2
  • ein 9.2-Receiver unterstützt 7.2.2 oder 5.2.4
  • ein 11.2-Receiver unterstützt 7.2.4

Alles darunter wird natürlich auch immer unterstützt. Anders sieht es mit den Endstufen aus. Du brauchst so viele Endstufen, wie du Lautsprecher betreiben willst (Subwoofer ausgenommen).

Manche AV-Receiver haben weniger integrierte Endstufen, als sie Kanäle unterstützen. Ein 11.2 Receiver hat nicht immer auch 11 Endstufen verbaut, sondern manchmal nur 9. Du kannst dann zwar 11 Lautsprecher anschließen, aber immer nur 9 davon gleichzeitig betreiben. Willst du trotzdem alle Lautsprecher gleichzeitig nutzen, muss du diese über eine separate Endstufe betreiben, zum Beispiel über einen alten Stereo-Verstärker.

Deckenlautsprecher oder Atmos-Enabled?

Eine weitere wichtige Entscheidung vor dem Update auf Dolby Atmos: Kannst du Lautsprecher an die Decke hängen oder willst du lieber über Deckenreflexion arbeiten?

Die Grundidee von Dolby Atmos besagt, dass 4 Lautsprecher an der Decke installiert werden sollen. Was für große Kinos noch irgendwie machbar sein dürfte, gestaltet sich für zuhause etwas schwieriger. Rigips-Decken, mangelnde Tragfähigkeit oder pingelige Vermieter müssen geprüft werden. Dass diese Einschränkungen große Auswirkungen auf die Verbreitung von Dolby Atmos haben würden, war auch Dolby klar. Also entwickelten sie das Konzept der Aufsatz-Lautsprecher.

Das Dolby-Atmos-Update wird dadurch erheblich leichter:

  • Du musst keine Lautsprecher an die Decke schrauben. Das kommt dem WAF ganz entscheidend zugute.
  • Somit entfallen auch Kabel und Kabelkanäle an der Decke. Du musst Kabel nur dorthin verlegen, wo ohnehin schon welche liegen.

Die Nachteile sind dagegen nicht ganz unerheblich:

  • Schall über Reflexion ist nicht so klar wie Direktschall. Atmos-Enabled-Lautsprecher treffen zwar alle Vorkehrungen für ein gutes Ergebnis, dennoch ist deine Decke die größte Unbekannte in diesem Spiel.
  • Neben dem gegen die Decke gerichteten Schall trifft immer auch noch etwas Direktschall am Hörplatz ein.
  • Du brauchst die Reflexionen an der Decke, darfst diese also nicht verhindern. Ein Deckensegel zur Verbesserung der Raumakustik ist damit ausgeschlossen.

Weitere interessante Details zu Aufsatz-Lautsprechern, die dir diese Entscheidung erleichtern sollten, findest du hier: Was macht zertifizierte Dolby-Atmos-Lautsprecher so besonders?


Du bist dir nicht sicher, ob sich Dolby Atmos in deinem Heimkino lohnt?
die individuelle Beratung von Heimkino Praxis hilft weiter


Wenn du dir alle diese Punkte gut überlegt hast, steht einem erfolgreichen Update auf Dolby Atmos eigentlich nichts mehr im Weg. Denk immer daran: Viele Lautsprecher machen noch lange kein gutes Heimkino aus!

Über Bert Kößler

Leidenschaftlicher Filmvorführer, Popcorn-Koch, Kartenabreißer, Platzanweiser, Programmchef, Projektionist, Reinigungsfachkraft und Kabelmann in einer Person. Neigt zu ausgeprägtem Fanatismus, wenn es um die Steuerung und Automatisierung des Heimkinos geht. Konnte sich zwischen zwei Filmen dazu motivieren, Heimkino Praxis als Ventil für gelegentliche Schreibanfälle zu gründen.

9 Gedanken zu „Update auf Dolby Atmos – Was solltest du bedenken?

  1. Also ich benutze einen Yamaha AVR mit Front- und Back Presence Lautsprechern in einer dann 5.1.4-Konfiguration und nutze damit u.a. auch Dolby Atmos.

    Ich möchte keine Grundsatzdiskussion über den richtigen Anbringungsort von Atmos Lautsprechern vom Zaun brechen, aber in Anbetracht der äußerst seltenen deutschen Atmos-Tonspuren macht ein Umbau einer solchen Konfiguration absolut keinen Sinn.

