Serie Bass Shaker im Heimkino (Teil 1 2 3 4 5 6)

PA-Verstärker für Bass Shaker – Der Thomann t.amp Quadro 500 DSP

Als es hier zuletzt um Verstärker für Bass Shaker ging und darum, wie du mehrere Bass Shaker an einem Verstärker anschließen kannst, habt sich gezeigt, dass es äußerst unpraktisch ist, eine ungerade Anzahl der inzwischen sehr beliebten Popo-Schüttler zu betreiben. Zudem ist es für viele Anwender eine große Hürde, ein DSP vor das Eingangssignal zu schalten, mit dem dieses optimal für Bass Shaker aufbereitet wird. Heute stelle ich den Thomann t.amp Quadro 500 DSP vor, der diese Probleme in einem Gerät löst.

Der Thomann t.amp Quadro 500 DSP in einem Hifi-Rack verbaut. Ansicht von links mit Power-Button und Menü im Vordergrund.

Der Thomann t.amp Quadro 500 DSP ist ein Verstärker aus dem PA-Bereich mit 4 Kanälen bzw. Endstufen mit jeweils 500 Watt Ausgangsleistung (wenn’s denn sein muss). Für Bass Shaker ist das mehr als ausreichend und lässt noch große Reserven.

Gründe für den Thomann t.amp Quadro 500 DSP

Ich habe den t.amp Quadro 500 DSP jetzt seit längerer Zeit im Einsatz und kann sagen, dass er sich als echte Bereicherung in meiner Bass-Shaker-Kette herausgestellt hat. Der ursprüngliche Grund für die Anschaffung war, dass ich bei 3 Sitzplätzen im Heimkino mit einem gewöhnlichen Subwoofer-Verstärker ein Handicap hatte. Der dritte Platz musste ohne Shaker auskommen. Alternativ hätte ich einen dritten Reckhorn BS-200i verbauen können und dann gleich noch einen vierten am Hauptsitzplatz, um bei einer geraden Anzahl zu bleiben. Die Vibrationen wären dann auf diesem Platz deutlich stärker gewesen.

Weiterhin war nachteilig, dass die Bass Shaker auf allen Sitzplätzen immer mitlaufen mussten, auch wenn ich Filme alleine schaue. Das ist natürlich eine ziemliche Energieverschwendung.

Unterbau mit Bass Shakern unter den IKEA-Sesseln montiert.
Bass Shaker am IKEA Poäng montiert

Wesentlich nachteiliger ist in meinem Fall aber, dass die IKEA-Poäng-Sessel aufgrund ihres geringen Eigengewichts gelegentlich leichte Resonanzen haben, wenn sie nicht besetzt sind, was sich bei bestimmten Frequenzen in leichtem Klappern äußern kann. Das ist weit weniger schlimm, als es jetzt klingt, aber man nimmt es manchmal als störend wahr, wenn man daneben sitzt.

Die Möglichkeit, 4 separate Endstufen zur Verfügung zu haben und nur 3 davon nutzen zu müssen, war alleine schon das Update wert. Dabei hatte ich den Vorteil eines internen DSP noch nicht mal eingerechnet. Aber dazu gleich mehr.

Nachteile des t.amp Quadro 500 DSP

Einige kleinere Nachteile musste ich mit dem Wechsel auch in Kauf nehmen. Manche sind offensichtlich, andere weniger:

  • Der t.amp Quadro 500 DSP ist ein klassischer PA-Verstärker im 19-Zoll-Einbauformat. Wenn man über einen entsprechenden Technikschrank verfügt, ist das natürlich ein Vorteil. In einem gewöhnlichen Heimkino ist er damit aber unter Umständen schwerer unterzubringen. Eventuell musst du ein wenig erfinderisch werden und irgendwelche Winkel oder Schienen in die vorhandenen Möbel schrauben, um ihn darauf abzulegen.
  • Der Verstärker benötigt, ebenfalls PA-typisch, einen Lüfter. Der ist aber von Haus aus schon sehr leise und fällt im Filmbetrieb nicht weiter auf. Einen Austausch halte ich nicht für erforderlich.
  • Das Display ist dagegen sehr hell und sollte abgeschirmt werden, wenn es sich im Sichtfeld befindet. Generell ist der Verstärker eher für eine versteckte Position geeignet. Allerdings kann die auch unter dem Sofa sein.
  • Es gibt keinerlei Möglichkeiten der Fernsteuerung. Fairerweise muss man dazu sagen, dass das bei vielen anderen Subwoofer-Verstärkern auch nicht besser ist. Eine steuerbare Steckdose ist sehr zu empfehlen, um ihn zumindest ein- und ausschalten zu können. Es macht dafür aber Spaß und fühlt sich technisch an, im Menü herumzudrücken.

