Serie Heimkino-Finanzierung (Teil 1 2 3 4)

Heimkino-Technik gebraucht kaufen – auf Nummer sicher

Das erste Heimkino muss nicht teuer sein. Wenn es in Frage kommt, technische Komponenten gebraucht zu kaufen, kannst du ein ordentliches Plus an Leistung für weniger Geld bekommen. Allerdings ist der Gebrauchtkauf nicht ganz ohne Risiken. Worauf du achten solltest, will ich hier näher beleuchten.

Screenshot einer Anzeige bei eBay Kleinanzeigen – einem der derzeit besten Anlaufpunkte, um Heimkino-Zubehör gebraucht zu kaufen.
Screenshot: eBay Kleinanzeigen

Zwar ist dieser Artikel vornehmlich für Käufer gedacht, aber früher oder später wirst du auch alte Technik selbst verkaufen wollen. Im Grunde weißt du so auch gleich, worauf du bei deinem Angebot achten musst – zumindest bei den Interessenten, die diesen Artikel gelesen haben.

Warum gebraucht kaufen?

Heimkino-Komponenten gebraucht zu kaufen ist etwas in Verruf geraten. Dabei ist es eine durchweg gute Sache. Bei diesem Hobby kauft man so viel Neues, bevor das Alte kaputt ist – irgendwas muss mit der ganzen ausrangierten aber noch funktionsfähigen Technik schließlich passieren.

Fast jährlich werden von den meisten Herstellern neue AV-Receiver auf den Markt geworfen. Aber nicht jeder braucht immer die neuesten Modelle. Gerade Einsteiger können oft gerade so ein 5.1-System in ihrem Wohnzimmer aufstellen. Dieses Ziel erreichen sie auch locker mit 5 Jahre alten Geräten.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Besonders AV-Receiver haben einen Wertverfall, der dem eines Autos gar nicht so unähnlich ist. Wer gebraucht kauft, spart richtig viel Geld, das gleichzeitig in einen besseren Funktionsumfang fließen kann. Anstatt ein neues Einsteiger-Gerät der aktuellen Generation zu kaufen, setzt du lieber auf einen 2–5 Jahre alten Gebrauchten der Mittelklasse. Der hat zwar nicht immer den neuesten Schnickschnack an Bord, ist aber solide, erprobt, hat bereits alle Updates hinter sich und bietet von Vorneherein mehr Leistung und bessere Konfigurationsmöglichkeiten.

Bei Lautsprechern ist der Wertverfall nicht so extrem. Wenn du dich erst für ein zu dir passendes Lautsprecher-System entschieden hast, ist das nicht selten eine Investition für 20 Jahre. Selbst Einsteigermodelle verlieren kaum an Nutzen und damit auch nicht an Wert. Wenn überhaupt, dann entsteht ein Wertverlust durch frühzeitigen Verschleiß aufgrund minderwertiger Materialien oder durch optische Unzulänglichkeiten – die Farbe kommt aus der Mode oder sie wirken altbacken. Dennoch liegen sie auf dem Gebrauchtmarkt nach wenigen Jahren deutlich unter dem Neupreis.

Das lässt sich auf alle Heimkino-Komponenten übertragen und endet hier noch nicht. Nicht nur Technik, sondern auch Accessoires, Figuren und andere Sammlerstücke sind gebraucht erheblich günstiger.

Das einzige Manko ist die oft schon abgelaufene Herstellergarantie. Hier bist du meist auf dich gestellt. Mit etwas Glück geht nichts kaputt, mit weniger Glück kaufst du bald wieder gebraucht.

Wo gebraucht kaufen?

Die üblichen Verkaufsportale bieten sich auch für Heimkinotechnik an. Diese sind mehr oder weniger gut geeignet – was sich aber im Laufe der Zeit auch verändern kann.

eBay

Der seit langem etablierte Klassiker für Gebrauchtkäufe dürfte jedem bekannt sein. Hier habe ich schon so manches Schnäppchen geschossen.

Dennoch ist eBay meiner Meinung nach in den letzten Jahren zu einer Plattform für Händler und Hinterhof-Onlineshops verkommen. Der ursprüngliche Flair von “3-2-1-meins” ist weg, weil es überwiegend Neuware zum Sofortkauf gibt. Das Bieten ist in den Hintergrund gerückt, Privatverkäufer gibt es kaum noch. Ich fühle mich hier nicht mehr wohl.