    Das YPAO misst Höhen und Winkel ein und kommt so schon zu sehr guten Ergebnissen.
    Dazu kommt, dass diese Anbringung bei DTS (oder bei anderen Fabrikaten auch Auro) dem Codec eher entgegen kommt.
    Von den Yamaha-eigenen DSP und den Aufpolieren mal ganz zu schweigen.

    Wer absolut und NUR Dolby Atmos geniessen will (also so ca. 27 Filme auf dem deutschen Markt …;-), der ist mit einer reine Deckenanbringung gut bedient. Der Rest eher nicht.

    Und darüber hinaus verweise ich mal auf die sehr guten und ausführlichen Tests von Grobi.TV. Wenn man die dortigen Ergebnisse (was kommt denn tatsächlich bei einer Atmos-Spur aus den oberen Lautsprechern) mal genossen hat, bekommt man über die Wichtigkeit sich dem Diktat seitens Dolby zu beugen, eine ganz andere Sichtweise.

    Nur mal so als meine Erfahrungen und als Gedankenanstoss für alle, die wirklich über Atmos nachdenken und sich noch nicht festgelegt haben…

    1. Vielen Dank für deine Meinung!

      Es ist aber auch genauso wenig sinnvoll, sich heute noch ein Setup in der alten Presence-Anordnung hinzuhängen. Man muss ja ein wenig an die Zukunft denken. Es werden sicher nicht weniger Filme mit Dolby Atmos (aktuell sind es etwas über 50, wenn ich richtig informiert bin).

      Fakt ist, dass die Winkel bei Front Presence / Front High zu flach sind und schon immer waren – und zwar nicht nur im Sinne der Atmos-Anordnung, sondern einfach auch aus akustischen Gesichtspunkten. Die meisten Räume sind um die 2,35 Meter hoch, bei einem Sitzabstand von etwa 4 Metern. Das entspricht einem Winkel von etwa 20°. Was soll man da groß für einen Unterschied zwischen oben und unten hören? Ich streite nicht ab, dass die Idee hinter Presence einen gewissen Mehrwert bringt, aber den Entwicklern dürfte klar gewesen sein, dass sich dafür kaum jemand Lautsprecher an die Decke hängen würde. Also musste wohl die Position an der Front herhalten.

      Die Angabe der Winkel im AVR rettet leider auch nichts. Die sind in erster Linie dafür da, damit die Atmos-Objekte richtig berechnet werden können. Ein sehr großer Bereich entlang der Decke bleibt leer und Effekte können dort nur annähernd positioniert werden – etwa so wie zwischen dem linken und rechten Front-Lautsprecher, wenn kein Center vorhanden wäre. Im Grunde entsteht zwischen dem vorderen und hinteren Höhen- oder Presence-Lautsprecher ja auch nur ein längs im Raum stehendes Stereo-Dreieck. Und das ist bei Presence-Aufstellung eben viel zu breit.

      Aber ich will das nicht nur schlecht reden. Es hängt immer auch maßgeblich von der Nutzung ab. Und natürlich muss man sehr genau abwägen, ob sich eine Umgestaltung lohnt. Darüber nachzudenken war ja auch Sinn dieses Artikels.

      1. Vielen Dank für Deine Antwort.

        Du hast schon recht: letztendlich entscheidet jeder selbst, was, wie viele und wo er welche Lautsprecher aufhängt.
        Bei einem Neuaufbau sollte man ganz sicher u.a. auch über mögliche Deckenlautsprecher nachdenken.
        Bei vorhandenen Aufbauten sieht es evtl. schon wieder anders aus.

        Grds. bleibe ich (aus eigenen Hörerfahrungen und im Hinblick auf die vielen schon vorhandenen Tests) aber dabei, das Dolby Atmos nicht gleichbedeutend ist, mit jetzt kommt der Klang auch von Oben …
        Das ist leider der gleiche Marketing-Traum wie damals beim Aufkommen der HD-Tonformate und dem 7.1-Versprechen der Industrie. Auch heute vorwiegend immer noch ausgeträumt …
        Wir können ja mal gemeinsam die nächsten Jahre mitzählen und dann die tatsächlich vorhandenen deutschen Atmos (oder DTS:X)-Spuren mal mit den anderen vergleichen. Ich habe da einen schrecklichen Verdacht, welche Filme dabei in der Mehrheit (und zwar deutlichen) sind …

        Ich glaube hierbei an gar nichts mehr. Und schon gar nicht an immerwährenden „umhüllenden“ Klang von Oben, weil ich jetzt einen Atmos-AVR und Höhenlautsprecher habe.
        Ohne die vorhandenen „Aufpolierer“ (DSU und DTS Neural; von mir aus noch Auromatic) würde in den „oberen Regionen“ so gut wie nichts passieren.