Insgesamt war da jetzt nichts dabei, was ich als wirklich gravierenden Nachteil sehen würde. Normalerweise bin ich da pingelig, aber mit dem t.amp Quadro 500 DSP konnte ich mich gut arrangieren.

Ungewohnt: PA-Verstärker anschließen

Der Quadro war mein erstes eigenes PA-Gerät. Die Theorie war mir bekannt, aber ich hatte mal wieder dieses leicht aufgeregte Gefühl, eine völlig neue Art von Kabeln verwenden zu dürfen. Ungefähr wie ein neuartiges Lego-Teil, das man noch nie zuvor in Echt gesehen hat.

Im PA-Bereich läuft alles über zwei Arten von Übertragungswegen:

  • XLR (statt Cinch) für die Signalübertragung zwischen Geräten
  • speakON, allgemeiner auch Speaker-Twist oder einfach PA-Steckverbinder genannt, für Lautsprecherkabel (statt Bananensteckern oder Schraubklemmen)

Beide Anschlussarten sind wesentlich robuster und nahezu immun gehen störende Fremdeinflüsse, insbesondere bei langen Übertragungswegen. Das bringt dir hier allerdings nichts, weil das schwächste Glied in der Kette immer noch Cinch bzw. das einfache Lautsprecherkabel ist. Macht aber nichts. Du profitierst von den guten Steckverbindungen, die sich nicht von alleine lösen können, sich bei Bedarf aber einfach trennen lassen.

Um das Signal vom AV-Receiver (Subwoofer 2 Ausgang) oder einer anderen Quelle zu einem PA-Verstärker zu übertragen, benötigst du ein einfaches Adapterkabel von Cinch auf XLR. Ein Mono-Kabel genügt, aber wenn du nur ein Stereo-Kabel bekommst, nutzt du eben nur eine Leitung davon. Alternativ geht auch ein einfacher Adapterstecker.

Routing-Menü des Thomann t.amp Quadro 500 DSP

Es genügt, in einen der 4 möglichen Eingänge des t.amp Quadro 500 DSP zu gehen. Verteiler bzw. Y-Kabel sind nicht notwendig. In den Einstellungen des Quadro kannst du den Eingang 1 auf alle 4 Endstufen-Ausgänge umlegen („Routing“).

Um die Lautsprecherkabel zu den Bass Shakern anzuschließen, brauchst du einen Satz speakON-Stecker (alternativ wie bereits erwähnt auch „Speaker-Twist“ genannt), einen kleinen flachen Schraubendreher und eine Abisolierzange (notfalls tut’s auch ein Cuttermesser). Die Enden der Adern ein Stück abisolieren, die meistens rot markierte Ader für den Plus-Pol mit dem Anschluss „+1“ und den Minus-Pol mit „-1“ am speakON-Stecker verschrauben. Reindrehen bis es klickt, fertig.

Auf diese Weise habe ich meine 3 Sitzplätze mit den Kanälen 1–3 des Verstärkers verbunden. Der mittlere Platz ist 2, also einfach durchnummeriert. So kann ich ohne lange zu überlegen blind die richtigen Bass Shaker im Menü des Quadro aktivieren, wenn dort jemand sitzt.

Die Bedienung des Menüs

Für die Bedienung hat der t.amp Quadro 500 DSP nichts weiter als ein Rädchen, das du drehen und drücken kannst, sowie ein schönes helles Display. Die Bedienung ist weitestgehend selbsterklärend. Die Menüinhalte und damit die Gerätefunktionen sind es hingegen nicht – zumindest nicht für jeden.

Hauptmenü des Thomann t.amp Quadro 500 DSP

Im Hauptbildschirm kannst du den Pegel jedes einzelnen Kanals anpassen. Das ist praktisch, wenn jemand über Rückenprobleme klagt und das Gewackel gerne weniger stark hätte.

Ansonsten gelangst du von hier aus ins Menü, wo du alle wichtigen Einstellungen im Detail vornehmen kannst.