Gut geeignet ist eBay trotzdem noch für Zubehör, kleine technische Erweiterungen wie Kabel und Stecker sowie für importierte und schwer zugängliche Fanartikel, die sonst kein Shop anbietet. Ein Blick lohnt sich gelegentlich noch.

eBay-Kleinanzeigen

Kein Wunder also, dass sich eBay-Kleinanzeigen abgespalten hat, wo jetzt der Gebrauchtmarkt floriert. Und zwar ohne lästige Gebote, wo man zwei Sekunden vor Angebotsschluss sein sicher geglaubtes Fundstück verliert.

Stattdessen gibt es hier ein anderes Feature: echte Menschen. Mit denen kann man kommunizieren, und das beinhaltet auch Handeln. Es geht teilweise ein bisschen zu wie auf dem Basar, aber das ist oft zum eigenen Vorteil. Als Verkäufer kann das zwar bisweilen etwas nervig werden, wenn die Anfragen “Was ist letzte Preis?” einströmen, aber es steht einem frei, diese zu ignorieren.

Das Angebot ist reichhaltig und wechselt täglich. Hier gewinnt oft der schnellere, weniger derjenige, der am Ende mehr Geld auf den Tisch legt (und dabei versehentlich fast den Neupreis bezahlt). Aus meiner Sicht ist das derzeit die beste Alternative.

Profi-Tipp: Nutze die Möglichkeit, deine Suchanfragen zu speichern und dich in Zukunft benachrichtigen zu lassen, sobald ein Produkt angeboten wird, das dieser Suchanfrage entspricht. So kannst du bequem auf das Produkt deiner Wahl warten.

Facebook-Gruppen

Eine weitere Möglichkeit, gebrauchte Heimkinotechnik zu erwerben, sind Facebook-Gruppen. Hier gibt es sowohl Gruppen rein für den Handel in deiner Umgebung, als auch themenbezogene Gruppen mit größerer räumlicher Reichweite.

Lokale Facebook-Gruppen sind toll, wenn man Kinderklamotten und Spielzeug sucht – Dinge die viele Leute anbieten. Für unseren speziellen Fall eignen sie sich nicht so gut. Es wäre zwar praktisch, die Beute in der näheren Umgebung selbst abholen zu können, aber Angebote gibt es kaum.

Anders sieht es in den einschlägigen Heimkino-Gruppen aus. Davon gibt es eine handvoll größere und einige kleinere. Potenzielle Verkäufer und Käufer gibt es also genug. Allerdings sind Verkaufsangebote meist durch die Gruppenregeln untersagt – aus gutem Grund. Stattdessen gibt es Verkaufsdokumente oder parallel betriebene Gruppen genau für diesen Zweck.

Aus meiner Sicht ist das einen Blick wert, wenn auch nicht die erste Anlaufstelle. Dafür ist die Abwicklung etwas zu umständlich.

Foren

Ähnlich stellt sich die Situation in Heimkino-Foren dar. An sich sind Foren ja etwas aus der Mode gekommen. Die altbackene Struktur widerspricht dem heutigen Prinzip: kurz fragen, schnell Antworten bekommen.

Dennoch haben die verbleibenden großen Heimkino-Foren noch viele Mitglieder. Der Handel ist zumeist auf ein Unterforum beschränkt. Hier lohnt es sich unter Umständen, alle paar Tage einen Blick hinein zu werfen.

Umständlich gestaltet sich dagegen die Kaufabwicklung. Über die privaten Nachrichten im Forum macht das keinen Spaß. Schon allein die fehlende Benachrichtigungsfunktion macht eine effiziente Kommunikation unmöglich.

Tipps für den risikoarmen Gebraucht-Kauf

Das Risiko, bei einem Gebraucht-Kauf auf die Nase zu fallen, ist natürlich ungleich höher als bei einem Händler. Dennoch lohnt es sich, wenn du ein paar Grundregeln beachtest.

Artikelbeschreibung genau lesen

Der häufigste Grund für Konflikte bei Gebraucht-Käufen ist eine unzureichende Artikelbeschreibung. Kurz gesagt, läuft das so ab:

  1. Der Verkäufer stellt einen Artikel schnell und unüberlegt ein. Hauptsache er hat seinen “alten Krempel” schnell los.
  2. Du findest das Angebot, freust dich über das Schnäppchen und sagst schnell zu, ehe es dir ein anderer wegschnappt.
  3. Du bekommst die Ware und stellst erhebliche äußerliche Schäden oder technische Defekte fest.
  4. Der Verkäufer will nichts von deiner Beschwerde wissen, du hättest ja vorher fragen können.