        Insofern sollte man durchaus beim Heimkino, unter dem Aspekt der „Räumlichkeit“ des möglichen Klangs (respektive Lautsprecher-Setup) über mögliche Alternativen (die mehr bieten als „nur“ alle paar Monate mal eine deutsche Atmos-Spur abspielen zu können) nachdenken.

        Ich habe dies (insbesondere weil ich einen Yamaha AVR mit den vielen DSP benutze) getan und kann eine (ganz und gar nicht veraltete „Presence-Anordnung“) nur empfehlen.
        Der Mehrwert ist deutlich größer, als auf eine Beschallung von Oben durch eine Atmos-Spur zu warten bzw. zu hoffen.

        Diese Erfahrung habe ich auch nicht alleine gemacht, sondern viele Nutzer mit ähnlicher Konstellation auch. Ich verweise hierzu einfach mal an das HiFi-Forum.

        Insofern (um zum Eingangstitel Deines Artikels zurückzukommen): Was sollte man bedenken?: Einiges. Und vor allem: nicht nur an Deckenlautsprecher …

        1. Bei Nativen Atmos ist es leider noch so das Töne die hätten oben sein sollen dort garnicht vorhanden sind bei den meisten Filmen. Und bei Auro ist es so das oben Töne ausgegeben werden die dort nicht hingehören. Ist alles noch nichts halbes und nichts ganzes.

          1. Hallo Martin! Bitte noch einmal gegenchecken:
            Bei der US Blu-Ray „Annihilation“ ist der Atmos Sound hörkorrekt umgesetzt. Gewitter donnert korrekt von oben und auch bei dem einsetzenden Regen fühlt man, wie man nach dem Schirm sucht.
            Sicherlich eine Ausnahme und natürlich nicht mit der Netflix 4K Version zu vergleichen, die zwar bildgewaltig daher kommt, aber bei der akustisch ein DSP Programm (Spectakle, Adventure etc.) des AVR den Sound aufpeppen sollte (was recht gut klappt).

  2. Hallo zusammen!
    Ich kann mich hinsichtlich der Erfahrungen von Bernhard zum Thema „Titel mit deutscher DA-Spur“ nur anschliessen. Sicherlich gibt es in dem Bereich brauchbare Titel (Kong: Skull Island; Jurassic World, GoT 4K Staffel 1) die bei korrekter Atmos Aufhängung der Hights eine beeindruckende Klangkulisse herstellen. Es gibt aber auch viel Fake (Netflix Originals: Altered Carbon 4K HDR mit DA) die „so gut abgemischt“ sind, wie eine gewöhnliche Folge von Grey´s Anatomie.
    Zum Thema: Ich meine, dass zunächst die Auswahl des richtigen (potenten) AVR den Grundstein legen sollte. Ich habe auch einen Yamaha RX-A 3060 eingemessen und bin mit den Einstellmöglichkeiten sehr zufrieden. Hierbei geht es nicht nur um Vordergründiges wie die Endstufenleistung, sondern auch um so wichtige Dinge wie „Dialog Lift“, eine Funktion, die die Stimme von weit unter dem TV auf Gesichtshöhe heraufzieht. Diese Funktion klappt im Übrigen auch mit einem reinen Deckensetup und nicht nur mit Front High/Presence.
    Und hinsichtlich guter Decken-LS ist anzumerken, dass sogar meine Frau (eigentlich unfassbar) der Installation von 4 Elac WS 1425 für das Deckensetup zugestimmt hat. Die LS sind sehr flach (unter 10cm), alpina-weiss matt vorlackiert und haben einen ausgezeichneten Klang. Sie sind Ergänzung zu meinem übrigen Elac WS Lautsprecherensemble (3 x WS 1665, 2 x WS 1645), dass von einem Elac SUB 2090 unterstützt wird.
    Klar ist damit auch, und dass will der Themenstarter offenbar (auch) durch die Blume hier vermitteln, dass die Anschaffung eines brauchbaren 5.1.4 LS- Setup mit AVR bestimmt vier mal soviel kostet, wie ein aktueller QLED oder OLed TV.

    Beste Grüße!
    Gerd Bünger

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