Grundkonfiguration

Mute-Einstellungen des Thomann t.amp Quadro 500 DSP

Ich liste nur die für die grundsätzliche Bedienung und Konfiguration wichtigen Menüpunkte auf. Alles andere musst du nicht verstellen oder wird weiter unten behandelt.

  • Mute: Hier kannst du einzelne Kanäle stumm schalten. Bevor du im Hauptbildschirm langwierig die Lautstärke ganz runter drehst, ist das das bevorzugte Mittel der Wahl, um einzelne Bass Shaker zu deaktivieren.
  • Routing: Hier stellst du die Zuordnung der Eingänge zu den Ausgängen ein. Um einen einzelnen Subwoofer-Input an Eingang 1 auf alle 4 Endstufen zu verteilen, wählst du für jeden der 4 Kanäle „A“ aus.
  • Preset: Hier kannst du 16 verschiedene Konfigurationen des Systems unter selbst gewählten Namen speichern und wieder laden. Das ist praktisch, wenn du die Einstellungen mal testweise verändern willst oder wenn du generell verschiedene Einstellungen für Filme, Musik und Spiele möchtest.
  • System: Hier kannst du einige zusätzliche Einstellungen vornehmen, wie etwa den Namen des Verstärkers ändern, wie er im Hauptbildschirm angezeigt wird.

Generell braucht es ein wenig Zeit, bis man sich damit zurecht findet. Dann lernt man das aber schnell zu schätzen.

Lautstärke

Die Lautstärke im Startbildschirm solltest du möglichst für alle Kanäle auf 0 dB einstellen. Das entspricht der unveränderten Eingangslautstärke des Signals. Die eigentliche Stärke des Effekts stellst du dann, wenn möglich, für den Subwoofer-Ausgang des AV-Receivers ein.

Das erfordert natürlich, dass der genutzte Ausgang am AV-Receiver einzig für das Bass-Shaker-Signal verfügbar ist und getrennt zu regeln geht. Bei günstigeren Modellen, wo beide Ausgänge nur gemeinsam geregelt werden können und somit auch der Subwoofer davon abhängig ist, stellst du natürlich bevorzugt alles für den Subwoofer richtig ein und regelst den Rest für die Bass Shaker über den Quadro.

Eine Ausgangslautstärke von 0 dB hat nur den Vorteil, dass du diese Einstellung leicht wiederfindest und das Ende der Kette möglichst unverfälscht läuft.

Digital Sound Processor an Bord

Nun würde der t.amp Quadro 500 DSP nicht „DSP“ im Namen tragen, wenn darin kein Digital Sound Processor verbaut wäre. Seit ich Bass Shaker einsetze, beteuere ich immer wieder mit Nachdruck, wie wichtig es ist, das Subwoofer-Signal (woher auch immer es kommt) mit allen verfügbaren Möglichkeiten aufzubereiten. Dazu gehört:

  • sehr tiefe Trennung des Signals, ungefähr bei 32 Hz
  • sehr steile Trennung, mit 48 dB/Oktave
  • evtl. einen Limiter oder Kompressor einsetzen, um die Shaker vor Überlastung zu schützen bzw. „unten herum“ schon etwas stärker aufspielen zu lassen

Die genauen Hintergründe der Signaltrennung habe ich an anderer Stelle im Detail erläutert. Hier gehe ich nun genauer darauf ein, wie du das mit dem Quadro umsetzt.

Low Pass Filter mit tiefer, steiler Trennung

Damit der Erdbeben-Effekt richtig gut einsetzt, anstatt permanent bei jedem Piep mitzuschreddern, legst du einen Low Pass Filter (LPF) fest. Dazu suchst du im Menü nach dem Equalizer (benannt mit „EQSetting“).

Low Pass Filter des Thomann t.amp Quadro 500 DSP

Die eigentliche Einstellung ist etwas versteckt, du musst an den 8 Equalizer-Bändern vorbei nach unten scrollen bis zur Einstellung LP (Low Pass).

Hier wechselst du durch mehrmaliges Drücken durch die verschiedenen Angaben des Low Pass Filters und stellst diese zum Beispiel wie folgt ein:

  • Frequenz (Spalte FREQ): 32 Hz
  • Filtertyp (Spalte Q): BW48

Anschließend weiterscrollen bis Exit, um auf die übergeordnete Ebene zu gelangen.