Das ist einfach nur ärgerlich, denn du hast nichts gegen den Verkäufer in der Hand. Rechtliche Schritte einzuleiten lohnt sich oftmals nicht. Stattdessen sitzt du auf minderwertiger Ware und es geht eine Menge Zeit ins Land, bis du deine schon sicher geglaubte Heimkino-Komponente ersetzen kannst.

Deshalb lies immer genau nach, was in der Artikelbeschreibung steht! Fehlen dir wichtige Informationen? Wird etwas nicht erwähnt? Dann frag nach. Wenn keine zufriedenstellende Antwort kommt: nicht kaufen!

Tipps für gute Artikelbeschreibungen

Eine gute Artikelbeschreibung sollte folgendes beinhalten:

  • Hersteller und exakte Typbezeichnung des Geräts
  • mindestens ein gut ausgeleuchtetes Foto, besser mehrere
  • Zustand des Gerätes, äußerlich und funktional
  • Lieferumfang und Vollständigkeit des Originalzubehörs
  • Angaben zur Umgebung, in der das Gerät betrieben wurde (eine gern genutzte Klausel: “aus einem tierfreien Nichtraucherhaushalt”)
  • Angaben über die bisherige Nutzung (Betriebsstunden insbesondere bei Projektoren; bei AV-Receivern die Frage, ob das Gerät längere Zeit nicht am Stromnetz hing)
  • aktueller Standort des Geräts (Postleitzahl und Ort)
  • Jahr des Kaufs, Rechnung vorhanden, Restgarantiezeit
  • Möglichkeit der Selbstabholung oder Versandoptionen

Nicht benötigt werden hingegen:

  • detaillierte technische Daten oder Umschreibung, wie toll das Gerät ist – das findest du alles im Internet
  • Herstellerfotos, weil sie nicht die tatsächliche Ware zeigen (und wegen Copyright ohnehin nicht erlaubt sind)

Leider sind sehr viele Verkäufer schlicht und einfach zu faul, diese Angaben von vorneherein zu machen. Da muss sich niemand wundern, wenn er nichts verkauft. Oder werden bewusst Details verschwiegen? Um das herauszufinden, musst du nachfragen.

Tipps für die Kommunikation

Viele Käufer und Verkäufer geben instinktiv beim ersten Kontakt ihre Telefonnummer an. Es scheint immer noch weit verbreitet zu sein, alles schnell mündlich klären zu wollen. Aber telefonieren ist so ziemlich der schlechteste Kommunikationsweg, den du einschlagen kannst.

Wenn du mit dem Verkäufer telefonierst, kannst du zwar schnell Antworten bekommen – aber kannst du dir das alles so schnell merken? Was ist, wenn du noch Bedenkzeit brauchst und auf die erfragten Informationen zurückgreifen willst? Letztendlich wäre es zumindest praktisch, Adresse und Zahlungsinformationen schriftlich auszutauschen.

Viel wichtiger aber: Wenn es zu Problemen kommt, hast du etwas schriftliches in der Hand, mit dem du die Aussagen des Verkäufers belegen kannst. Was am Telefon gesagt wurde, nützt dir im Falle von Streitigkeiten gar nichts.

Deshalb kommuniziere ausschließlich schriftlich über das Messaging-System der verwendeten Plattform. Wenn du nichts schriftlich hast, kann dir weder der Betreiber der Plattform noch ein Anwalt im Nachhinein helfen, dein Geld zurück zu bekommen.

Selbstabholung zu bevorzugen

Bei Privatkäufen ist Selbstabholung die beste Option, die du hast. Nur so kannst du dich vor Ort von der Funktionstüchtigkeit der Ware überzeugen. Noch bevor du dir mit dem Verkäufer einig wirst, solltest du diese Option klären.

Wenn jemand Selbstabholung nicht akzeptiert, obwohl du praktisch um die Ecke wohnst, ist es höchste Zeit für dich, misstrauisch zu werden. Denn leider gibt es gelegentlich schwarze Schafe, die durch unzureichende Angebotstexte – siehe oben – mangelhafte Ware zu einem hohen Preis verkaufen wollen.

Sicher, Selbstabholung ist auch für den Verkäufer eine nervige Angelegenheit. Es gibt einfach zu viele Interessenten, die auf Terminabsprachen nicht allzu viel geben. Man weiß auch nie, wen man sich da ins Haus holt. Dennoch, da muss man durch, wenn man Heimkino-Technik verkaufen will.

Leider sind die Angebote im näheren Umkreis aber oft beschränkt. Wie weit du fahren würdest, hängt wohl davon ab, wie gut das Angebot und wie wichtig dir die Ware ist. Frage an, was der Versand kosten würde und rechne das gegen Benzinkosten und Zeitaufwand auf.

Versand

Der zweithäufigste Grund für Konflikte zwischen Käufer und Verkäufer sind Transportschäden durch unzureichende Verpackung. Man sollte nicht glauben, wie manche Leute schöne Lautsprecher oder andere schwere Geräte einpacken und zur Post geben.

Zeitungspapier zum Beispiel. Zeitungspapier kann man zum Stopfen von Lücken verwenden, aber nicht um einen 10 kg schweren AV-Receiver zu verpacken! Der wird unweigerlich im Karton herumrutschen und beim nächsten Kontakt mit einer harten Kante das zeitliche segnen.

Deshalb bitte zur Sicherheit nochmal schriftlich um sorgfältige Verpackung – auch wenn es dadurch vielleicht ein paar Tage länger dauert. Es ist einfach nur schade und unnötig, dass technische Geräte auf dem Versandweg kaputt gehen.

Viel wichtiger ist dann aber dein Verhalten, wenn das Paket eintrifft. Prüfe es sofort auf äußere Mängel, wie eingedrückte Ecken oder aufgerissene Kanten. Wenn etwas nicht stimmt, lass dir das vom Paketboten quittieren, bevor du für den Empfang unterschreibst.

Wenn auch nur der geringste Zweifel an der Verpackung besteht, dokumentiere jeden Schritt beim Öffnen des Pakets durch Fotos oder ein Video. Wenn dann wirklich etwas kaputt ist, hast du ein Beweismittel, falls die Verpackung wirklich unzureichend war.

Bezahlung: Bar bei Abholung oder PayPal

Bei Selbstabholung ist Barzahlung meist die einzige Option. Niemand gibt einem Fremden gerne sein Zeug mit, wenn er nicht sofort einen Gegenwert dafür bekommt. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, dass du dich von der Funktionsfähigkeit der Ware überzeugst: bei Barzahlung gibt es meist kein Zurück mehr.

Bei Gebrauchtkäufen mit Versand sieht das anders aus. Du hast mehrere Bezahloptionen – eigentlich alle außer Bargeld oder Kreditkarten. Das heißt aber nicht, dass du sie nutzen solltest.

Stell dir vor, du bezahlst per klassischer Banküberweisung. Das dauert erstmal mindestens 2 Tage, bis das Geld beim Empfänger ankommt. Vorher wird er die Ware nicht abschicken. Dann kommt deine Errungenschaft bei dir an und stellt sich als defekt heraus – sei es aufgrund schlechter Verpackung oder wegen unwahrer Angaben in der Beschreibung. Und jetzt? Was willst du tun? Klassische Überweisungen sind immer dein eigenes Risiko. Die Bank macht eine von dir vorgenommene Überweisung nicht rückgängig.

Zusammen mit eBay ist ein Zahlungsmittel groß geworden, das dafür deutlich besser geeignet ist: PayPal. Hier hast du auch bei Privatkäufen den umfassenden Käuferschutz. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, holst du dir dein Geld einfach zurück.

Es gibt sicher auch andere Anbieter, bei denen das möglich ist. Aber gerade im Umfeld von eBay-Kleinanzeigen ist PayPal sowas wie der Standard geworden. Wer das nicht nutzt, hat schlechte Karten. Das entspricht nicht gerade der Idee hinter der freien Wahl der Zahlungsweise, aber da muss man sich wohl anpassen.

Ganz wichtig also: Überweise niemals mehrere hundert Euro einfach so irgendwo hin. Nutze dafür ausschließlich einen Anbieter, der dir eine bedingungslose Rückerstattung einräumt.

Mit diesen Tipps bist du für den Gebrauchtkauf von Heimkino-Komponenten gerüstet. Gelegentlich geht man dabei über dünnes Eis, aber wenn du vorsichtig bist und im Zweifelsfall lieber einen Schritt zurück machst, ist die Gefahr, einzubrechen, doch relativ gering. In jedem Fall wird es dir damit leichter fallen, das Budget für dein Heimkino nicht übermäßig zu strapazieren.