Achtung: Du musst diese Einstellungen für jeden Kanal erneut festlegen – das heißt, für jeden Bass Shaker separat. Spätestens jetzt siehst du, welche Möglichkeiten das bietet, oder?

Kompressor

Für kleinere Bass Shaker wie den Reckhorn BS-200i empfehle ich, einen Kompressor einzusetzen. Größere Modelle, wie etwa ein Earthquake Q10B, brauchen das nicht unbedingt. Einfacher ginge es eigentlich mit einem Limiter, aber den hat der Quadro nicht an Bord.

Ein Kompressor reduziert die Signalstärke („Lautstärke“) für Spitzen ab einem gewissen Level für eine kurze Zeit. Das heißt, bis zu diesem Level steigt die Lautstärke ganz normal linear an, wenn das Signal lauter wird. Wird aber der gewisse Punkt überschritten, setzt der Kompressor ein und reduziert die Spitzen zum Beispiel auf ein Viertel.

Was bringt das jetzt? Setzt man einen Kompressor wie sonst üblich für akustische Signale ein, verändert das den Klang deutlich. Hier erzeugen wir stattdessen aber eine spürbare Vibration, die auch überhandnehmen kann. Du stellst deine Bass Shaker normalerweise so ein, dass sie beim Großteil der Filme angenehm rappeln – nicht völlig übertrieben bei jeder Kleinigkeit, aber schon so, dass es bei Action gut zu Sache geht.

Compressor-Menü des Thomann t.amp Quadro 500 DSP
Ratio lässt sich leider nicht ganz exakt einstellen, deshalb nähern wir uns dem Wert „4“ so gut es geht an.

Manche Filme gehen aber stellenweise an die Grenzen. Solltest du manchmal ein leichtes Klappern von den Shakern vernehmen, schlagen sie an: dann ist es zu viel des Guten.

Der Kompressor sorgt nun dafür, dass du die grundsätzliche Stärke der Vibration beibehalten oder sogar noch leicht erhöhen kannst. Erst wenn es wirklich extrem wird setzt er ein und schützt deine Shaker damit vor starker Erhitzung, Anschlagen und somit auch vor mechanischer Überlastung.

Kurz und knapp: Du hast bei leichten Effekten früher Spaß, musst aber bei starken Effekten nicht ängstlich zurückdrehen. Weniger Stress für deine Bass Shaker.

Beim t.amp Quadro 500 DSP findest du den Kompressor gleich unter dem Equalizer. Folgende Einstellungen nimmst du hier beispielsweise vor:

  • Threshold: -15 dB
  • Ratio: 4
  • Attack: 200 ms
  • Release: 100 ms

Was die Angaben im einzelnen bedeuten, würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Mir hat aber dieser Artikel sehr gut geholfen, die Sache besser zu verstehen.

Konfiguration über USB

Der t.amp Quadro 500 DSP bietet darüber hinaus noch die Möglichkeit, per USB-B-Kabel einen Windows-PC daran anzuschließen. Damit kannst du sämtliche Einstellungen etwas komfortabler vornehmen und bekommst grafische Unterstützung. Zusätzliche Funktionen gibt es aber nicht, du kannst alles auch rein über das Menü am Gerät regeln.

Der Thomann t.amp Quadro 500 DSP in einem Hifi-Rack verbaut. Ansicht von rechts mit USB-Datenanschluss und Lüftungsschlitzen im Vordergrund.
USB-B Datenanschluss an der Front

Die erforderliche Software dazu kannst du auf der Thomann-Website kostenlos herunterladen. Ich habe davon abgesehen, das näher zu testen. Wie leider bei vielen Geräten dieser Art ist die Software etwas altbacken und umständlich zu installieren. Zudem ist das mit dem USB-Kabel keine dauerhafte Lösung und kein Ersatz für die fehlende Fernsteuerung. Leider hat sich im DSP-Bereich noch nicht herumgesprochen, dass Netzwerkschnittstellen die Zukunft sind. Aber das hängt sicher auch mit dem eigentlichen Anwendungsbereich PA zusammen.

Es war mir an dieser Stelle nur wichtig zu erwähnen: Da gibt es was. Nutze es, wenn du möchtest.