Jetzt würden mich deine Erfahrungen mit gebrauchter Heimkino-Technik interessieren. Hast du so vielleicht schon mehrere Schnäppchen gemacht oder gab es bisher nur Probleme damit? Jetzt nach der Lektüre dieses Artikels: welche Fehler hast du rückblickend gemacht? Warum würdest du keinesfalls gebraucht kaufen? Ab in die Kommentare damit!

Über Bert Kößler

Leidenschaftlicher Filmvorführer, Popcorn-Koch, Kartenabreißer, Platzanweiser, Programmchef, Projektionist, Reinigungsfachkraft und Kabelmann in einer Person. Neigt zu ausgeprägtem Fanatismus, wenn es um die Steuerung und Automatisierung des Heimkinos geht. Konnte sich zwischen zwei Filmen dazu motivieren, Heimkino Praxis als Ventil für gelegentliche Schreibanfälle zu gründen.

3 Gedanken zu „Heimkino-Technik gebraucht kaufen – auf Nummer sicher

  1. Hi Bert!

    Sehr informativer Artikel!

    Zwei Dinge werde ich auf jeden Fall berücksichtigen:

    – Neulich wollte ich meinen alten Epson-Projektor verkaufen, aber ich habe ziemlich viel Info reingepackt, wie toll das Gerät ist (ist es auch! :-)). Das würde ich so nicht mehr machen (dummerweise ist er auch noch da 😉 kann kein 4k, das könnte abschrecken fürchte ich). Ich habe allerdings auch ein paar Links zu Epson und zu einem Test mit Quellenangabe reingepackt.

    – Nichtraucherhaushalt. Ich kenne das zwar selbst, aber auch schon lange nicht mehr. Hat am Ende dazu geführt, dass ich das Gerät wieder aus dem Wohnzimmer entfernt habe, man bekam den Gestank einfach nicht weg… Und der Verkäufer hat mich auf der Treppe mit Kippe in der Hand empfangen, das hätte Warnung genug sein sollen. Zum Glück war es ein günstiges Gerät. Schade trotzdem.

    Aber den Projektor stell ich demnächst noch mal ein, vielleicht hab ich dann ja mehr Glück.

    Viele Grüße,
    Marco

  2. Hallo Bert,
    wie Du ja weißt, habe ich viel meiner Technik quasi gebraucht geordert.
    Lautsprecher sind eigentlich ohne größeres Risiko auch gebraucht zu kaufen, wenn es sich um Klassiker handelt. Hierbei habe ich nette seriöse Leute kennen gelernt zu denen ich zum Teil noch heute Kontakt habe.
    Bei Beamern wird es schon etwas schwieriger.
    Meistens sind sie schon was älter und man muss auch bei einem seriösen Verkäöufer mit Ausfäälken rechnen. Ein Lampenwechsel ist zumeist obligatorisch und sollte im Vorfeld in die Erwerbskosten mit eingeplant werden.
    AVRs muss man auch gut überlegen. Aktuelle Geräte mit den aktuellsten Tonformaten werden auch noch recht teuer angeboten. Da würde ich eher auf ein noch fast aktuelles Vorführmodell plädieren bei einem Händler mit Garantie.
    Player sind heute so günstig, das sich ein Gebrauchtkauf meist nicht lohnt. Erst vor kurzem habe ich in einem großen Markt einen 4KPlayer im Auslauf für sage und schreibe 77 Euro ergattern können inclusive. 2Jahre Garantie.
    So sehen meine Erfahrungen aus.
    Viele Grüße aus Köln
    Charly

  3. Habe bei mir sämtliche Lautsprecher meiner 5.2.2 Anlage gebraucht gekauft, und kann (gottseidank) bisher nur positives berichten.

    Was auf jeden Fall immer eine gute Wahl ist imho, ist der Kauf von B-Ware welche durch Transportschäden Macken abbekommen haben. Auf ebay gibt es da auch seriöse Händler mit aussagekräftigen Bildern, wo man auch schauen kann ob der Schaden auch sichtbar ist, oder eher hinten zum Beispiel. Da gibt es dann auch immer die Rückgabegarantie!

    Und im besten Fall bei Boxen diese aus der näheren Umgebung zum Beispiel über ebay kleinanzeigen besorgen und vor Ort beim Verkäufer kurz anhören.

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