Der Thomann t.amp Quadro 500 DSP ist im Gesamtpaket ein solider Verstärker, der sich am Ende nicht nur für Bass Shaker eignet. Mit seinem geringen Grundrauschen und gefälligem Klang ist er in jeder Hinsicht heimkinotauglich – ich würde ihn bedenkenlos auch für die eigentlichen Lautsprecher einsetzen.

Das beste daran ist aber wohl der Preis. Er kostet letztendlich weniger, als ein ähnlich leistungsfähiger Verstärker für Bass Shaker zuzüglich eines DSP, wie etwa das beliebte minidsp 2×4 HD. Dafür bietet er aber eine ganze Reihe mehr Möglichkeiten und Flexibilität bei der Regelung mehrerer Bass Shaker.

Über Bert Kößler

Leidenschaftlicher Filmvorführer, Popcorn-Koch, Kartenabreißer, Platzanweiser, Programmchef, Projektionist, Reinigungsfachkraft und Kabelmann in einer Person. Neigt zu ausgeprägtem Fanatismus, wenn es um die Steuerung und Automatisierung des Heimkinos geht. Konnte sich zwischen zwei Filmen dazu motivieren, Heimkino Praxis als Ventil für gelegentliche Schreibanfälle zu gründen.

10 Gedanken zu „PA-Verstärker für Bass Shaker – Der Thomann t.amp Quadro 500 DSP

  1. Hallo , kann man den IBeam auch an diesem PA Verstärker betreiben ? und wie sind diese Reckhorn Shaker vergleichbar mit IBeam , abgesehen vom Preis ? Und lohnt sich der IBeam eher als diese Shaker von Reckhorn ? Grüße

  2. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.
    Wie viele Reckhorn BS-200i können mit dem Thomann betrieben werden und wie würde man sie anschliessen? In Reihe oder Serie?

    Gruss
    Reymar

  3. Vielen Dank Bert.
    Würde max. 6 Stück betreiben. Warte noch auf mein neues Sofa, dann nehme ich das Projekt Körperschallwandler in Angriff.

    Wünsche ein frohes Fest und guten Rutsch ins 2020.
    Bitte weiter so mit den tollen Berichten.

    Gruss
    Reymar

    1. Bei einem Sofa reichen üblicherweise 4 Stück. Bei zusammengesteckten Teilen zum Beispiel 2 pro Teil. Wenn es nicht unbedingt sein muss, würde ich nicht mehr als einen Shaker an eine Endstufe hängen. Wenn alle Kanäle gleich belegt sind, erleichtert das die Einstellungen erheblich.

      Dir auch frohe Feiertage!

  4. Hallo,
    wie immer ein guter Artikel.
    Zwei Kleinigkeiten hätte ich jedoch ;-), ich bin seit sehr vielen Jahren in der Veranstaltungstechnik tätig. Speakon nennt niemand „Speaker-Twist“ oder „PA-Stecker“, weder in Europe noch in Übersee.

    Außerdem ist die Netzwerkschnittstelle sehr wohl weit verbreitet in der „PA“ Landschaft. Allerdings sprechen wir hier über eine Endstufe im Low-Budget Bereich.

    Gruß Martin

    1. Danke für deine Ergänzungen!

      „speakON“ ist ein Markenname, wohingegen „Speaker-Twist“ eine nachträglich vergebene neutrale Bezeichnung ist. Finde ich immer etwas problematisch, wenn sich Eigennamen verselbstständigen und am Ende alle glauben, das würde nur so heißen. Die Leute sollten erfahren, wonach sie suchen müssen, egal wie die Profis hinter der Bühne dazu sagen.

  5. Interessanter Artikel.

    Ich betreibe im Moment 4x BS200i in Gruppenschaltung an einem Rechhorn A-408 und während ich mit der Stärke der Erschütterung ganz zufrieden bin, würde ich doch gerne mal ausprobieren, was man mit einem DSP noch für Feinheiten herausholen kann.

    Würdest du in diesem Fall eher kaufen?
    – denn t.amp Quadro 500 DSP (und denn A-408 verkaufen)
    – einen MiniDSP 2×4 HD als zusätzliches Gerät

    Danke.

    1. Hallo René,

      bei 4 Stück würde ich definitiv den Quadro nehmen. Ist ja wie geschaffen dafür. Und insgesamt hast du dann viel mehr Leistungsreserven, erheblich weniger Kabel und brauchst keinen PC für die Konfiguration.

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